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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Weihnachtskonzert: Zapfenstreich für Marinemusiker

16.12.2013

Hohenkirchen Minutenlanger Applaus zum Ende einer Ära: Die Zuhörer in der proppenvollen St.-Sixtus- und Sinicius-Kirche Hohenkirchen haben am Freitagabend das Marinemusikkorps Nordsee nicht ohne Zugabe gehen lassen. Das 40. vorweihnachtliche Konzert der Marinemusiker in Hohenkirchen war zugleich das letzte. Das Marinemusikkorps Nordsee wird im Frühjahr 2014 aufgelöst – eine Sparmaßnahme als Folge der Bundeswehrreform.

„Die können einfach alles“

„Auch wenn man so etwas eigentlich nicht macht – es wird geschehen“, bedauerte Wangerlands Bürgermeister Harald Hinrichs die Auflösung des Orchesters. Zum ersten Mal in der 40-jährigen Tradition des Konzerts ergriff ein Bürgermeister bereits im Konzert das Wort: „Die können einfach alles“, dankte Hinrichs für die Konzerte der vergangenen Jahre.

„Heute endet eine Ära. Aber wir grämen uns nicht, sondern freuen uns, dass wir 40 Jahre lang vor Weihnachten der Musik des Marinemusikkorps lauschen durften“, betonte auch Oberst Hans Peter Dorfmüller, Kommandeur des Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“ in Upjever, das gemeinsam mit der Gemeinde Wangerland und der ev. Gemeinde Hohenkirchen das Konzert organisiert hat.

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„Es passiert selten, dass sich vor dem Eingang die Leute drängeln“, freute er sich über die volle Kirche. Viele Leute hatten wieder nach Hause gehen müssen, weil in der Kirche einfach kein Platz mehr war. Der Erlös des Abends geht jeweils zur Hälfte an das Soldatenhilfswerk und an die ev. Gemeinde.

Dirigent Lutz Bammler hatte nach der Eröffnung des Konzerts mit der „Promenade“ aus „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky und „Alla Hornpipe“ aus der „Wassermusik“ Georg Friedrich Händels das Programm leicht geändert – geschuldet dem hohen Krankenstand im Orchester, das zur Verstärkung Musiker aus dem Heer geholt hatte.

Im märchenhaften zweiten Teil des Abends spielte das Orchester drei Stücke aus der Peer-Gynt-Suite von Edward Grieg, das Vorspiel zur Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck und Teile der Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowski – unnötig zu sagen, dass das Marinemusikkorps seinen Zuhörern ein großartiges Hörerlebnis bot.

Weihnachtlich wurde es dann mit „Sleigh ride“ von Leroy Anderson – einer Schlittenfahrt mit Hufgetrappel und Pferdewiehern – und dem Weihnachtsliedermedley „It’s Christmas“ von Warren Barker.

Höhepunkt des Abends war allerdings das Solo der drei Musiker Michael Heinlein, Thorsten Sturmhöfel und Volker Reesing, die zur Gitarre das „Hallelujah“ von Leonard Cohen sangen und die wunderbare Stimmung des Abschiedskonzertes noch verstärkten.

Publikum singt mit

Auch das Publikum durfte wieder die Stimme erheben: Von Anfang an ist es Tradition, dass am Ende das Lied „Macht hoch die Tür“ zum Mitsingen erklingt. Und auch die Zugabe „Oh, Du Fröhliche“ war zum Mitsingen gedacht.

Nach diesem großartigen Konzert ist es um so trauriger, dass sowohl die Ära des Marinemusikkorps, gegründet 1957, als auch die Tradition der vorweihnachtlichen Konzerte in Hohenkirchen – das erste fand 1973 statt – nun enden.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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