Friesland - Die gute Nachricht vorweg: Alle 1050 Kinder des Einschulungsjahrgangs für das Schuljahr 2023/2024 im Landkreis Friesland erhalten die Schuleingangsuntersuchung. Das teilt die Kreisverwaltung auf Nachfrage mit. Eltern, deren Kinder diese gesetzlich vorgeschriebene Untersuchung noch nicht absolviert haben, hatten sich beunruhigt an die Redaktion gewandt.
Anzahl der Schulkinder vergleichbar mit Vorjahr
Doch die Kreisverwaltung macht deutlich: Die Schuleingangsuntersuchungen, die von Ärzten des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes des Gesundheitsamtes vorgenommen werden, für den kommenden Einschulungsjahrgang 2023/24 laufen im Landkreis Friesland wie geplant seit Oktober 2022. Die Anzahl der Kinder sei vergleichbar mit der Anzahl der in den Vorjahren untersuchten Kinder. Zum Schuljahr 2022/2023 waren es 1080 Kinder.
Zuerst würden zu den Untersuchungen die Kinder eingeladen, für die aus den Kindertageseinrichtungen ein Förderbedarf gemeldet worden sei. So könnten frühzeitig schulärztliche Empfehlungen für Förderbedarf gegeben werden, „die die Grundschulen in die Lage versetzen, rechtzeitig vor Schuljahresbeginn entsprechende Bedarfe zu planen“, teilt Kreissprecherin Nicola Karmires mit. Durch diese Vorgehensweise komme es dazu, dass zum jetzigen Zeitpunkt möglicherweise in einer Kindergartengruppe einzelne Kinder schon eine Untersuchung erhalten hätten, andere aber nicht.
„Der Landkreis bittet Eltern, die noch keine Einladung erhalten haben, um Geduld“, sagt Karmires. Die Untersuchungen würden voraussichtlich vor Beginn des neuen Schuljahrs abgeschlossen sein. Sollten Eltern Fragen haben, könnten diese sich direkt an den Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes wenden.
Wenn möglich vor der Einschulung
Karmires fügt hinzu: „Die Schuleingangsuntersuchung ist gesetzlich vorgeschrieben, die Untersuchung ist jedoch keine gesetzliche Voraussetzung für eine Einschulung. Wenn möglich, findet sie vor der Einschulung statt – kann aber somit auch nach der Einschulung erfolgen.“
2020 und 2021 hätten die Untersuchungen Pandemiebedingt – teilweise – erst nach Einschulung absolviert werden können. Für das Schuljahr 2021/2022 hätten nur an zwei Tagen die Schuleingangsuntersuchungen erst nach Schulbeginn stattgefunden – dabei handelte es sich laut Landkreis um Kinder, deren Eltern die ursprünglichen Termine nicht hatten wahrnehmen können. Diese Termine wären dann am zweiten und dritten Schultag nachgeholt worden.
Einladungen erfolgen nach Grundschulen
Es wurden bereits Kinder untersucht, und Termine werden und wurden an solche Kinder vergeben, für die kein Förderbedarf gemeldet wurde. Die Einladungen erfolgen laut Kreisverwaltung nach Grundschulen, wobei die Reihenfolge hier jährlich wechselt.
Zum aktuellen Schuljahr 2022/2023: Hier wurden nach Schulbeginn noch sieben Kinder untersucht. Wie auch für das Schuljahr 2021/2022 hatten die eigentlichen Termine nicht wahrgenommen werden können, sodass eine Verschiebung erforderlich war


