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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Fußball-Kreisliga: 15 Teams peilen neue Fusionsliga an

05.08.2016

Friesland 15 Mannschaften fiebern dem Saisonstart in der Fußball-Kreisliga II entgegen. Zu den Titelfavoriten zählen SR Esenshamm, Rot-Weiß Sande und 1. FC Nordenham. Wenn an diesem Freitag der erste Anpfiff ertönt, hat sich für die Teams einiges geändert. So wird es keinen Absteiger geben. Grund ist die Einführung der neuen Fusionsliga und Fusionsklassen mit dem Zusammenschluss der fünf Fußballkreise zu einem neuen Großkreis ab der Spielzeit 2017/2018.

Höchste Staffel

Die Fusionsliga ist dann die höchste Staffel im neuen Großkreis. Gebildet wird sie aus drei Absteigern aus der Bezirksliga II sowie aus fünf Mannschaften der Kreisliga II, die am Saisonende auf den Plätzen zwei bis sechs notiert sind. Hinzu kommen die Zweit- bis Achtplatzierten der Kreisliga III. Der ausstehende 16. Platz wird in einer Relegation ausgespielt.

Unterhalb der Fusionsliga folgt die Fusionsklasse A. Sie ist in zwei Staffeln nach regionalen Gesichtspunkten eingeteilt. Dort gehen die restlichen Teams der Kreisliga II sowie die Erst- bis Viertplatzierten der jetzigen 1. Kreisklasse an den Start. Der letzte freie Platz wird entweder an den Fünften der 1. Kreisklasse FRI/WHV oder den Ersten bzw. Zweiten der 1. Kreisklasse Wesermarsch vergeben.

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Am Saisonende unter den ersten sechs Teams sein, lautet die Devise des TuS Büppel vor der ersten Partie an diesem Freitag um 19.30 Uhr bei ESV Nordenham. „Die Qualifikation für die neue Fusionsliga wäre schön, ist aber kein Muss. Wir wollen auf jeden Fall Spaß haben und guten Fußball spielen“, sagt TuS-Trainer Ralf Mrotzek. Sieben Abgängen stehen fünf Zugänge gegenüber. Rückkehrer Peter Schmidt (TuS Varel) bewies gleich im ersten Pflichtspiel seine Torgefährlichkeit. Beim 12:0-Sieg im Kreispokal beim BV Bockhorn II erzielte er sechs Treffer.

Einen einstelligen Tabellenplatz peilt auch der TuS Obenstrohe II an. Zum Auftakt an diesem Freitag hat die Elf von Trainer Mario Lück allerdings mit dem 1. FC Nordenham gleich einen der Titelkandidaten erwischt. Um 19.30 Uhr wird sich im Nordenhamer Plaatwegstadion zeigen, wie weit die Integration von den sechs, überwiegend jungen Spielern schon gelungen ist. In Patrick Stelter (Ü 40 FC Zetel) verließ allerdings ein wichtiger Routinier die Mannschaft.

Kleinere Brötchen

Nach der knapp verpassten Meisterschaft in der abgelaufenen Spielzeit wollen die Verantwortlichen von RW Sande in der neuen Saison kleinere Brötchen backen. Saisonziel ist das Erreichen der neuen Fusionsliga. Als Titelfavoriten sehen die Sander Bezirksliga-Absteiger Esenshamm. RW-Trainer Lars Poedtke, der die Geschicke bei den Rot-Weißen seit Juli 2012 leitet, hat unter anderem in Timo Arians (SV Wittmund), Pascal Hilbinger, Tom Lauw und Thilo Janßen (beide TuS Strudden) wichtige Spieler abgegeben. Saisonauftakt ist an diesem Freitag um 20 Uhr beim TSV Abbehausen II.

„Wir streben einen sogenannten Nichtabstiegsplatz an. Wir gehen die Saison so an, als ob es Absteiger geben würde“, sagt Dieter Engel, Trainer von Aufsteiger TuS Sillenstede. Nach einer eher schleppenden Vorbereitungsphase weiß Engel noch nicht so richtig, wo seine Mannschaft steht. Der TuS-Coach kann vor dem Heimspiel an diesem Sonntag ab 11 Uhr gegen die neuformierte SG Wangerland/Tettens auf einen eingespielter Kader setzen. Während kein Spieler das Team verließ, kamen gleich fünf neue Aktive hinzu. „Ich habe einen guten Kader“, so Engel. Dagegen musste die Elf von SG-Trainer Hans-Hermann Heinen eine Hiobsbotschaft verkraften. Beim Pokalsieg gegen den TV Neuenburg am vergangenen Wochenende zog sich Pierre Weiß einen Schienbeinbruch zu und fällt lange aus.

Die SV Gödens will mit aller Macht in die neue Fusionsliga. Ein Platz unter den besten fünf Mannschaften lautet deshalb das Saisonziel. Das Trainergespann Hans-Hermann Mindermann und Stephan Weerts soll es richten. In Sascha Kuhlmann (STV Wilhelmshaven) hat allerdings ein eminent gefährlicher Torjäger den Club verlassen. In Dennis Hayungs, Maximilian Schindler und Aslan Ayaz kamen aber drei Spieler vom SV Wilhelmshaven dazu. Nach dem Kantersieg im Kreispokal bei SW Middelsfähr und der deutlichen 0:6-Niederlage im Bezirkspokal gegen den SVW steht mit dem Heimspiel gegen den Heidmühler FC II (Sonntag, 15 Uhr) bereits die dritte Pflichtaufgabe an.

Obwohl Thorsten Rüger, Trainer des Heidmühler FC II, bei acht Abgängen und neun Zugängen in der Vorbereitungszeit viel Arbeit hatte, steht als Saisonziel ein einstelliger Tabellenplatz auf der Agenda. „Wir wollen auf jeden Fall nicht auf einem der letzten drei Ränge landen. Die Vorbereitung war schleppend. Mir stand nur der halbe Kader zur Verfügung. Ich weiß nicht, wo wir stehen“, so Rüger vor dem Auswärtsspiel in Gödens.

Kompletter Neuaufbau

Wie Rüger musste auch Hakan Cengiz, Trainer des TuS Varel, eine völlig neue Mannschaft aufbauen. Acht Abgängen stehen zehn Zugänge gegenüber. „Die Unruhe innerhalb des Teams aus der vergangenen Saison ist jetzt weg. Allerdings muss man noch fünf bis sechs Wochen abwarten und gucken, wo die Mannschaft steht“, sagt Cengiz. Bei einem guten Saisonstart sei von Platz vier bis acht alles möglich. „Die beiden ersten Spiele sind deshalb besonders wichtig für uns“, so Cengiz, der mit seiner Elf an diesem Sonntag um 15 Uhr den STV Wilhelmshaven II im Waldstadion erwartet.

Spielfrei ist Nordsee Hooksiel. Trainer Sven Kaiser, der einen einstelligen Tabellenplatz anvisiert, hat noch eine Woche mehr Zeit, seine Elf junges Team auf Vordermann zu bringen. Kaiser muss insgesamt zehn 19-Jährige neu in den Kader integrieren.

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