• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Kultur

Kleine Paradiese hinterm Haus

09.07.2019

Wangerland So vielfältig wie das Wangerland – so vielfältig sind auch die Gärten der Wangerländer. Acht Gartenbesitzer haben am Sonntag zum 2. Wangerländer Gartenspaziergang ihre Pforten geöffnet – und die Resonanz war trotz des durchwachsenen Wetters riesig. Viele hundert Besucher spazierten durch die Gartenparadiese und zeigten sich beeindruckt.

„Wir sind allen Gartenbesitzern zu Dank verpflichtet – denn Gärten sind schon sehr private Bereiche; sie bieten intime Einblicke in die Persönlichkeit ihrer Gärtner“, sagte Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena.

Auf Einladung der Lenkungsgruppe „Erde und Flut“ boten die acht Gärten tatsächlich tiefe Einblicke: Die Gartenvielfalt bot Gelegenheit zu fachlichem Austausch und gab Ideen für die eigene Gartengestaltung.

Lore Rothert stellte in Wichtens 25 ihren naturnahen pflegeleichten Garten rund um das in den 1960er Jahren erbaute Altenteilerhaus vor. Bei der rührigen 77-Jährigen blüht noch ihr Lieblingsstorchschnabel Orion. Von der Gattung Storchschnabel kennt Lore Rothert 40 Sorten, etwa 20 hat sie in ihrem Garten. Dominant sind auf der Auffahrt die leider schon ausgeblühten Rot- und Weißdornbäume, die nur noch in wenigen Gärten zu finden sind.

Ein romantisches Rosenwunder mit karminrot-weißen Blüten ist ihre zwei Meter hohe ausladende Mozartrose. Voll in der Blüte stehen noch die Clematis. Bei Lore Rothert dürfen sich die Pflanzen nach einem kaum sichtbaren Konzept frei entwickeln und der Garten ist immer für jeden geöffnet. Alle drei Wochen, so berichtete die rührige Hobbygärtnerin, ändert sich das Blütenbild.

Wie in einem Garten Eden fühlt man sich bei Elisabeth Bollen und Jürgen Habben in Tettens – wirklich paradiesisch. Auf 3600 Quadratmetern haben sie ihren naturnahen Garten mit Naturholz-Kunstwerken zum Verkauf dekoriert. Beerensträucher laden zum Naschen ein und so schmeckten die vielen Besucher Johannis- und Stachelbeere oder Sauerkirsche. Auf einem Hochbeet, aus dem abgängigen Schwimmbadzaun gebaut, wachsen Rote Beete, Salat und Kohlrabi mit Möhren um die Wette.

Im weitläufigen „Park“ entdecken die Besucher immer wieder Gemüse- und Blumenbeete, die sich mit dem Baum- und Strauchbestand arrangieren. Dass hinter der schützenden Hecke an der Ecke Am Tettenser Tief/Hauptstraße ein solches Paradies liegt, lässt sich kaum erahnen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.