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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Agenda Varel: Hier gibt’s Hilfe bei zu viel Bürokratie

22.02.2020

Varel /Zetel /Bockhorn Da hat man eine gute Idee, ist voller Tatendrang und bevor es richtig losgeht, verdirbt die Bürokratie einem jede Lust aufs Projekt. Das Agenda-Team in Varel will nun insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene und ihre Projekte unterstützen. Sie kümmern sich beispielsweise um die Bürokratie und die Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen, Vereinen und Organisationen.

„Ein kleines Projekt kann schon Großes bewirken und eine Kettenreaktion auslösen“, sagt Annika Bauer, Regionalmanagerin des Leader-Förderprogramms. „Die Jugendlichen könnten der Politik durch die verschiedenen Projekte auch zeigen, was die Jugend will. Somit könnten die Gemeinden einige Projekte als Anlass nehmen, um mehr zu ändern“, sagt Damian Folkers-Ratajski, Mitarbeiter der Agenda Varel.

Was ist das neue Leader-Projekt?

Das neue Leader-Projekt zur Förderung von Jugendpartizipation der Europäischen Union gibt Jugendlichen und jungen Menschen Fördermittel für ihre Projekte im gesamten südlichen Friesland. Bisher gebe es deutschlandweit kein vergleichbares Projektmodell.

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Ziel ist es, die Jugendbeteiligung lokal und regional zu fördern und die jungen Leute mit dem Leader-Programm vertraut zu machen. Der Fokus liegt auf einfachen Projekten im gemeinnützigen Rahmen. In Kooperation mit der Agenda Varel sollen zehn bis zwanzig Kleinprojekte umgesetzt werden. Es ist geplant, drei bis fünf der aktuellen Projektgruppen des Wettbewerbs „Frieslands Helden der Heimat 2019“ für das Leader-Projekt zu gewinnen.

Was kann die Agenda Varel unternehmen?

Bei konkreten Projektideen begleitet die Agenda Varel Junge Leute bei der Umsetzung. Die Agenda ist berechtigt, Spenden und Fördergelder anzuwerben, Zuwendungsbescheinigungen auszustellen und weitere Verwaltungsaufgaben zu übernehmen, damit die jungen Leute sich voll und ganz auf die inhaltliche Entwicklung des Projektes konzentrieren können.

Wie hilft die Lokale Agenda Varel?

Sie unterstützt kontinuierlich bei der Projektgestaltung, Projektkonkretisierung und Nachbetreuung. Die Lokale Agenda Varel verbindet die jungen Leute mit relevanten Akteuren vor Ort, wirbt gegebenenfalls Fördermittel ein und übernimmt die Buchhaltung.

Auf diese Weise müssen die Projektgruppen keine eigene Buchhaltung führen und auch keinen eigenen Verein bilden. Dadurch können die Jugendlichen lernen, wie ein Verein funktioniert, ohne gleich die Verantwortung tragen zu müssen.

Wie funktioniert ein Fördermittelantrag?

Die Lokale Agenda Varel stellt die Projekte bei der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) vor. Diese Gruppe nimmt die Anträge entgegen und prüft anhand vieler Kriterien die Fördermöglichkeiten. Wenn eine Fördermöglichkeit besteht, wird das Anliegen an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

Welche Kriterien muss ein Projekt erfüllen?

Es sollte ein gemeinnütziges Projekt von oder für junge Leute von 14 bis 24 Jahren sein. Das schließt beispielsweise den Wunsch zur Umsetzung eines Spielplatzes für die Nachbarschaft ein, aber auch größere Projekte, die sich im gemeinnützigen Rahmen bewegen.

Thematische Vorgaben gibt es nicht. Beispielsweise können Projekte in den Bereichen Kultur, Naherholung, Klimaschutz und mehr entwickelt werden.

Wie viele Fördermittel stehen zur Verfügung?

Projekte mit Kosten bis maximal 5000 Euro werden gefördert. Dabei müssen die Projektgruppen lediglich 10 Prozent der Kosten selbst tragen, also maximal 500 Euro. 90 Prozent der Mittel stellen das Leader-Förderprogramm und die Kommunen zur Verfügung.

An wen muss man sich wenden?

Damian Folkers-Ratajski ist Mitarbeiter der Lokalen Agenda in Varel und an der Schloßstraße 2 zu finden. Öffnungszeiten sind wochentags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr und zudem von Montag bis Mittwoch von 14 Uhr bis 16 Uhr. Termine können unter Tel. 04451/9181063 oder per E-Mail an folkers@agenda-varel.de vereinbart werden.

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