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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Kultur: Fabel über den Umgang mit alten Menschen

16.09.2019

Zetel Der Kleinkunstabend des Zeteler SPD Ortsvereins ist im kulturellen Leben der Gemeinde Zetel nicht mehr wegzudenken. Seit mehr als 30 Jahren präsentieren die Genossen sehens- und hörenswertes Kulturgut. Ehe der Kulturbeauftragte der SPD Zetel, Heinrich Meyer, am Freitagabend die Künstler auf die Bühne bat, klärte er sie auf: „Wir sind heute zu einer Märchenstunde zusammengekommen, aber es wird nicht so sein, wie wir es kennen“, und kündigte im Vereenshuus Pawel Möller-Lück vom Theater Laboratorium Oldenburg mit den „Bremer Stadtmusikanten“ an.

Doch das Bühnenbild irritierte die Besucher im voll besetzten Theater: Dort vertrieben sich drei Soldaten an einer Grenzstation mit allerlei militärischen Übungen die Zeit. „Chef, wir haben ein Problem“, verkündet plötzlich ein durch ein Fernglas schauender Soldat. Nun kam ein Esel als Stofftier durch den Saal auf die Grenzstation zu. Er wird von den Grenzern ausgiebig befragt und erzählt seine Lebensgeschichte.

Nach und nach ergeht es auch dem Hund, der Katze und dem Hahn so. Nach der Befragung ist klar, die Tiere gelten als alt und nutzlos. Ganz nebenbei ist erkennbar, dass es sich hier um die Grenze zwischen Leben und Tod handelt. Aus dem Märchen ist eine Fabel über die Gesellschaft in der heutigen Zeit und den Umgang mit älteren Menschen geworden, ohne dass das gut zweistündige Stück seinen Humor verlor. Immer wieder banden die Akteure (Pavel Möller-Lück, Christoph Bliefernicht, Jonathan Went) das Publikum, die SPD und aktuelles Weltgeschehen in ihren Vortrag ein. Die Tiere geben schlussendlich nicht auf, sondern setzen sich auch an der Grenze zum Tod neue Ziele. Das Theater Laboratorium verflocht gekonnt und sehr zur Freude des Publikums Elemente aus dem Schauspiel und dem Figurentheater.

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Mit diesem Abend hat der Zeteler SPD Ortsverein seinen Veranstaltungsreigen erfolgreich fortgesetzt. Für den nächsten Kleinkunstabend im kommenden Jahr kündigte Heinrich Meyer die höchst lebendige und von Detlef Wutschik geführte Schaumstoff-Puppe Werner Momsen mit „Ihm seine Soloshow“ an.

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