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Beratung unter einem Dach Weniger Zuständigkeit und mehr Verantwortung in Friesland

Freuen sich über kurze Wege: Florian Ötjen-Meyer und Dr. Thorsten Müller (beide Agentur für Arbeit), Saskia Köhler (Jugendberufsagentur), Andreas Bruns (Jobcenter Landkreis Friesland), Birgit Renken und Silke Vogelbusch (beide Landkreis Friesland) und Landrat Sven Ambrosy

Freuen sich über kurze Wege: Florian Ötjen-Meyer und Dr. Thorsten Müller (beide Agentur für Arbeit), Saskia Köhler (Jugendberufsagentur), Andreas Bruns (Jobcenter Landkreis Friesland), Birgit Renken und Silke Vogelbusch (beide Landkreis Friesland) und Landrat Sven Ambrosy

Sarom Siebenhaar

Jever - „Es ist etwas Besonderes und gibt es so wohl nur einmal in Niedersachsen“, sagte Sven Ambrosy, Landrat des Landkreises Friesland. Damit bezieht er sich auf den besonderen Umstand, dass die Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, das Jobcenter des Landkreises und die Jugendberufsagentur (JBA) unter einem Dach sind. Bereits Anfang des Jahres zog es die Agentur für Arbeit in die Sophienstraße in Jever, jetzt folgte auch die JBA.

An einem Ort

„Für uns bedeutet das auch eine bessere Verzahnung von drei enorm wichtigen Dienstleistungen“, sagte Ambrosy. „Damit kommen wir weg vom Zuständigkeitsdenken und hin zu einem Verantwortungsdenken.“ In ganz Niedersachsen gebe es nur zwei weitere, vergleichbare Beispiele, unter anderem in Nordhorn. „So, wie wir es aber hier praktizieren, ist es wohl einzigartig.“ Damit seien die Kompetenzen in Beratungen und Unterstützung der Menschen in Friesland an einem Ort gebündelt.

„Wir schaffen somit eine Vereinfachung für die Menschen vor Ort, die so immer direkt an der richtigen Stelle sind“, sagte Dr. Thorsten Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven. Die Idee, alles unter einem Dach zu vereinen, habe es schon lange gegeben. „Es machte jetzt auf jeden Fall Sinn, das zu machen“, sagte Andreas Bruns vom Jobcenter Friesland. „Wir haben damit in vielen Angelegenheiten, die sich thematisch ähneln, eine Anlaufstelle. „Wir müssen niemanden mehr von hier nach dort schicken, sondern maximal vom Obergeschoss ins Erdgeschoss.“ Passend zum Termin ging auch die neue Webseite der JBA online.

Hier scannen und Sie kommen zur neuen Webseite der JBA

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JBA

Projekte

Die neue räumliche Nähe habe aber nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger Vorteile. „Dadurch werden aus den sogenannten ’Man-müsste-mal-Projekten’ vielleicht eher „Man-macht-mal-Projekte“, sagte Ambrosy. „Man begegnet sich häufiger und spricht nicht nur über das Telefon miteinander. Dabei entsteht etwas.“ Die Büros des Jugendamtes, die für die Beantragung von Unterhaltsvorschussgelder verantwortlich sind, sind im Rahmen des Stühlerückens in die Mühlenstraße 14 in Jever umgezogen.

Sarom Siebenhaar
Sarom Siebenhaar Redaktion Jever
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