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NWZonline.de Region Friesland Kultur

MODELLBAU: Wieder läuft Prachtexemplar vom Stapel

22.02.2006

BOCKHORN BOCKHORN - Das nächste Schiff ist „vom Stapel gelaufen“. Unermüdlich legt der Modellbauer Horst Rothstock (Bockhorn) ein Prachtexemplar nach dem anderen „auf den Kiel“. Neuester Nachbau ist die „Prince“. Das Original wurde 1670 in der Regierungszeit des englischen Königs Karl II. zu Wasser gelassen. Die HMS „Prince“ war ein Linienschiff, also ein schweres, vollgetakeltes Kriegsschiff, bestückt mit etwa fünfzig bis zu mehr als hundert Geschützen in mehreren Batteriedecks. Die „Prince“ gilt bis heute als eines der schönsten Schiffe ihrer Zeit.

Wie immer stellte sich Horst Rothstock besonderen modellbautechnischen Schwierigkeiten. Die Maße in den Zeichnungen waren nicht korrekt, sie widersprachen sich geradezu: „Da musste ich die Initiative ergreifen und kombinieren“, berichtet der rüstige Rentner, der im Sommer seinen 83. Geburtstag feiern wird. Geduld und Können gehörten zum monatelangen Schiffsbau dazu. Bohrungen mit einem Durchmesser von 0,5 Millimeter mussten durchgeführt werden, dafür fertigte sich Rothstock eigene kleine Werkzeuge.

Auch für die große „Prince“ wurde im 17. Jahrhundert ein Vor-Modell gefertigt, dass heute noch im Kensington-Museum in London steht. Rothstocks Nachbau wurde im Maßstab von 1:140 gefertigt. Er reiht sich ein in eine beeindruckende Flotte von Modellschiffen, die Rothstock im Laufe der Jahre gebaut hat, mit dem Panzerschiff „Graf Spee“, dem Schlachtschiff „Bismarck“ aus dem vergangenen Jahrhundert an der Spitze, mit der berühmten „Bounty“ oder der „San Francisco“ aus Segelschiff-Zeiten.

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Eigentlich sollte in diesem Frühjahr die „Prinz Eugen“ aufgelegt werden, aber da ist die gute Ehefrau dazwischen gekommen. Sie schenkte ihrem Mann den Bausatz der „Mississippi“, einem amerikanischen Raddampfer. Rothstock: „Da habe ich gedacht, das will ich wohl erst machen.“ Aber dann soll die „Prinz Eugen“ folgen, da ist sich der umtriebige Modellbauer ganz sicher. Immerhin hat Rothstock, der einst als Dreher auf einer Stettiner Werft gearbeitet hatte, einen Nebenerwerb. Er trägt für ein regionales Postunternehmen Briefe aus und bezeichnet sich daher gern als „ältester Postbote Bockhorns“.

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