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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Kleineres Gemeindehaus für weniger Gläubige

09.04.2019

Zetel Konkrete Überlegungen zum Bau eines neuen evangelisch-lutherischen Gemeindehauses gab es bereits seit 2014. Am gestrigen Montag und bei strahlendem Sonnenschein wurde es dann ernst: Stolz führten Pastorin Sabine Indorf, Stephan Hurling von E. u. H. Brunken sowie Jörn Haußmann und Hartmut Kapels von Kapels Architekten gemeinsam den ersten Spatenstich für den Neubau in Zetel aus. „Nu geiht dat los“, freut sich Sabine Indorf.

Der Neubau sei laut der Pastorin an die immer weniger werdenden Leute in der evangelischen Gemeinde angepasst. „Es wird ein kleineres Gemeindehaus werden und es ist ein Bau für die Zukunft“, sagt Sabine Indorf, die zeitgleich auch Vorsitzende des Bauausschusses ist. Besonders gut gefällt ihr die Lage des Neubaus. Im historischen Teil Zetels und fast direkt gegenüber von der evangelischen Kirche ergeben sich so laut der Pastorin vollkommen neue Möglichkeiten für ein attraktiveres Gemeindeleben. „Kaffee- und Teetrinken nach dem Gottesdienst sind so möglich. Und auch eine Winterkirche in dem neuen Gemeindehaus können wir abhalten und dadurch sogar Heizkosten sparen“, sagt die Pastorin.

Das alte Gemeindehaus am Corporalskamp ist bereits seit Anfang des Jahres an das Diakonische Werk Zetel verkauft. Das Diakonische Werk hat sich entschieden, das Haus zu kaufen, weil so sichergestellt werden kann, dass die Kinder des Kindergartens Regenbogenfisch nebenan den Garten weiter nutzen können. Auch die Räume könnten vom Kindergarten später mit genutzt werden.

Laut Sabine Indorf hätte es sich jedoch für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde nicht gelohnt, das zwischen den 60er- und 70er-Jahren entstandene sanierungsbedürftige Gebäude weiter zu unterhalten. Außerdem sei es für die schrumpfende Gemeinde mittlerweile einfach zu groß – anders als der Neubau. Hier sollen zwei Gemeindesäle entstehen. Ein großer und ein kleiner, die sich durch eine mobile Trennwand auch akustisch voneinander abgrenzen. Als weitere Innenräume sind zwei Büros, ein Jugendraum, eine Küche und zum Teil barrierefreie Sanitäranlagen geplant. „Hier sind dann das Kirchenbüro und die Friedhofsverwaltung zu finden“, sagt Sabine Indorf. Ein weiterer Pluspunkt: Auch das neue Pfarrhaus, in dem Pastor Michael Trippner wohnt, ist direkt nebenan. Beide Gebäude werden zwar durch den Bau aneinandergedockt und teilen sich ein gemeinsames Vordach. Einen inneren Durchgang soll es allerdings nicht geben.

Fertig soll der Bau in der vierten Kalenderwoche im nächsten Jahr sein. Verantwortlich für diesen Plan ist der Bau- und Finanzausschuss.

Svenja Gabriel-Jürgens Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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