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Premiere: Zuschauer lachen Tränen

10.02.2014

Bockhorn Jörn Lubitz gab bei seiner Begrüßung der Premierengäste am Sonnabend den Rat: „In den Pausen könnt ihr euch vom Lachen erholen.“ Und so war es dann auch, starken Szenenapplaus gab für die Theatergruppe Bockhorn bei ihrer Komödie „Pension Hollywood“ im Hotel „Hornbüssel“, es wurde wirklich viel gelacht; das Stück mit seiner turbulenten Geschichte ist auch dafür wie gemacht.

Noch 13 Vorstellungen

Die Komödie „Pension Hollywood“ wird noch am 12., 14., 15., 16., 18., 20., 21., 22., 23., 25., 26., 27. und 28. Februar jeweils um 20 Uhr im „Hotel Hornbüssel“, Grabsteder Straße 7, aufgeführt. Karten gibt es bei Eisenwaren Drenkwitz an der Gartenstraße in Bockhorn.

Zum Ensemble gehören Klaus Kuhlmann und Sabine Krüger, Janin Popken und Kerstin Wenke, Hergen Brunken und Sabine Weden, Thais Oltmanns und Anna-Karina Haschen, Erni Lübben und Mario Gröne.

Für Klaus Kuhlmann als Pensionsbesitzer Hubert Laubenpieper ist es wieder eine Paraderolle; kommt er mit ordentlich Kopfweh nach durchzechter Nacht zu der Erkenntnis: „Ich musste ja ne Buddel trinken, weil der Arzt sagt, ich soll kein Glas mehr anrühren.“ Nicht minder ein Held des Abends ist Hergen Brunken, den Manitu als Häuptling Großer Schluckspecht auf den Selbstfindungstrip in die Pension geschickt hat. Da bekommt er es dann mit Sabine Krüger als Sofie Laubenpieper und ihren Schwestern Martha (Janin Popken) und Lotte (Kerstin Wenke) zu tun, die für ordentlich Wirbel sorgen.

Das ist aber lange noch nicht alles. Sabine Weden bringt als Vertreterin für Damenunterwäsche mächtig Schwung in die Geschichte, Thais Oltmanns als Bankräuber mitsamt Komplizin Anna-Karina Haschen und verfolgt von Mario Gröne als Polizist Kurt Schnüffel liefern sich richtige Verfolgungsrennen auf der Bühne. Und mittendrin Dr. Otto-Maria Honigmund, der Ornithologe mit dem Sprachtick – den wird Erni Lübben im richtigen Leben so schnell nicht wieder los.

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In die Texte werden auch lokale Besonderheiten und solche aus der großen weiten Welt eingebaut, die Indianer von Bohlenbergerfeld, die handfesten Trinker aus Grabstede, Julio Iglesias und Rosamunde Pilcher. Bemerkenswert ist unbedingt das schöne Bühnenbild von Holger Ammermann.

Die Meinungen der Zuschauer waren einhellig. Udo Lammers, seit vielen Jahren Premierengast: „Es ist immer wieder toll zu erleben, wie die Theatergruppe ihre Leistungen toppen kann.“ Oder Erhardt Bauer: „Alle Schauspieler waren gut, das Stück ist einfach Spitze.“ Heiko Haschen: „Es hat mir super gefallen, ich habe vom ersten bis zum dritten Akt Tränen gelacht.“

Aus Zetel war Bernd Hoinke nach Bockhorn gekommen: „Mir gefällt vor allem die Natürlichkeit des Spiels.“ Manfred Lehde hatte auch seine helle Freude, vergaß dabei aber nicht, der Bockhorner Damenwelt ein Lob zu spenden ob der eleganten Garderobe für den anschließenden Theaterball: „Schön, dass es so etwas heute noch gibt.“ Ehrenbürgermeister Ewald Spiekermann hat sich schon Karten geholt: „Viele Termine sind schon ausverkauft.“

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