• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Aufholjagd der Vareler bleibt in Ahlen unbelohnt

11.03.2019

Ahlen /Varel Im Westen nichts Neues: Auch im zwölften Anlauf in fremder Halle hat die SG VTB/Altjührden den im Kampf um den Klassenerhalt so dringend benötigten Befreiungsschlag in Form eines doppelten Punktgewinns verpasst. Durch die 19:24 (6:10)-Niederlage am Samstagabend bei der Ahlener SG rangiert der stark ersatzgeschwächte Handball-Drittligist mit 11:35 Punkten weiter auf dem ersten Abstiegsplatz.

Konkurrenz patzt auch

Immerhin hatten zuvor auch die direkten Rivalen Volmetal (19:25 in Menden), Lippe II (29:35 in Leichlingen) und Langenfeld (22:35 in Krefeld) in ihren Freitagspielen den Kürzeren gezogen. Somit beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer für die Vareler trotz der äußerst dürftigen Auswärtsbilanz von 1:23 Zählern weiterhin einen Punkt. Sieben Spieltage bleiben den Varelern bis zum Saisonende, um den Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen.

Statistik

3. Liga West

Ahlener SG - SG VTB/Altjührden 24:19 (10:6)

Ahlener SG Kroker, Tesch - Hunkemoeller 1, Rogowski 2, Harbaum, Bekston, Fauteck 3, Huelsbusch 2, Stukalin, Seifert 3, Lemke 3,

Voigt, Wiencek 4, Wunderlich 1, Hinterding 5.

SG VTB/Altjührden Stasch, Seefeldt - Brötje 2, Janßen 2, Langer, Summa 5/1, Söndergaard, Thünemann, Straten, Danielsen, Abram 7, Rohde 3. 

Siebenmeter 0/0 Ahlen – 2/1 VTB/Altjührden.

Strafminuten 2 Ahlen – 2 VTB/Altjührden. 

Schiedsrichter Tobias Marx und Falko Pühler (Gummersbach). 

Zuschauer 715. 

Stationen 2:1 (6. Minute), 2:4 (9.), 5:5 (13.), 8:5 (17.), 10:5 (25.) – 13:8 (35.), 13:12 (39.), 14:14 (44.), 16:16 (47.), 19:16 (51.), 21:18 (57.), 24:19 (Endstand).

Nächste Spiele SG VTB/Altjührden - GWD Minden II (Sonnabend, 16. März, 19.30 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle), MTV Großenheidorn - SG VTB/Altjührden (Sonnabend, 23. März, 19.30 Uhr).

Dabei war in der zähen, aber erstaunlich fair geführten Partie in Ahlen durchaus mehr drin für die Gäste aus Friesland, die neben den drei Langzeitverletzten wie schon in der Vorwoche in Gummersbach erneut auch auf den grippegeschwächten Kreisläufer Kai Schildknecht verzichten mussten.

„Wir sind gut angefangen und standen das gesamte Spiel über hinten in der Deckung kompakt“, analysierte SG-Coach Christian Schmalz, der für den schmerzlich vermissten Schildknecht den jungen Lasse Thünemann in den Mittelblock neben Kapitän Helge Janßen gestellt hatte. Auch die Torwart-Leistungen seien unterm Strich gut gewesen. So führten die Gäste nach zehn Minuten mit 4:2.

Nach dem 5:5 (13.) wendete sich jedoch das Blatt. Während den Hausherren ein 5:0-Lauf auf 10:5 (25.) gelang, dauerte es geschlagene 13 Minuten, ehe Patryk Abram erstmals wieder einen Treffer der Vareler markieren konnte. „Wir hatten uns vorgenommen, nicht über den Mittelblock zu werfen und im Spielaufbau breit zu bleiben“, erläuterte Schmalz. „Leider haben nach dem 5:5 viele ihr eigenes Ding gemacht und es auch mit Würfen über den Mittelblock versucht“, ärgerte sich der Coach über das Abweichen vom Angriffskonzept und eine in dieser Phase schwache Leistung seiner Mannen im Rückraum.

Dennoch blieben die Verantwortlichen in der Pause ruhig und appellierten an die Spieler, die Vorgaben in den zweiten 30 Minuten besser umzusetzen. Und sie fanden Gehör. Denn nach dem 13:8 (35.) kämpften sich die Vareler wieder auf 14:14 (44.) heran. „Da haben die Jungs mächtig geackert und ihre Sache auch im Angriff richtig gut gemacht“, lobte Schmalz. Zudem konnte Routinier Andre Seefeldt mit diversen Paraden im Tor glänzen.

Wembley-Tor aberkannt

Beim Stand von 16:16 (47.) wurde dann einem „Wembley-Tor“ von Jonas Rhode die Anerkennung verweigert. Die Schiedsrichter wähnten den von der Unterkante der Latte auf den Boden gesprungenen Ball nicht hinter sondern vor der Torlinie. So wurde – sehr zum Ärger der Gäste – nichts aus der vermeintlichen Führung. Und es kam noch dicker: Denn mit drei Treffern in Folge zum 19:16 (51.) sorgte Ahlens David Wiencek für die Vorentscheidung.

Zumal den Varelern die Alternativen auf der Bank fehlten und sie sich zudem in einigen Aktionen von den Unparteiischen benachteiligt fühlten. „Da sind wir nicht zum ersten Mal in dieser Saison um den Lohn gebracht worden“, haderte Schmalz. „Es hilft aber nichts, es muss weitergehen“, gab sich der Trainer kämpferisch: „Wir nehmen wieder die gute Moral mit und müssen nun in den nächsten Spielen liefern.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
Rufen Sie mich an:
04451 9988 2510
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.