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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Abenteurer Aus Friesland: Vom Gebirge in die Wüste – für den guten Zweck

26.02.2015

Jeverland /Gambia Wenn Marc Harms über seine bevorstehende abenteuerliche Reise spricht, wirkt er wenig nervös: „Eigentlich freue ich mich vor allem auf das, was ich noch nicht weiß: Auf das Unerwartete und Unbekannte.“

Sehr lange hat sich der 37-Jährige aus dem Wangerland auf die gemeinsame große Reise mit seinem Freund Manuel Bongers aus Jever vorbereitet – denn diese Reise ist keine gewöhnliche.

„Dresden-Dakar-Banjul-Challenge“ nennt sich die Fahrt und ist eine Charity-Rallye, das heißt, die beiden Männer treten ihre Reise für einen guten Zweck an. Am Sonnabend, 28. Februar, beginnt die Tour. Die Fahrt führt sie von Dresden bis zu Gambias Hauptstadt Banjul mit Stopps in Barcelona, Madrid, Rabat, Dakhla, Nouakchott und Dakar. Geplante Ankunft ist am 19. März.

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Dresden-Dakar-Banjul-Challenge

Seit 2006 findet die Rallye Dresden-Dakar-Banjul jedes Jahr im Februar und im November statt. Organisiert wird die Challenge vom Dresdner Verein Breitengrad. Der Rallyetross startet diesmal zum 19. Mal, Start ist am 28. Februar in Dresden.

Nach einer dreiwöchigen Fahrt durch Deutschland, Frankreich, Spanien, Marokko, Mauretanien, und den Senegal erreicht die Rallye Gambia. Dort werden die Fahrzeuge der Teilnehmer versteigert. Der Erlös geht an verschiedene Hilfsprojekte.

Quer durch sieben Länder

Mehr als 7000 Kilometer fahren sie quer durch sieben Länder mit einem eigenen Fahrzeug. Außer ihnen fahren noch 40 andere Fahrzeuge samt Besatzung mit. Am Ende werden alle Fahrzeuge versteigert. Die Erlöse kommen verschiedenen gambischen Hilfsorganisationen sowie Schulen und Krankenhäusern zugute.

Organisiert wird die „Charity-Rallye“ vom Verein „Breitengrad“. Auf der langen Reise geht es aber nicht darum, die Route schnellstmöglich zu bewältigen, sondern im Mittelpunkt steht stets der gute Zweck.

Auf die Idee, an der Rallye teilzunehmen, sind Harms und Bongers durch Freunde gekommen. „Sie haben an einer ähnlichen Rallye teilgenommen. Das fanden wir so gut, dass wir uns sofort darüber informiert haben“, erzählt Harms. Beide reisen gern, einen solche Tour ist aber auch für sie neu.

Schon vor fünf Monaten begannen die Freunde, die Rallye zu planen, und hatten dabei reichlich Spaß. „Erst einmal haben wir uns ein geeignetes Fahrzeug gekauft, einen Geländewagen“, erzählt Harms. „Der war allerdings schwarz, das passt ja nicht zur Rallye“, fügt er lachend hinzu. Deshalb haben die Freunde ihn umlackiert, blau-weiß angestrichen sowie die Logos der Sponsoren – Hase Safety, Unitron GmbH, Autohaus Beier, Pizzeria La Casetta und Sanitätshaus Herrmann – aufgeklebt. Im Innern haben sie zudem ein Bett eingebaut.

In den vergangenen Wochen haben Bongers und Harms für sich selbst eingekauft: Passende Kleidung, ausreichend Benzin und – besonders wichtig – Wasser.

„Ich bin sehr gespannt, was uns dort erwartet“, meint Harms. Auf einer Karte und im Internet haben sie sich zwar genau angeschaut, wo sie langfahren werden. „Aber vor Ort werden wir ja ganz andere Menschen und Kulturen kennenlernen“, sagt Harms. Haben die Teinehmer erst einmal ihr Ziel erreicht, werden sie Zeit haben, sich Banjul genauer anzusehen.

Kamera auf Wagendach

Um alles genau festzuhalten, haben die Freunde zusätzlich eine Kamera auf ihrem Wagen befestigt. „Das ist eine Abendteuereise der besonderen Art“, sagt Harms. „Wir werden viele Kontraste erleben, vom Gebirge in Marokko bis hin zur reinen Wüstenlandschaft.“

Neben den Eindrücken ist für die Männer der gute Zweck aber mindestens genauso wichtig. „Das Geld, das wir durch die Versteigerung der Autos bekommen, brauchen die Menschen dort. Mir gefällt die Nachhaltigkeit an diesem Projekt. So wissen wir auch später noch, wofür wir die Rallye gemacht haben.“

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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