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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Dorfbürgerverein: Von Kühen und Fohlen – alles auf Plattdeutsch

24.02.2015

Sandelermöns Dat passde all good binanner in dat Dörphuus in Sandelermöns bi de Klöönsnack „Platt is in“ un Baas Berthold Tjardes weer düchtig blied över de söventig Lüü. Vörweg geev dat Krinthstuut, Botter un Marmelaa un vööl Tee. An disse Avend wurr so vööl sungen, dat man menen kunn, de Gesangsvereen öövde. „Wat mooi, dat ji all komen sünd“, see Dieter Herten, greep na sien Handörgel un spöölde „Wo de Nordseewellen trecken an de Strand“. Singend erinnerte man sich an „Herrn Pastor sien Koh“ un ok de neei Froo Pastor, Katrin Jansen, sung düchtig mit.

Hermann Janßen hulp Dieter Herten bi ‘t Musikern mit sien Mundörgel of he klimperde daarto up sien Gitarr. Anneliese Eckstein als „gute Seele“ vom Dorfbürgerhaus hatte an diesem Abend hilfreiche Unterstützung von Anita Hinrichs und Regina Popken.

„Unser Klöönsnack heute ist aktuell zum Internationalen Tag der Muttersprache, der seit dem 21. Februar als Gedenktag zur Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit besteht“, verkündete Dieter Herten. Weil weltweit Sprachen, dazu gehört auch Plattdeutsch, vom Aussterben bedroht sind, setzt sich die Unesco für die Förderung und den Erhalt von Sprachen, als ein Zeichen der kulturellen Identität der Sprechenden, ein.

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Pastor i. R. Herten und Hermann Janßen gefielen in ihrer Moderatorenrolle. „Platt“ im Inhalt waren die Vorträge nicht: Heiteres und Besinnliches hörten die Besucher des launigen Abends. Als „waschechte Ostfriesen“ aus Neufirrel und Emden begeisterten Herten und Janßen die Zuhörer mit ihrer vollendeten plattdeutschen Aussprache und ließen auch Gäste wie Karin Störmer und die NWZ -Kolumnistin Christa Arntz zu Wort kommen.

Dass das Nieder- oder Plattdeutsche lange Zeit auf die Lebenswelt der „kleinen Leute“ beschränkt war, davon erzählte Dieter Herten aus seiner ABC-Schützen-Zeit. Ein Mitschüler vermeldete freudig in seinem neu erlernten Hochdeutsch: „Herr Lehrer, unser Pferd hat ein Fohl (Fohlen) gekriegt“.

Herten, bis zu seiner Pensionierung Pastor in Eggelingen, berichtete davon, dass die Jeverschen eine Glocke aus Eggelingen entwendeten de nu immer röppt: „Haalt mi, haalt mi. . .!

Nach gut zweieinhalbstündiger plattdeutscher Unterhaltung bestätigte Dorfbürgervereinsvorsitzender Berthold Tjardes eine Wiederholung im nächsten Jahr, die nicht nur Plattdeutsch präsentiert, sondern auch zeigt, dass die Sprache von Groß und Klein gepflegt werden muss, um zu überleben. Beispielhaft sei dafür Anneliese Ecksteins Tochter Eva, die mit ihren Kindern dabei war und zuhörte.

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