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Aktualisiert vor 24 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Kultur

Zwischen Tiefgang und Klamauk

07.03.2016

Neuenburg Gleich in der ersten Szene macht der Querkopp, nach dem das aktuelle Stück des Niederdeutschen Theaters Neuenburg benannt ist, klar, wie die Lage ist: Er mault das Publikum an, es solle sich ruhig verhalten, er mault seine Nachbarn an und macht so viel Krach, dass alle aus ihren Betten fallen.

Der Fantasie überlassen

Dass es sich um eine Wohnung in einem Mietshaus handelt, in dem das Stück spielt, ist schnell zu erraten – sich das Haus auszumalen bleibt aber der Fantasie des Zuschauers überlassen, denn außer einer spärlichen Wohnungseinrichtung sind es nur Lichteffekte, die die Kulissen ausmachen. Regisseur Rainer Behrends arbeitet mit Abstraktion – das passt zum philosophischen Tiefgang des Stücks. Und vor allem liegt die ganze Aufmerksamkeit der Zuschauer damit auf den Kostümen, die zu sehen schon Grund genug sein dürfte, sich eine Vorstellung von „De Querkopp“ anzusehen.

Es ist eine Geschichte der Gegensätze, die das Theater erzählt: Es geht bei „De Querkopp“ um die wichtigen Fragen des Lebens, um die Erkenntnis, dass die Weltsicht von der Einstellung abhängt, und darum, wie man die ganze Ungerechtigkeit auf der Welt ertragen kann. Aber „De Querkopp“ ist auch voll von klamaukigem Humor, flachen Witzen und Gesprächen über Verletzungen am Hintern und kaputte Toiletten.

„Sperrige Themen wie die Einstellung zum Leben sind dem Zuschauer einfach besser nahezubringen, wenn sie humorvoll verpackt sind“, sagte der Autor Rudolf Korf. Er war am Freitag in Neuenburg zu Gast, um sich die Premiere anzusehen. Aus Schönberg in Mecklenburg-Vorpommern war er nach Friesland gekommen, weil das Neuenburger Theater eines der besten in Niedersachsen sei, wenn nicht gar das beste, sagte er.

Die Schauspieler

Ihrem guten Ruf machten die Schauspieler bei der gelungenen Premiere alle Ehre. Die Hauptfigur Leberecht Knorr spielt Wilhelm Wilken, Nico Knorr wird gespielt von Christian Kroll, Isabell wird gespielt von Ellen Evers, Ewald Drögmöller ist Wolfgang Fischer, Gudrun Oeltjen-Hinrichs spielt Trudchen Wunderlich, Simone Pechstein wird gespielt von Ronja Carstens, Carmen Fastenau gibt Monika Wille und Anke Lammers Edita Musse.

Helfer hinter der Bühne

Nina Cramer hat Regisseur Rainer Behrends assistiert, das Bühnenbild ist von Frank und Uwe Lübben, Souffleuse ist Angela Janßen. Hinter der Bühne halfen Daniela Glowatzki, Anne Lüken und Gaby Uphoff, für Maske und Haare zuständig sind Britta Bohlen, Elke Gravekarstens und Hannelore Habben, Licht und Ton sind von Gerd Diers, Ewald Meine und Heike Ralle, die Kleidung haben Anne Lüken und Gaby Uphoff zusammengestellt, geschneidert wurden die Kostüme von Gaby Egenhoff. Die Bühne gebaut haben Günther Diers, Harry Heine, Fritz Höfers, Uwe Jentsch, Karl-Heinz Klockgether, Karl-Heinz Kraul und Heike Ralle.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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