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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Zum Jubiläum geht’s rund

19.09.2016

Varel Als am Sonntagnachmittag die Besucher ausgelassen über den 250. Vareler Kramermarkt schlenderten, hatte Philipp Schmidt schon etliche Getränke über den Tresen gereicht. Mit der „Bauerndiele“ stehen er und seine Familie am Schlossplatz. „Ich bin in das Schaustellerleben hineingewachsen“, sagt der 36-Jährige. Auch seine Eltern kommen aus traditionsreichen Schaustellerfamilien.

Schon als Kind habe er seinen Eltern beim Gläserspülen und in späteren Jahren beim Auf- und Abbau ihres Ausschankbetriebes geholfen, erinnert sich der Wiefelsteder. Nach seinem Schulabschluss stieg Philipp Schmidt als junger Mann in den Familienbetrieb mit ein. Heute führt er diesen gemeinsam mit seinen Eltern Rainer und Hannelore sowie seiner Lebensgefährtin Jasmin.

Während des Kramermarktes ist sein Arbeitstag lang. Dann ist in der Regel bis 24 Uhr Programm. Mittags hat er dann Zeit für eine Essenspause. Wenn der Marktbetrieb am späten Abend endet, wird in der „Bauerndiele“ alles durchgefegt, der Tresen gewischt, die Gläser gespült und die Ware aufgefüllt. „Sitzbänke und Stehtische werden über Nacht eingepackt“, erzählt der Schausteller. In der Drostenstraße hat die Familie noch einen weiteren Ausschankstand. Doch bei allem Trubel nimmt sich der 36-Jährige immer Zeit, einmal über das Marktgelände zu laufen und zu schauen, wer alles da ist. „Ich komme immer gerne nach Varel. Es ist ein gemütlicher Markt. Hier kennt man die Leute“, sagt Philipp Schmidt. In diesem Jahr haben 57 Schaustellerbetriebe ihre Zelte in Varel aufgeschlagen.

Mit einem ganz besonderen Gottesdienst startete am Sonntag der dritte Markttag. Im Autoscooter hielten Pastor Edgar Rebbe und Pastoralreferentin Hildegard Hünnekens unter Begleitung des Posaunenchores eine ökumenische Andacht. Am Vormittag kamen dann Schnäppchenjäger beim Flohmarkt auf ihre Kosten. Beim Tag der Vereine und Rettungsdienste informierten Mitarbeiter und Ehrenamtliche über ihre Arbeit. Nur wenige Vereine beteiligten sich. Neben dem Kinderschutzbund war unter anderem auch die Hospizbewegung vertreten.

Auf der Bühne in der Drostenstraße spielten Musikgruppen des Lothar-Meyer-Gymnasiums und der Musikschule Friesland/Wittmund. Dort hatten an den beiden Abenden zuvor auch schon DJ „Suphi“ und die Band „Zack Zillis“ dem Publikum eingeheizt.

Die Kinder drehten ihre Runden im Karussell oder versuchten ihr Glück beim Dosenwerfen. Die Geschäftsleute luden am Sonntag zum ausgiebigen Einkaufsbummel ein. So schoben sich am Nachmittag Hunderte Besucher durch das Marktgetümmel vor der historischen Kulisse der Vareler Schlosskirche.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos/friesland 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwzonline.de/videos/friesland 
Video

Melanie Jepsen
Varel
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2504

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Kinderschutzbund | Musikschule | Kramermarkt

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