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Feuer in Sandkrug
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Feuer in Sandkrug

NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Helge Janßen sagt Tschüss mit Allstars-Sieg

26.08.2019

Altjührden Jede Menge spektakuläre Kempa-Tore, trickreiche Kreis-Anspiele sowie ausgelassene Stimmung bei Spielern und Zuschauern gleichermaßen haben am Samstagabend für einen äußerst gelungenen Abschluss des „Tag des Handballs“ in der Manfred-Schmidt-Sporthalle gesorgt. Zum letzten Auftritt des langjährigen Kapitäns und Publikumslieblings der SG VTB/Altjührden Helge Janßen waren trotz hochsommerlicher Temperaturen über 500 Fans in die altehrwürdige Pfeilerhalle gekommen. Sie wurden mit einem kurzweiligen Abschiedsspiel der prominent besetzten Helge-Allstars gegen den aktuellen Oberliga-Kader belohnt.

Dabei zeigten die mit ehemaligen Mitspielern aus Zweit- und Drittliga-Zeiten gespickten Allstars, dass sie trotz ihres bisweilen schon fortgeschrittenen Handball-Alters fast nichts von ihrem Können am harzverklebten Leder verlernt haben. Sie setzten sich in drei Akten (Spielzeit 3 x 20 Minuten) am Ende klar mit 34:25 gegen die allerdings in der Deckung auch nicht immer mit letzter Konsequenz zupackenden Oberliga-Spieler der SG durch.

Großer Dank

„Einen besseren Abschluss kann man sich nicht wünschen. Zudem haben wir mein Ziel erreicht und gewonnen“, freute sich Janßen, der an seinem 35. Geburtstag mehrere Treffer zum Erfolg beigesteuert hatte. Der Kreisläufer, der aus gesundheitlichen Gründen sein Trikot mit der Nummer 8, das er 17 Jahre lang für ein und denselben Verein getragen hat, nun endgültig an den Nagel hängt, ergänzte mit Blick auf die große Kulisse: „Ein großer Dank geht neben den Organisatoren auch an die Zuschauer. Dass so viele zu meinem Abschiedsspiel gekommen sind, hätte ich vorher nie gedacht.“

Hochzufrieden zeigte sich auch Andre Seefeldt. Der Torwart und mit 13 gemeinsamen Jahren längste Teamkamerad von Janßen hatte das Abschiedsspiel gemeinsam mit Dennis Ligthart, Frederik Stahmer und Ulf Duda organisiert. „Wir sind mit der Resonanz auf Helges Abschiedsspiel sehr zufrieden. Über 500 Zuschauer bei diesem tollen Wetter und diverser zeitgleicher Veranstaltungen ist eine tolle Sache“, erklärte Seefeldt: „Toll war auch, dass beim Zusammenstellen der Allstars so viele sofort zugesagt haben. Es gab kaum Absagen – und die wenigen auch noch aus verständlichen Gründen. Es hat richtig Spaß gemacht, viele der Jungs nach zum Teil langer Zeit mal wieder zu sehen.“

Tag des Handballs

Im prominent besetzten Kader der Helge-Allstars sind folgende Spieler aufgelaufen: Christoph Dannigkeit, Andre Seefeldt (beide Tor), Tobias Weihrauch (Linksaußen), Thomas Lammers, Jan Rüter, Oliver Staszewski, Jan-Philip Willgerodt, Andreas Cordes, Thio Remmers (alle Rückraum links), Christian Brecht, Jan Derk Janßen, Ivo Warnecke, Uwe Kalski (alle Rückraum Mitte), Arek Blacha, Tim Oliver Rudolphi (beide Rückraum rechts), Jan-Uwe Behrends, Jochen Toepler (beide Rechtsaußen) und Helge Janßen (Kreis).

Zum Oberliga-Team der SG VTB/Altjührden um Coach Christian Schmalz gehören Rasmus Ots, Finn-Luca Schwagereit (beide Tor), Patryk Abram, Aydrian Dröge (beide Linksaußen), Lucas Rüdebusch, Lukas Kalafut (verletzt/beide Rückraum links), Dennis Summa (Rückraum Mitte und Rückraum links), Fynn Menne (Rückraum Mitte), Renke Bitter, Jonas Rohde (beide Rückraum rechts), Kevin Langer (Rückraum rechts und Rechtsaußen), Felix Dick (Rechtsaußen), Kai Schildknecht, Michael Schröder, Lasse Thünemann (verletzt/alle Kreis).

Auch der Nachwuchs der JHSG Varel stand am Samstag beim „Tag des Handballs“ kurz im Fokus. So wurden in einer Drittelpause diverse Jugend-Teams vorgestellt und sorgten für großes Gewusel in der Halle.

