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NWZonline.de Region Friesland

„Kursaal und Leseraum werden zum Katzentisch“

22.09.2020
Betrifft: Hotelprojekt an der Wangerooger Promenade

(...) Gut, ganz ohne Bausünden kam auch Wangerooge bisher nicht davon. Aber von Ausuferungen im Stile Westerlands blieb die Insel dann doch verschont. Jetzt sollte man doch meinen, dass man bei neuen Bauvorhaben subtil und mit Bedacht vorgeht.

Doch nun soll ein Projekt realisiert werden, das mich vom Glauben abfallen ließ. Der Steinhaufen hat das Zeug, die größte Bausünde Wangerooges zu werden. Das Planungsunternehmen des Bauprojekts wirbt auch noch damit, dass die Optik des Gebäudes an die Container der Schiffe erinnern sollen... Mit Verlaub, geht’s noch...

Dieses „tolle“ Hotel soll an genau der Stelle entstehen, an der jetzt Gemeinde- und Kurverwaltung-, der kleine Kursaal- und der Leseraum mit Meerblick stehen. Die Gemeindeeinrichtungen sollen an einer Stelle neu errichtet werden, dessen Lage man als Katzentisch der Gemeindeanwesen bezeichnen darf. Böse Zungen behaupten: „das letzte Tafelsilber wird geopfert“. Das sehe ich auch so.

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Ich habe meinen Kurbeitrag immer gern bezahlt und frage mich jetzt Folgendes: Warum soll der Kurgast künftig seinen Kurbeitrag nicht mehr an der Promenade entrichten dürfen? Warum kann er sich bei schlechtem Wetter nicht mehr im Leseraum mit tollem Meerblick aufhalten? Warum wird es den kleinen Kursaal an dieser attraktiven Stelle nicht mehr geben?

Wieso wird das – in der Lage – alles geopfert, um es nur noch vergleichsweise wenigen Nutzern zugänglich zu machen? Ist Geld wirklich alles?

Können die verantwortlichen Entscheider noch in den Spiegel schauen?

Wie steht das Gemeindepersonal eigentlich zu diesen Plänen?

Thomas Beckmann Wangerooge

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