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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Vareler Schüler gewinnen Förderpreis

09.06.2006

VAREL Schüler des Lothar-Meyer-Gymnasiums reisten nach Hamburg. Sie bekamen dort ihre Gewinnerurkunden.

von kristian klooß VAREL - Mit einer Theateraufführung und einem begleitetenden Ausstellungsprojekt gehören die Schülerinnen und Schüler des Lothar-Meyer-Gymnasiums zu den Gewinnern des diesjährigen Förderprogramms „Demokratisch Handeln“, das von der Theodor-Heuss-Stiftung und der Akademie für Bildungsreform in diesem jahr unter dem Motto „Gesagt. Getan. Demokratisch handeln.“ ausgeschrieben wurde.

Die Neuntklässlerin Lea Ilgeroth und der Zwölftklässler Martin Gyöngyösi bildeten gemeinsam mit der Leiterin der Theater AG des Lothar-Meyer-Gymnasiums, Monika Knigge-Stühring, die Vareler Delegation. Überreicht wurden die Urkunden im Kaisersaal des Hamburger Rathauses vom Vorsitzenden der Akademie für Bildungsreform, Prof. Peter Fauser, und vom Hamburger Staatsrat für Bildung, Dr. Reiner Schmitz.

Fast ein Jahr hatten die Schüler an der Inszenierung der Komödie „Lysistra“ des griechischen Dramatikers Aristophanes gearbeitet. Dabei stellten sie einen besonderen Bezug zum Krieg im Irak her, der sich auch in einer parallel erarbeiteten Ausstellung niederschlug.

Beteiligt an dem Projekt waren, neben der Theater AG, auch die Schulband, die Video AG und Kurse aus dem achten, zehnten und elften Jahrgang. So setzte sich eine achte Klasse mit Pablo Picassos Antikriegs-Gemälde „Guernica“ aus dem Jahre 1937 auseinander und erstellte aus einzelnen Bildelementen Postkarten. In Anlehnung an den von Erich-Maria Remarque verfassten Kriegsroman „Im Westen nichts Neues“ schrieben Schüler der zehnten Klassen fiktive Feldpostkarten und stellten diese in Reliquienkästen mit fiktiven Kriegsfundstücken.

Der elfte Jahrgang gestaltete schließlich das Theaterplakat des Stückes „Lysistrata“, in dem die zunächst als schwach eingeschätzten Frauen Einfluss auf die Kriegslust der Männer nehmen, in dem sie ihnen den Sex verweigern. „Make love, not war“, lautete dann auch eine der zentralen Aussagen, die die Schüler mit der Theateraufführung und der begleitenden Ausstellung im August und September vergangenen Jahres zum Thema „Krieg“ vermitteln wollten.

Neben dem Pflichtprogramm, das im wesentlichen aus Workshops bestand, machte die Vareler Delegation auch eine Elbschiffahrt samt Abendessen. Außerdem besichtigten die Schüler und ihre Lehrererin das neue Sankt-Nicolai-Mahnmal.

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