Sande - „Wir wollen Anregungen geben, nachhaltiger zu leben und ganz einfach mal über das eine oder andere nachzudenken“, sagt Berit Müller, Nachhaltigkeitskoordinatorin an der Jade Hochschule und Sprecherin der Lenkungsgruppe „Fair-Trade-Town“ Wilhelmshaven. Nachhaltigkeit und Fair-Trade stehen im Fokus des „LandFairgnügens“ zu dem die Fairtrade-Lenkungsgruppen des Landkreises Friesland und der Stadt Wilhelmshaven für Samstag, 24. Juni von 11 bis 16 Uhr auf das Gut Altmarienhausen einladen.
Ein Gemeinschaftsprojekt
Es soll ein Zeichen gesetzt werden für mehr Nachhaltigkeit sowie Denkanstöße für bewussteren Konsum gegeben werden. „Es wird ein bunter Tag mit hohem Spaßfaktor und Wohlfühlcharakter, dabei wollen wir den Ort selber einbeziehen, einiges ausprobieren und ganz viel informieren“, sagte Gerd Pöppelmeier, Sprecher der Lenkungsgruppe für den Landkreis Friesland. Bei der Vorstellung des Aktionstages erhielt er neben Müller Unterstützung von Wilhelmshavens Klimaschutzmanager André Lachmund, Projekt- und Tourismusmanagerin Vanessa Becker, sowie Valentin Lang, Beauftragter für Klimaschutz und Klimaanpassung, vorstellte.
Zum „LandFairgnügen“ wurden etliche Kooperationspartner verpflichtet, unter anderem das Biosphärenreservat, die Arbeitsgemeinschaft Altes Sande, die Naturgartengruppe, der Weltladen aus Jever, die Gastwirtin des Marienstübchens, Anja Borowski, der Imkerverein, der Verein „Dein Deichrad“ und viele mehr.
Buntes Familienprogramm
„Es gibt ein buntes Programm für die ganze Familie“, sagte André Lachmund. Beim Glücksrad geht es nicht nur um Spaß, sondern man lernt nebenher auch noch interessante Dinge aus Natur und Umwelt. Der Imkerverein bringt allen Generationen die Bedeutung der Insekten nahe, mit besonderer Betonung auf den Honigbienen, die Juniorranger wissen viel von Salzwiesen und Watt zu erzählen und backen nebenher auch noch Stockbrot, die Besucher können selber Schokolade herstellen oder sich einmal ein Lastenrad ausprobieren und so weiter. Nebenher ist natürlich auch das Küsteum geöffnet, hier geht es um Küstenschutz sowie um Gewerbe, Haus- und Landwirtschaft in früheren Zeiten.
Selbstverständlich gibt’s auch was Leckeres: Borowski serviert eine vegane Suppe aber auch leckere Deichlamm-Bratwurst, ein Produkt, das keine weiten Wege hat, sondern direkt im nahen Umfeld entsteht. Selbstverständlich gibt’s auch hausgebackenen Kuchen.
Der idyllische Biosphärenreservatsort sei nach Müllers Meinung der ideale Standort, um mit dieser kostenlosen Veranstaltung ein deutliches Zeichen für die Nachhaltigkeit zu setzen.
