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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Voller Vorfreude auf neue Galerie

18.05.2016
NWZonline.de NWZonline 2016-05-20T13:25:01Z 280 158

Mühlentag:
Voller Vorfreude auf neue Galerie

Jeverland „Die Aufträge sind raus. Wir hoffen, dass wir noch in diesem Jahr die neue Galerie an der Schlachtmühle haben werden“, freut sich Edzard de Buhr: „Und die Fenster und Türen werden auch hergerichtet. Damit ist die Mühle wieder voll funktionsfähig“, sagt der freiwillige Schlachtmüller aus Jever. Und damit steht auch der Mühlentag in Jever in diesem Jahr unter einem guten Vorzeichen.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffneten Pfarrer Walter Albers und Pastor Rüdiger Möllenberg zusammen mit zahlreichen Gästen, die die ganz besondere Stimmung auf dem Hof unter der historischen Schlachtmühle genossen, den Mühlentag. Und nach einem Grußwort vom stellvertretenden Landrat Gustav Zielke (Grüne), selbst freiwilliger Müller, konnte das bunte Treiben rund um die Mühle beginnen.

Für die Kinder standen zahlreiche Aktivitäten bereit. So konnten sie drucken, altes Kinderspielzeug aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts erkunden und Seile drehen.

Auch in Accum ist von Anfang an viel los. Hier lockte der selbst gebackene Kuchen aus dem Backofen der Mühlenscheune schon traditionell Gäste aus dem Ort und viele Radler aus der gesamten Region, die die Mühle als Station auf ihrer Tour wählten und vielfach regelmäßig die Mühle ansteuern. Natürlich gab es von den freiwilligen Müllern Holger Krahe und Heinz Drost geführte Touren durch das Innenleben. Man durfte sie alles fragen und sie beantworteten jede Frage. Nur eine Frage darf man auf keinen Fall stellen: Ob denn die Flügel von einem kleinen Elektromotor angetrieben werden.

Die Zaungäste bei der Mühlenwette an der Wasserschöpfmühle auf dem Wedelfeld hätten sofort gewusst, mit welcher Voraussage der Gewinn sicher gewesen wäre. Denen pfiff an Pfingstmontag nämlich schon beim Gottesdienst unter freiem Himmel der Wind um die Ohren. Doch die Sander Ratsleute, die ihren Sieg vom Vorjahr verteidigen wollten, waren weniger schlau: Sie tippten auf Stillstand der Mühlenräder und verloren die Wette.

Gerechterweise muss man zugeben, dass die Herausforderer, eine Abordnung vom Monumentendienst aus Cloppenburg, auch das Recht des ersten Tipps hatten. Sie setzten auf „Bewegung in den Mühlenflügeln“, mindestens zehnmal müssen sich die Flügel drehen. Und so blieb Ratsvorsitzende Ulrike Schlieper nichts anderes übrig, als das Gegenteil zu behaupten.

Lothar Mehl aus dem Heimatverein Gödens-Sande leitete gewohnt gekonnt die Wette in plattdeutscher Sprache. Der Verein der Neustadtgödenser Mühlen hatte zudem für ein buntes Programm mit Musik und Leckereien gesorgt.

An der Peldemühle in Oberahm herrschte ebenfalls reger Lauf. Dort hatte der idyllische Garten geöffnet und lud zum Verweilen ein. Aktionen für Kinder, ein Flohmarkt allerhand Leckereien gab es. Verkauft wurden auch Bio-Grauen, die in der Mühle frisch gepellt worden waren.