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NWZonline.de Region Friesland

Lehrer auf dem Besen

16.03.2019

Zum Klassentreffen 50 Jahre nach ihrer Schulentlassung kamen jetzt die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b der Georg-Ruseler-Schule Obenstrohe zusammen. Ingrid Lüken und Christa Wehnemann hatten alles vorbereitet. Zu den Gästen zählten auch die frühere Lehrerin Helga Kunst und Lehrer Horst Neumann. Bei einem gemeinsamen Abendessen wurden viele Erinnerungen ausgetauscht und einiges an Neuigkeiten kam hinzu. Selbst eine alte Schülerzeitung aus dem Jahr 1969 gab es zu bestaunen. Dabei kamen lustige Anekdoten zum Vorschein. So wurde an die Klassenfahrt nach Wangerooge erinnert, wo Lehrer Neumann einen Besentanz aufführte.

Jonas Nattke von der Oberschule Obenstrohe hat in diesem Jahr den ersten Platz beim Bewerbungswettbewerb gewonnen. Den zweiten Platz belegten Ghazala Taher und Anna Hasselder. Auf dem dritten Platz landeten Vanessa Brinkmann und Lisa Bruder. 110 Schüler der Oberschule Obenstrohe und der Oberschule Varel haben mitgemacht. Für die Neuntklässler war es eine Pflichtveranstaltung, die Zehntklässler konnten freiwillig teilnehmen. Neben Kriterien wie Rechtschreibung, Form und der Unterschrift hat die Jury vor allem auf eines geachtet: „Warum will ich diesen Beruf erlernen. Ist es ein Hobby, wurden Praktika absolviert, das war uns wichtig?“, sagte Bodo Jürgens vom Wirtschaftsförderverein, dem Träger des Wettbewerbs. Schirmherr war Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner. Er sagte, dass sich bei den Bewerbungen ein Wandel vollzogen hat. „Es sind nicht mehr nur die klassischen Bewerbungen. Wir hatten einmal ein Bewerbungsgespräch über Skype, weil die Bewerberin zu der Zeit in Australien war.“ Warum dieser Wettbewerb sehr wichtig ist, weiß Jurymitglied Jürgen Kerl: „Sie haben hier die Möglichkeit, eine Rückmeldung zu bekommen und daraus zu lernen.“

Seit einigen Jahren dokumentiert der Arbeitskreis Juden die dunkelste Seite der Geschichte der Stadt Varel. So hatte Holger Frerichs über das jüdische Altenheim an der Schüttingstraße 13 geforscht und ein Buch geschrieben.Von dort wurden 1941/42 Männer und Frauen jüdischen Glaubens in Ghettos und Vernichtungslager deportiert. Deren Geschichte möchte der Arbeitskreis einem jungen Publikum in Form eines Comics, heutzutage „Graphic Novel“ genannt, näher bringen. Als Zeichner konnte der Vareler Künstler Gerald Chmielewski gewonnen werden, der bereits erste Entwürfe anfertigte. „Dieses Thema den Schülern auf moderne Art zu vermitteln, finden wir sehr förderungswürdig“, sagte Vizepräsidentin Annette Struß vom Lions Club Varel. Sie überbrachte dem Arbeitskreis 2500 Euro aus den Erlösen des Verkaufs von Adventskalendern. Auch der Rotary-Club Varel-Friesland unterstützt das Projekt. „Es ist interessant und wichtig, das gehört zur Geschichte der Stadt“, sagte Präsident Carsten Rieger und übergab 1000 Euro, den Erlös aus einem Kammerkonzert im Lothar-Meyer-Gymnasium.

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