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NWZonline.de Region Friesland Kultur

„Revolution“ im Alten Zollamt

09.07.2018

Vareler Hafen Acht Kunstschaffende haben sich jetzt, im Jubiläumsjahr bedeutender Revolutionen, dem Thema „Revolution“ auf vielfältige Weise künstlerisch genähert. Die Mitglieder des Kunstraums Varel erinnern mit Malerei, Grafik, Digital Fine Art und einem Diorama an den Matrosenaufstand von 1918, die Französische Revolution, die friedliche innerdeutsche Revolution oder auch die sexuelle Revolution der 60iger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Seit Freitag werden die Arbeiten in einer Ausstellung im Alten Zollamt gezeigt.

Martina Hanfeld setzt sich mit dem Terminus „Aufstand“ als Beginn einer Revolution auseinander. In ihrer Zeichnung visualisiert sie den unterdrückten Menschen, der die Kraft entwickelt aufzustehen, um sich gegen seine Unterdrückung zu erheben.

Einen davonfliegenden Greifvogel als Symbol gedanklicher Freiheit hat Norbert Friebe in einem Ölbild dargestellt. Johannes Hemmen hat mit Mitteln der „Digitalen Revolution“ ein Gemälde aus der Zeit der Französischen Revolution digital bearbeitet. Eine Fotografik von Hein Bohlen zeigt die Wechselwirkung individueller Kreativität zu programmierter Nutzung auf Spielkonsolen und wirft damit die Frage auf, ob und wie sich die digitale Revolution auf Kinder auswirkt.

Anlässlich der 100. Wiederkehr der Novemberrevolution, als sich meuternde Matrosen gegen sinnlose Befehle erhoben, präsentiert Claus Lieblich das Modell eines von der Stadt Wilhelmshaven initiierten Kunstwettbewerbs zu diesem Ereignis.

Mit einem kleinen Revolutionstheater mit beweglichen Figuren, begleitet von historischen Filmaufnahmen und Tonbandeinspielungen, versetzt Norbert Ahlers die Besucher in die Jahre 1918 und 1989. Auch Anne Mentzen bezieht sich in ihrer Arbeit auf die revolutionäre Parole „Wir sind das Volk“, die 1989 in der DDR einen politischen und gesellschaftlichen Umbruch einleitete. Sie dokumentiert mit originalen Briefen und Zeitungsartikeln, teilweise mit skurrilen Inhalten, den damaligen Zeitgeist.

Dass sich im Begriff Revolution das Wort „Liebe – love“ versteckt, hat Helmut Wahmhoff inspiriert. In einer Serie von fünf Zeichnungen und einem Bild setzt er sich mit dem historischen Wandel der Sexualmoral auseinander.

Die Ausstellung im Alten Zollamt am Vareler Hafen ist samstags und sonntags in der Zeit von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

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