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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Griff nach letztem Strohhalm

29.03.2019

Altjührden Wollen die Handballer der SG VTB/Altjührden im Abstiegskampf das eigentlich Unmögliche noch möglich machen, dann heißt es an diesem Samstagabend vor heimischer Kulisse: Verlieren oder Unentschieden verboten! „Das ist die letzte Chance, wir sind zum Siegen verdammt“, gibt sich SG-Trainer Christian Schmalz realistisch vor der Partie gegen den allerdings favorisierten Mit-Aufsteiger TuS Spenge. Dieser hat sich deutlich besser in der höheren Spielklasse etabliert als die Vareler und darf sich sogar Hoffnungen auf die Vizemeisterschaft machen. Der Anwurf in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden erfolgt um 19.30 Uhr.

„Natürlich müssen wir mit aller Macht versuchen, den Abstand nach oben zu verkürzen und sind an der Ehre gepackt“, betont Schmalz. Da sein Team den Klassenerhalt fünf Spieltage vor dem Saisonende nicht mehr in eigener Hand hat, schielen die Vareler (14. Platz/11:39 Punkte) auch mit einem Auge auf das fast zeitgleich angesetzte direkte Duell zweier Abstiegsrivalen in Hagen. Dort empfängt der direkt vor der SG auf dem ersten Nichtabstiegsplatz rangierende TuS Volmetal (15./14:36) das Team Handball Lippe II (13./16:34). Beide Kontrahenten haben im Vergleich zu den Varelern, die laut Schmalz seit der 28:29-Pleite in der Vorwoche in Großenheidorn (15./8:42) „zweigleisig planen“, von der Papierform her das leichtere Restprogramm.

„Natürlich ist die Stimmung gedämpft seit der Niederlage in Großenheidorn“, erklärt Schmalz: „Der Schock ist da. Dennoch gilt es, jetzt nicht aufzugeben, sondern sich schnell wieder aus der Starre zu befreien.“ Immerhin kann der SG-Coach bis auf die beiden schmerzlich vermissten Langzeitverletzten Lukas Kalafut und Jan-Uwe Behrends personell wohl aus dem Vollen schöpfen. Lediglich hinter dem Einsatz von Lukas Brötje (Mandelentzündung) steht ein Fragezeichen.

Den freien Fall nach sieben Niederlagen in Folge zu stoppen, wird gegen die bärenstarken Gäste aus Ostwestfalen allerdings alles andere als einfach. Auch wenn Spenge in den vergangenen beiden Spielen zweimal in Folge nicht über ein Remis hinauskam – zuletzt, noch dazu äußerst glücklich, gegen Volmetal (22:22).

„Die spielen eine beinharte Abwehr“, weiß Schmalz. So bekommt es sein Team, das nach erzielten Toren (609) den schwächstem Angriff der Liga stellt, mit der zweitenbesten Abwehr (616 Gegentreffer) zu tun. Diesen Wert hat Spenge vor allem dem starken Innenblock zu verdanken, den der zweitliga-erfahrene Abwehrchef und Kreisläufer Oliver Tesch sowie der 2,05 Meter große Gordon Gräfe bilden. Um diesen Deckungsriegel zu knacken, kommt auf die seit Wochen alles andere als vor Selbstvertrauen strotzenden Vareler Angreifer Schwerstarbeit zu.

„Für mich zählt Spenge zu den drei besten Teams der Liga“, betont Schmalz: „Dabei müssen wir hinten die wurfstarken Fabian Breuer und Filip Brezina in den Griff bekommen. Die Trauben hängen hoch für uns, aber wir werden alles versuchen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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