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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Kirchenmusik: Werke von 40 Komponisten erklingen

31.05.2012

SILLENSTEDE Die Sillensteder St. Florian-Kirche ist seit vielen Jahren ein wundervoller Ort für Kirchenkonzerte. Die historische Johann-Adam-Berner-Orgel, die besondere Akustik in der Kirche und die schöne Atmosphäre in St. Florian mit ihrer reichhaltigen Ausstattung und den Wandmalereien aus Renaissance, Barock und Rokoko laden dazu ein.

Intensiviert wurde die Konzertkultur in St. Florian, als Pastor Köver 1987 den Orgelsommer ins Leben rief. Von da an gab es alljährlich von Juni bis September an jedem Sonnabend um 18 Uhr Konzerte in der Kirche. Mehr als 150 Organisten aus Deutschland und zahlreichen europäischen Ländern haben seither die inzwischen weit mehr als 350 Orgelsommer-Konzerte gestaltet. Einheimische wie Urlauber zieht es immer wieder in die Konzerte des Orgelsommers.

Meister des Barock

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Am Sonnabend, 2. Juni, beginnt bereits der 26. Sillensteder Orgelsommer. Die Zuhörer werden wieder eine außergewöhnliche Vielfalt der Orgelmusik zu hören bekommen. Werke von etwa 40 Komponisten werden erklingen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den großen Meistern des Barock, Johann Sebastian Bach und Dietrich Buxtehude. Darüber hinaus erklingen Werke zeitgenössischer Komponisten und anderer Kulturen.

Ganz klassisch wird Ingrid Sturm den Orgelsommer am 2. Juni eröffnen mit Werken von Bach, Joseph Haydn und Felix Mendelssohn-Bartoldy. Am folgenden Sonnabend, 9. Juni, gibt Ingo Hoesch, Kreiskantor für den Kirchenkreis Wesermünde, ein Orgelsommer-Konzert.

In diesem Jahr wird auch der Gesang einen größeren Raum einnehmen. So werden Volker Jänig, Landeskantor der Lippischen Landeskirche, und die Sopranistin Uta Singer unter anderem Werke von Matthias Weckmann und Claudio Monteverdi darbieten (16. Juni). Der gebürtige Wilhelmshavener Keno Brand und der Hamburger Kirchenmusiker Oliver Schmidt werden barocke Lieder und Arien präsentieren (1. September). Des Weiteren wird der Leipziger Bariton Prof. Andreas Sommerfeld, begleitet von Ingrid Sturm auf der Orgel, in der St. Florian-Kirche singen (21. Juli).

Viele der Musiker sind seit vielen Jahren immer wieder beim Orgelsommer dabei, so zum Beispiel Jan Kalfus, Professor für Orgel am Prager Konservatorium, der neben deutschen auch tschechische Komponisten zu Gehör bringen wird. Dr. Florian Wilkes, Organist an der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin, wird unter dem Titel „Reflets – Spiegelungen – Riflessi“ unter anderem Werke von Claudio Merulo, Girolamo Frescobaldi, Domenico Zipoli und Claude Daquin spielen.

Die Johann-Adam-Berner-Orgel steht mit ihrem unverwechselbaren Klang im Mittelpunkt des Orgelsommers. Neben der Orgel wird aber auch Kammermusikalisches erklingen. Thorsten Ahlrichs und Sylvia Hinz werden Cembalo und Flöten erklingen lassen. Aber auch in diesem Konzert wird man die Berner-Orgel hören können.

Orgel anno 1757 erbaut

Berner baute 1757 eine zweimanualige Orgel mit angehängtem Pedal mit 15 Registern. Ende des 19. Jahrhunderts wurden durch die Orgelbaufirma Schmid III (Oldenburg) zwei Register ausgetauscht. Den größten Umbau aber erlebte die Orgel 1936/37, als der Umbau des 19. Jahrhunderts wieder rückgängig gemacht wurde und ein selbstständiges Pedal hinzukam. Orgelbaumeister Alfred Führer aus Wilhelmshaven führte diese Erweiterung durch und fügte 1965 auch noch ein weiteres Register hinzu. Die Orgel besitzt heute 21 Register und beeindruckt durch ihren hohen Anteil an historischen Pfeifen und ihrem schönen Klang.

Wie in jedem Jahr wurde die Orgel vor Beginn der Konzertreihe gewartet. Vor allem die 1200 einzelnen Pfeifen gilt es zu stimmen, damit die Basis für harmonische Konzerte gegeben ist.

Der Eintritt zu den rund einstündigen Konzerten, die immer samstags um 18 Uhr beginnen, ist frei. Nach den Konzerten wird zudem häufig eine Kirchenführung durch die aus der Romanik stammende Granitquaderkirche angeboten.

 @ Das gesamte Konzertprogramm des Orgelsommer im Internet unter http://www.kirchenmusik-oldenburg.de

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