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NWZonline.de Region Friesland Kultur

KULTUR: Zum Abschluss kommt die Musik tänzerisch daher

13.02.2007

VAREL VAREL - Das vielfach ausgezeichnete Weimarer Bläserquintett hat die Zuschauer in der Aula des Lothar-Meyer-Gymnasiums Varel mit einem abwechslungsreichen Abend begeistert. Die fünf jungen Musiker (Jahrgang 1982/83) – Tomo Jäckle (Flöte), Frederike Timmermann (Oboe), Sebastian Lambertz (Klarinette), Stephan Schottstädt (Horn) und Jacob Karwarth (Fagott) – überzeugten mit perfekt abgestimmtem Zusammenspiel und einem impulsiven, unterhaltsamen Auftritt.

Beginnend mit Mozarts Ouvertüre zur Zauberflöte in einer Bearbeitung von Joachim Linckelmann, präsentierten sie ihre scheinbare Leichtigkeit des Musizierens. Sie wirkten nie verkrampft oder angestrengt, sondern immer gut gelaunt und fröhlich. Das erste Werk ließ sofort erkennen, warum das Quintett bisher so erfolgreich zusammen gearbeitet hat: Jeder einzelne trug sein Können als Teil zum Ganzen bei.

In Paul Hindemiths Kleiner Kammermusik für fünf Bläser wirkte es sogar so, als würden die Musiker sich durch ihre Instrumente miteinander unterhalten. In einzelnen Solostellen des vierten Satzes stellten sie den jeweiligen Charakter ihres Instrumentes vor und zeigten ihr beeindruckendes Können: Klare Klänge, Virtuosität in schnellen Griffverbindungen, ausdrucksstarke Interpretationen. So brillant die Einzeldarbietungen waren, so bewundernswert erschien erneut ihr Zusammenspiel in Dynamik und Artikulation.

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Ein Bläserquintett in g-Moll von Franz Danzi bildete den Abschluss vor der Pause. Auch hier verstand es das junge Ensemble, das Publikum durch seinen musikalischen Ausdruck stets zu unterhalten. Es war immer angenehm zuzuhören, nie wurde auch nur ein einziger Takt langweilig oder aufdringlich.

Nach der Pause folgte ein weiteres Bläserquintett in D-Dur von Anton Reicha. Dieses Werk war das einzige des Abends, in dem eines der Instrumente etwas schwerer gewichtet wurde. Tomo Jäckle überzeugte durch große Virtuosität in Flöten-Kadenzen. Abermals wurde das starke Zusammenspiel deutlich, beispielsweise durch Echowirkungen. Im dritten und vierten Satz fassten die Stimmen mit kurzen Motiven toll ineinander und bildeten so wieder ein gemeinsames Ganzes.

Zum Abschluss bot das Weimarer Bläserquintett Five Easy Dances von Denes Agay und erreichte so zumindest in der Unterhaltsamkeit den Höhepunkt des Abends. Eine Polka, ein Tango, ein Bolero, ein Walzer und eine Rumba luden durch die spritzige, flotte Vortragsweise geradezu zum Tanzen ein. Lambertz bemerkte vor dem letzten Werk, die Stücke seien Einstiegsstücke für Quintett-Musiker, seien aber stets passend für solch ein Konzert – und er behielt Recht: Das Publikum war hörbar begeistert von den Musikern, die durch eine abgestimmte Mischung aus beispielhaftem Können und einer frischen, dynamischen Präsentation beeindruckten.

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