Bei der Versteigerung von Vereins-Unikaten unter der Regie von Hallensprecher Peter Wegener kamen über 200 Euro zusammen, die der JHSG Varel zugute kommen. Versteigert wurde je ein mit Unterschriften veredeltes Trikot der Helge-Allstars, der aktuellen SG VTB/Altjührden sowie von Helge Janßen aus seiner letzten Drittliga-Saison.

Das fanden auch die Zuschauer, die schon vor dem Anpfiff bei der Vorstellung des aktuellen Kaders, aber vor allem der Allstars großen Applaus spendeten – allen voran für Arek Blacha. Dieser hatte zu aktiven Zeiten mit der Trikotnummer 13 im SG-Trikot für Furore gesorgt und trainiert inzwischen seit Jahren den Drittligisten OHV Aurich. Trotz des Punktspiel-Debüts der Ostfriesen tags darauf ließ es sich der 48-Jährige, der am Samstag auf dem Feld nur so vor Spielfreude sprühte und wie zu alten Zeiten mit No-Look-Zuspielen zu glänzen wusste, nicht nehmen, im Allstar-Trikot aufzulaufen. Ebenso wie der aus Altjührden nach Aurich gewechselte aktuelle OHV-Spieler Oliver Staszewski.

Blacha hatte in seiner Funktion als SG-Spielertrainer in der Saison 2002/2003 Janßen aus der A-Jugend ins Männerteam geholt. „Schon als junger Spieler war Helge der unglaubliche Wille anzumerken. Er wollte alles möglichst schnell aufnehmen. Nicht nur vom Trainer, sondern auch von seinen Mitspielern, von denen er sich immer Tipps geholt hat, um sich zu verbessern“, erinnerte sich Blacha an die Leistungssport-Anfänge von Janßen. Dieser habe es unbedingt in die erste Sieben schaffen wollen, habe auch Rückschläge hinnehmen müssen und sei ungeduldig gewesen, aber im besten sportlichen Sinne.

„Außerdem hat Helge eine unglaubliche Disziplin – als Mensch und als Spieler“, lobte Blacha und nannte andere Wesenszüge, die den Kämpfer mit der Nummer acht in der Abwehr und am Kreis für die SG VTB/Altjührden in den vergangenen Jahren so wertvoll gemacht haben: „Er war immer sehr fleißig. Das hat ihn so weit gebracht. Er hat in der Zweiten Liga gespielt und sich zu einer Führungspersönlichkeit entwickelt – sportlich und menschlich. Helge ist für mich zu einem super Kumpel geworden. Ich bin sehr stolz auf ihn.“

Lobende Worte fand auch Ivo Warnecke aus dem Allstar-Team für Janßen, mit dem er sich früher noch im Trikot des Wilhelmshavener HV zum Teil schmerzhafte Derby-Zweikämpfe geliefert, später als Spielertrainer bei der SG beim direkten Wiederaufstieg in die Dritte Liga aber auch gemeinsame Sache gemacht hatte. „Helge zeichnet vor allem sein unbedingter Siegeswille aus. Egal ob im Punktspiel, im Training beim Fußball oder jetzt beim Squash spielen in der Freizeit. Er ist ein Kämpfer, der immer alles raushaut“, erklärte Warnecke, der mit seinen Treffern am Samstag ebenso wie auf der anderen Außenseite der Allstars Jochen Toepler großen Anteil am Sieg hatte.

„Es hat richtig Spaß gemacht. Das hat man allen Spielern auch angemerkt“, zog Warnecke eine positive Bilanz des Abschiedsspiels. In dieselbe Kerbe schlug Christoph Dannigkeit, der zu Zweitliga-Zeiten der Vareler ein gefürchtetes Torhüter-Duo mit Andre Seefeldt gebildet hatte, ehe er zum WHV wechselte: „Das war ein richtig tolles Handball-Event für Varel“, freute sich der aktuelle Torwarttrainer der Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg: „ Ich habe so viele Leute auf den Tribünen gesehen, die sich gefreut haben – und witzigerweise saßen einige noch immer auf denselben Plätzen wie schon zu Zweitliga-Zeiten. Ein großer Dank gilt den Organisatoren um Andre, sie haben ein tolles Fest auf die Beine gestellt.“

Trikot unterm Hallendach

Dabei hatte das Allstars-Spiel für den Mann des Abends standesgemäß vorzeitig mit einer Roten Karte geendet (57.). Janßen wurde danach zu den Klängen von „Time To Say Goodbye“ auf seinen neuen Ruhesessel im heimischen „Handball-Wohnzimmer“ verfrachtet. Von dort aus verfolgte er die letzten Spielminuten, ehe zum krönenden Abschluss sein Trikot mit der Nummer 8 unters Hallendach gezogen wurde, wo es fortan bei Heimspielen der SG immer zu sehen sein wird.


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Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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