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Stichwahlen in drei Gemeinden entschieden

NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Drittliga-Abenteuer endet mit Debakel

06.05.2019

Altjührden Was als versöhnlicher Saisonabschluss in der Fremde geplant war, endete mit einem Fiasko. Im Duell zweier schon vorher als Absteiger feststehender Teams sind die Drittliga-Handballer der SG VTB/Altjührden am Samstagabend haushoch mit 18:28 (10:17) vom Schlusslicht SG Langenfeld deklassiert worden. Selbst Stunden nach dem Abpfiff des letzten Saisonspiels hatte sich Varels Coach Christian Schmalz noch immer nicht wieder beruhigt angesichts des vorherigen blutleeren Auftritts seiner Mannschaft, aus der – wie berichtet – nun acht Akteure nebst Co-Trainer Ralf Koring ausscheiden und nicht den bitteren Gang zurück in die Oberliga Nordsee mitantreten.

„Wir führen nach fünf Minuten 4:2 – aber dann war’s das plötzlich“, erklärte Schmalz mit Blick auf allein sechs Gegenstoßtore in Folge der Hausherren, die das Ergebnis binnen sieben Minuten auf 10:4 (12.) zu ihren Gunsten stellten. „Man hatte das Gefühl, unsere Jungs waren schon am Strand. So kann man sich einfach nicht aus der Liga verabschieden, noch dazu gegen einen Gegner, der auch nur Oberliga-Format hatte“, echauffierte sich der Trainer: „Ich bin stinksauer. Das war schlimm, peinlich und hängt nach!“ Derweil freuten sich die Langenfelder, dass sie mit ihrem vierten Saisonsieg die rote Laterne tatsächlich noch an den punktgleichen MTV Großenheidorn abgeben konnten.

Statistik

3. Liga West

SG Langenfeld - SG VTB/Altjührden 28:18 (17:10)

SG Langenfeld Riebau, Thommessen - Heider, Guggenmos 4, Wolter, Preissegger, Hüfken 1, Heyde 1, Schirweit 2, Korbmacher 7, Eich 5/1, Meurer 6, Fischer 1.

SG VTB/Altjührden Stasch, Plaszczak, Seefeldt - Rüdebusch, Schildknecht 1, Janßen, Langer 1, Summa 6, Söndergaard 3, Straten 1/1, Danielsen, Abram 3, Rohde 3. 

Siebenmeter 1/1 Langenfeld – 1/2 SG VTB/Altjührden.

Strafminuten 2 Langenfeld – 6 SG VTB/Altjührden.

Rote Karte Preissegger (Langenfeld/51.). 

Schiedsrichter Sebastian Kassing und Alexander Wulf (Münster/Waltrop).

Zuschauer 324. 

Stationen 0:2 (2.), 2:4 (5.), 4:4 (7.), 10:4 (12.), 12:7 (16.), 14:9 (21.), 15:10 (27.), 17:10 (Hz.) – 21:10 (36.), 22:13 (41.), 23:15 (47.), 25:16 (51.), 26:18 (58.) 28:18 (60.).

Meister 1. HSG Krefeld (spielt Aufstiegsrelegation gegen HC Empor Rostock/Meister 3. Liga Nord).

Absteiger 14. SG VTB/Altjührden (verzichtet freiwillig auf mögliche Abstiegsrelegation), 15. SG Langenfeld, 16. MTV Großenheidorn.

Gleich zweimal binnen sechs Minuten (7./12.) hatte Schmalz die grüne Karte für eine Team-Auszeit gezückt, um die spürbar strauchelnden Gäste wieder auf Kurs zu bringen. Doch es sollte sich im weiteren Verlauf der immer einseitiger werdenden Partie nichts mehr ändern. Auch die Umstellung von einer 6:0- auf eine 5:1-Deckung trug keine Früchte. „Wir haben rund 20 Fehlwürfe und 20 technische Fehler wie Stürmerfouls, Schritte oder Fehlpässe produziert“, ärgerte sich der Coach: „Hinzu kam, dass von gefühlt zehn Abprallern an unserem Torkreis neun beim Gegner gelandet sind.“

Und so rannten die Gäste im weiteren Verlauf über 9:15 (24.), 10:21 (36.) und 15:23 (47.) stets einem großen Rückstand hinterher. „Wir laufen nach Ballverlusten nicht richtig zurück, machen keine Stoppfouls, und die Abwehr lässt unsere Torleute im Stich, die – im Gegensatz zur Vorwoche – leider auch kein Faktor waren“, erweiterte Schmalz die Mängelliste des vorerst letzten Vareler Auftritts in der Drittklassigkeit: „Am meisten Leistung hat noch Andre Seefeldt gezeigt, der nach der Pause im Tor durchspielte.“

Dabei wollte der Coach auch die akute Personalnot nicht als Entschuldigung gelten lassen. Neben den Langzeitverletzten Kalafut, Behrends und Thünemann hatte auch Lukas Brötje (Daumenverletzung) passen müssen. Für Letzteren kam der A-Jugendliche Lucas Rüdebusch in der Schlussphase zu ein paar Drittliga-Spielminuten.

„Natürlich kann ich irgendwo verstehen, dass die Luft raus ist. Es ging um nichts mehr. Zumal wir ja, wie vermeldet, auf die Teilnahme an einer möglichen Abstiegsrelegation verzichten – und das ist nach dieser Leistung auch gut so“, grantelte Schmalz weiter: „Aber wir wollten noch einmal an die gute Leistung aus dem letzten Heimspiel gegen Longerich anknüpfen. Auch um unsere schwache Bilanz gegen die beiden hinter uns rangierenden Teams aufzupolieren. Stattdessen hat die Mannschaft ihr leider zweites Gesicht gezeigt.“

Ernüchternde 1:7 Punkte haben die Vareler nun in den Spielen gegen Langenfeld und das neue Schlusslicht Großenheidorn geholt. „Für mich sind wir jetzt gefühlt Letzter“, legte Schmalz nach: „Wer gegen diese Teams nicht in der Lage ist, mehr Punkte zu holen, hat in dieser Liga nichts zu suchen – Personalsituation hin oder her!“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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