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NWZonline.de Region Friesland

Landfrauen feiern ohne Männer

26.11.2018

Heute steht die Geselligkeit im Vordergrund“, sagte Ellen Kromminga-Jabben vom Kreislandfrauenverband Friesland-Wilhelmshaven am Freitagabend. Erstmals hatte sie gemeinsam mit Ute Cornelius vom Kreislandfrauenverband Wesermarsch zur „Ladies Night“ die Mitglieder beider Verbände eingeladen. „Unsere Arbeit ist ja allen bekannt, aber über die Umsetzung der Aufgaben konnten wir uns hier gut austauschen“, sagte sie.

Gut 160 Frauen genossen den Abend mit Musik, Spaß und informativen Gesprächen in der Gaststätte „Emma“. Kleine Snacks, fruchtige Cocktails und flotte Musik von DJ Erwin sorgten für gute Laune. Viel Gelächter gab es bei einem Sketch über Powerfrauen. Neue Freundschaften konnten gleich an einer Fotostation mit lustigen Verkleidungen bildtechnisch verewigt werden. Bis halb drei in der Früh feierten die Landfrauen eine unvergessliche Party. „Diese Veranstaltung ist ein wichtiger Baustein für die Vernetzung unserer Verbände“, resümierten die Organisatorinnen.

Friedhelm Michaelis war 35 Jahre lang Leiter des Altenheims Langendamm. Jetzt ist er in den Ruhestand gegangen und hat die Leitung an Dennis Allard übergeben. Für Michaelis war das Heim nicht nur eine Arbeitsstelle, sondern ein zweites Zuhause: „Ich habe diese Zeit nie als Arbeit empfunden, auch wenn es manchmal viel war“, sagt Friedhelm Michaelis. Der Wechsel der Leitung fand zum 1. September statt, so war ein fließender Übergang möglich. Dennis Allard leitete zuvor ein Altenheim in Nordenham. „Mich reizte es aber, als Vareler eine Einrichtung in Varel zu leiten“, sagt der 42-Jährige. Dennis Allard ist vom Zustand des Heims begeistert: „Es ist nicht normal, dass ein Haus in einem so guten Zustand übergeben wird, komplett mit einem wirklich tollen Team. Eine top Vorarbeit, auf die man aufbauen kann.“

Spannende Einblicke in das Leben früherer Zeiten gab es am Samstagabend bei der Vorstellung des neuen Buches vom Vareler Autor Achim Engstler. Erstmals wurde das Restaurant „Marktlücke“ mit seiner Wohnzimmeratmosphäre für eine Lesung genutzt. Wirt Sefedin Selimi begrüßte viele interessierte Besucher, die es sich auf den Ledermöbeln bequem machten und dem Zwiegespräch von Astrid Dehe und Achim Engstler lauschten. Die beiden arbeiten seit zehn Jahren zusammen. So erfuhren die Zuhörer, dass der Autor vor fünf Jahren mit den Recherchen zu seinen Buch mit dem Titel „Was geht da vor, Sophie? Der Roman des Grafen Aldenburg“ begonnen hat. „Es waren viele Archivstudien nötig“, berichtete Engstler. Briefe von Anton II. von Aldenburg (1681 - 1738) an seine Tochter Charlotte Sophie ermöglichten Einblicke in das damalige Geschehen im Vareler Schloss. Das Publikum erfuhr von einem Zwergstaat am Jadebusen, der mit geborgtem Geld gerade so über Wasser gehalten wurde, und lernte einen Grafen kennen, der an sich zweifelt, seinem Adel misstraut, der unter den langen Wintern leidet und dem mangelnden Glanz seiner Residenz.

Als zweite Akteurin taucht Maria Rampendahl in dem Buch auf. Sie zog 1683 mit ihrer Familie nach Varel, nachdem sie bei den Hexenprozessen in Lemgo angeklagt worden war.

„Es ist ein fesselnder Geschichtsroman mit historischen und ortsansässigen Personen entstanden, der Fakten und Fiktionen zusammenführt“, sagte Astrid Dehe.

In einer bewegenden Gedenkstunde ist am Totensonntag der Opfer von Kriegen gedacht worden. Bürger und Ratsvertreter versammelten sich dazu am Mahnmal an der Friedrich-August-Straße. Federführend hatten Annegret und Ingo Botterbrodt die Veranstaltung vorbereitet, die musikalisch vom Posaunenchor der evangelischen Gemeinde unter der Leitung von Michael Karußeit begleitet wurde.

Bürgermeister Gerd-Christian Wagner erinnerte an den Ursprung dieses Tages, der als Gedenktag für die Befreiungskriege 1814 bis 1815 entstanden ist. „Denken Sie an Ihnen nahe Menschen und zünden Sie ein Licht für Sie an“, sagte er. Pastor Dirk Strobel erinnerte in seiner Andacht an das Ende des Ersten Weltkriegs, wozu eine mutige Entscheidung von Matrosen führte. „Aber wie kann es 100 Jahre danach sein, dass mit Waffenexporten Milliarden verdient werden?“, fragte er in die Runde.

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