Schortens - Im Bürgerhaus Schortens prämierten Wolfgang Schmitz und Hinrich Neumann von der Bürgerstiftung Schortens die Ergebnisse des Kunstwettbewerbs „Schortens – Meine Welt“. Für eine vorgesehene Ausstellung seien leider nicht genügend Kunstwerke eingereicht worden, sagte Wolfgang Schmitz bedauernd. „Ich freue mich dennoch, dass gerade die Jüngsten dabei sind“, meinte er mit Blick auf die Klasse 4b der Grundschule Schortens mit Lehrerin Anne Stark sowie Cimero Harms von der Integrierten Gesamtschule Friesland-Nord. „Wenn die Bürgerstiftung aufruft, lesen es wenige, dafür aber ganz interessierte Leute“, fuhr der frühere Gemeindedirektor fort. Aus den eingereichten Arbeiten wurden jene von Cimero Harms, Ute Karola Krause, Karin Hackbarth und der Klasse 4b mit jeweils 200 Euro prämiert.
Kommunale Themen
Ute Karola Krause, sicherlich vielen Schortenserinnen und Schortensern noch durch ihr Teesiebmuseum bekannt, reichte vier Arbeiten ein, von denen drei gewertet wurden, wie der Bürgerstiftungsvorsitzende mitteilte.
Die reife Badenixe nebst Partner ist eine liebevolle Hommage ans Freibad beziehungsweise an die Badestelle Schortens. Der „Zukunftsburger“ indes dürfte im Halse steckenbleiben, so groß ist er geraten. Verschiedene kommunale Themen hat die Künstlerin als Schichten in Worten dargestellt.
„Schöner wohnen in Schortens“ zeigt den groß dimensionierten Bau am Bahnhof, wobei Ute Karola Krause den Betrachtenden die Sicht auf ihn mit positiver Neugier oder kritischer Bewertung überlässt.
Liebevolle Details
Die Collage von Cimero Harms besticht durch ihren liebevollen Detailreichtum und natürlich das glitzernde Gold. Auf Din A3 werden die Betrachtenden rundum beeindruckt von der Vielfalt der Stadt, ob Badestelle, Diskothek Nachtschicht, Familien- und Jugendzentrum Pferdestall oder Blumenampeln.
Auch die Grundschülerinnen und Grundschüler haben ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Sie überlegten sich, was alles auf einen „Schortens-Spielplatz“ gehört. Da gibt es eine Kletterburg in der Klosterturmruine, eine Rutsche am Tornadoheck in Upjever, ein Mühlenkarussell mit Pferdewippen und ein Karussell aus den Kröten.
Diese Kröten nahm Karin Hackbarth als Standpunkt für ihr Aquarell des früheren Hayen-Gebäudes. Es lädt zum Verweilen ein in einer angenehmen Atmosphäre mit Bäumen vor einem Abendhimmel. „Man erkennt den Wunsch der Künstlerin nach Stimmungen, die eine Stadt erlebbar und sympathisch machen“, meinte Wolfgang Schmitz dazu.
Die genannten Arbeiten ließen erkennen, so der Vorsitzende weiter, dass man in Schortens in einer Welt lebe, die ein geliebtes Zuhause sei. „Aber die Menschen möchten von den Verantwortlichen mitgenommen werden. Sie wünschen sich, Ideen zu äußern, bevor Planungen Endliches schaffen“, schloss Wolfgang Schmitz.
