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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Viele Küsschen und ein wenig Politik

11.02.2013

Varel Elfen, Bienen, Piraten und sogar eine Kanzlerin im Hosenanzug haben am Sonnabend für fröhliche Stimmung auf Vareler Straßen gesorgt. Am Karnevalsumzug der Karnevalsgemeinschaft Waterkant von Dangastermoor nach Varel nahm eine Rekordzahl von 54 Wagen und Fußgruppen teil: So viele hatte Organisator Lars Oberbeck noch nie registriert. Bunte und fantasievolle Kostüme waren nicht nur im Umzug vertreten: Eine ganze Reihe Zuschauer hatten sich verkleidet und schauten dem fröhlichen Treiben vom Straßenrand zu.

Pünktlich zum Start in Dangastermoor hatte auch der leichte Schneefall aufgehört. Und als der Umzug den Bahnübergang erreicht hatte, schien die Sonne und stiegen auch die frostigen Temperaturen.

Heringsessen

Ausklang: Am Mittwoch, 13. Februar, findet zum Abschluss der Karnevalssaison 2012/2013 das Heringsessen im Vareler Brauhaus Hotel in Dangastermoor statt. Beginn ist um 20.11 Uhr.

Rückgabe: Prinz Dennis und Prinzessin Manuela werden beim Heringsessen den Rathaus-Schlüssel zurückgeben.

Pünktlich, geradezu überpünktlich, erreichte der Umzug das Vareler Rathaus, wo eine Bühne aufgebaut war und wo Karnevalspräsidentin Gudrun Uhr die zahlreichen Besucher begrüßte, die sich vor dem Rathaus versammelt hatten. Bürgermeister Gerd-Christian Wagner gab angesichts der Narrenüberzahl den Rathausschlüssel freiwillig, aber nach eigenen Worten schweren Herzens, ab, und Prinz Dennis und Prinzessin Manuela forderten dazu auf, fröhlich zu feiern.

„Strahlenden Sonnenschein in den Herzen und gute Laune habt ihr alle“, sagte der Bürgermeister. Die Rekordzahl der Wagen im Umzug sei ein Zeichen, dass die Karnevalsgemeinschaft Waterkant eine wunderbare Bereicherung für die Stadt Varel sei. „Das was Ihr auf die Beine stellt, ist super“, dankte er Karnevalspräsidentin Gudrun Uhr, dem Elferrat, Garden und allen Helfern. Er erinnerte an die „Geschenke“ der Narren, die er zum Aschermittwoch bekommen habe, darunter zwei Millionen – „leider waren es Dinare“. Prinz Dennis und Prinzessin Manuela seien ein „hervorragendes Aushängeschild für die KG Waterkant, aber auch für die Stadt Varel“.

Prinz Dennis übernahm die Narrengewalt mit einem Appell an Frohsinn. „Vorbei sei Einsamkeit und Langeweile.“ Lachen, das sei wissenschaftlich erwiesen, „fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden. Schunkeln und Singen lässt so manches Herz erfreuen. Uns stört dann heut die Sorge nicht und wollen uns nicht quälen um das liebe Geld.“ Niemand solle vor dem Morgengrauen nach Hause eilen, und niemand solle ein Küsschen verwehren.

Fotowettbewerb

Die Nordwest-Zeitung hatte zum Fotowettbewerb aufgerufen. Schicken Sie, liebe Leserinnen und Leser, uns Ihr schönstes Karnevalsfoto vom Umzug. Bis Mittwoch, 13. Februar, muss es in der Redaktion eingetroffen sein (Schloss-Straße 7 in Varel, oder per E-Mail: red.varel@nordwest-zeitung.de). Die drei schönsten werden prämiert.

Die politischen Bezüge im Karnevalsumzug waren in diesem Jahr stärker. Die Debatte um den Verkauf der Kuranlage war mehrfach Thema, etwa im Festwagen der „Varel Dream­boys“, die als „Stadtrat“ in Frack und Zylinder verkleidet den Ausverkauf der städtischen Einrichtungen propagierten – oder kritisierten, je nach Blickweise. Mit dabei war auch wieder die Nordwest-Zeitung, deren Vareler Mitarbeiter passenderweise „als Zeitung“ gingen und reichlich Kamelle warfen.

Mit dem Zug durch die Innenstadtstraßen zurück in Richtung Dangastermoor endete der fröhliche und bislang längste Festumzug zum Karneval in Varel.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-friesland 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
Video

Hans Begerow
Leitung
Politik/Region
Tel:
0441 9988 2091

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Frohsinn | Nordwest-Zeitung

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