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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Schreibwerkstatt In Zetel: So klappt der Auftritt beim Poetry-Slam

01.02.2020

Zetel Texte schreiben und dann ab auf die Bühne und die eigenen Gedanken einem Publikum präsentieren – darum geht es in der Schreibwerkstatt in Zetel, die am Wochenende vom 14. bis 16. Februar im Mehrgenerationenhaus stattfindet. Veranstaltet wird die Schreibwerkstatt von der Bücherei-Mediathek in Zetel – und es sind noch Plätze frei. Fünf Schreiber können noch an der Schreibwerkstatt teilnehmen. Anmeldungen nimmt Anette Haupt-Koch von der Bücherei-Mediathek telefonisch unter 04453/ 4839761 oder per E-Mail an haupt-koch@ewe.net entgegen.

Die Schreibwerkstatt richtet sich an alle im Alter von 15 bis 99 Jahren. In der Schreibwerkstatt gibt es zunächst einmal eine theoretische Einführung, dann wird geschrieben und die Teilnehmer bekommen Feedback zu ihren Werken. An den Texten wird dann weiterhin gefeilt und auch die Vortrage-Performance wird verbessert – bis der Text und der ganze Auftritt sitzt. Am Ende steht nämlich die öffentliche Präsentation auf der Bühne

Das Programm zur Schreibwerkstatt im Überblick

Die 8. Zeteler Schreibwerkstatt findet statt vom 14. bis 16. Februar im Mehrgenerationenhaus an der Hauptstraße 7 in Zetel.

Am Freitag gibt es von 16.30 bis 19.30 Uhr eine theoretische Einführung mit einer ersten Schreibaufgabe für Samstag.

Am Samstag wird von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr gearbeitet. Es gibt einen Schreibblock mit diversen Beispielen, eine erste Feedback-Runde und weitere Instruktionen.

Am Sonntag gibt es von 9 bis 10 Uhr eine Einführung in Sachen Performance. Von 10.30 bis 12 Uhr gibt es einen weiteren Schreibblock inklusive Performance-Aspekten. Von 13 bis 15 Uhr wird ein letztes Mal an den Texten gefeilt und von 15.30 bis 17 Uhr werden die Ergebnisse präsentiert.

Die Kosten für eine Teilnahme liegen bei 50 Euro.

Denn am 22. Februar findet im Zeteler Kino „Zeli“ der Poetry-Slam statt. Der Slam ist zugleich die Feuertaufe für die Absolventen der Schreibwerkstatt – aber: Niemand, der nicht auf die Bühne will, wird zum Auftritt gezwungen. Für alle, die zusehen wollen, ist um 19 Uhr Einlass. Karten kosten im Vorverkauf 6 Euro, an der Abendkasse 7 Euro. Inhaber der Lesekarte der Bücherei-Mediathek Zetel bekommen die Karten im Vorverkauf für 5 Euro. Für das leibliche Wohl sorgt das Team des Zelis.

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Aber wie gelingt eigentlich der perfekte Poetry-Slam? Und muss es sich reimen? Christian Bruns aus Oldenburg hat bereits einige Slam-Erfahrung gesammelt und steht den Teilnehmern der Schreibwerkstatt mit Rat und Tat zur Seite. Und er sagt: Es gibt vor allem, eines, das ein Slammer mitbringen muss: einen selbst geschriebenen Text. Alles andere ergebe sich dann.

„Poetry-Slam ist eine gute Gelegenheit, um herauszufinden, ob einen die Bühne reizt“, sagt Christian Bruns. Als kleine Plattform biete ein Slam eine gute Gelegenheit sich einmal auszuprobieren, ohne gleich ganze Säle zu füllen. „Man sollte etwas Humor für sich selbst haben und muss auch nicht alles perfekt machen“, erklärt der Slammer. Allerdings steht man in einem Wettbewerb und hat nur fünf Minuten.

Im Übrigen entscheide nicht nur der Text, wie gut der Auftritt wird. „Wichtig ist nur, dass er selbstgeschrieben ist. Wenn da jemand kommt und ein Referat über Pinguine vortragen will, kann er das auch gerne tun“, sagt Christian Bruns. „Es ist schön, wenn es sich reimt, aber das muss es nicht.“ Vielmehr müsse man versuchen, eine Verbindung zum Publikum aufzubauen. „Und man muss damit klarkommen, wenn etwas nicht funktioniert, selbst wenn man einen tollen Text geschrieben hat.“ Aber: An einem anderen Ort mit einem anderen Publikum kommt der gleiche Text vielleicht viel besser an.

Wer einfach nur unterhalten will, könne das Publikum oft auch schon mit einfachen Witzen animieren. „Aber dazu muss man auch stehen können“, sagt Christian Bruns. Grundsätzlich gehe es bei Witzen auch immer um Timing.

Und wenn einem nichts einfällt, was man schreiben und vortragen könnte? „Da gibt’s mehrere Möglichkeiten“, sagt der Profi. Beispielsweise könne man sich von Freunden Zettel mit Thesen geben lassen wie etwa: „Alle, die Eis essen sind doof.“

Wer mutig ist, geht den ganz radikalen Weg und betritt die Bühne ohne Text. „Dann kann man das Publikum einfach um ein paar Stichwörter bitten und versucht, daraus einen Text zu basteln“, erklärt Christian Bruns – natürlich immer auf die Gefahr hin, dass es nicht klappt oder man irgendwelchen Quatsch erzählt.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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