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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Kalafut und Stasch führen SG zum Erfolg

24.09.2018

Altjührden Der Knoten ist durchschlagen, der dringend benötigte Befreiungsschlag geglückt – und das mit Bravour. Mit einem 31:19 (14:10)-Kantersieg gegen den TuS Volmetal haben die Drittliga-Handballer der SG VTB/Altjührden am Samstagabend nach zuvor vier erfolglosen Anläufen die ersten Punkte nach dem Aufstieg eingefahren.

„Dieser Sieg war natürlich enorm wichtig für unser Selbstvertrauen“, freute sich SG-Trainer Ivo Warnecke: „Jetzt haben wir endlich mal einen angenehmeren Start in die Trainingswoche und können den Jungs was anderes sagen, als mit ,weitermachen’ und ,Kopf hoch’ versuchen, mentale Aufbauarbeit zu leisten.“ Derweil machte TuS-Trainer Christoph Ibisch aus seiner Enttäuschung über den Auftritt seiner Mannschaft, die sich viele technische Fehler geleistet hatte und zudem auf eine schwache Wurfquote kam, keinen Hehl: „Das war ein gebrauchter Tag für uns.“

Vor 587 Zuschauern hatte sich SG-Neuzugang und Hoffnungsträger Lukas Kalafut, der unter der Woche in einer Hau-Ruck-Aktion vom Zweitligisten Wilhelmshavener HV zurück an seine alte Wirkungsstätte gewechselt war (die NWZ berichtete), gleich bestens eingefügt. Der 31-Jährige zeigte auf Anhieb, wie wichtig seine Verpflichtung für den weiteren Saisonverlauf im Kampf um den Klassenerhalt sein kann. Der ehemalige slowakische Nationalspieler war am Samstag trotz phasenweiser Manndeckung gemeinsam mit Linksaußen Patryk Abram (beide 6) bester Torschütze bei den Friesländern, die den ersten Saisonsieg nach Spielschluss ausgiebig feierten.

„Wenn das mit Lukas so weitergeht, dann war das ein richtiger Glücksgriff für uns“, freute sich Warnecke über das gelungene Debüt von Kalafut: „Er ist nicht nur sehr torgefährlich, sondern bringt enorme Erfahrung mit und hat sich trotz erst drei gemeinsamer Trainingseinheiten auch hinten in der Abwehr schon sehr gut eingebracht.“ Dazu trug auch der kampfstarke Kai Schildknecht als Nebenmann im Mittelblock bei, der den seit der vorherigen 21:36-Pleite in Krefeld angeschlagenen und diesmal nur zu einem Kurzeinsatz gekommenen Abwehrchef Helge Janßen bestens vertrat.

Auch zwei weitere Akteure hatten gegen Volmetal aus einem gut arbeitenden Kollektiv mit ihrer Leistung herausgeragt: Regisseur Dennis Summa (5), aber insbesondere Torhüter Levin Stasch. Letzterer hatte nach dem Aufstieg überhaupt noch nicht in die Saison gefunden. Nun knüpfte er mit vielen Paraden erstmals wieder an die starken Vorstellungen in der Hinrunde der vorherigen Oberliga-Saison an. „Levin hat eine riesige Partie gemacht, uns gerade zu Beginn im Spiel gehalten und auch viele freie Würfe gehalten“, lobte Warnecke und war froh darüber, dass die Vareler erstmals in dieser Saison ein Torhüter-Duell für sich entscheiden konnten.

Zu Beginn war den Varelern die Nervosität vor dieser richtungweisenden Partie gegen einen Rivalen im Abstiegskampf jedoch deutlich anzumerken gewesen. Bis zur 8. Minute mussten die Zuschauer in der Manfred-Schmidt-Halle stehend ausharren, ehe Jonas Rohde der erste Treffer gelang (1:2).

Bis zum 6:6 (17.) verlief die Partie ausgeglichen, ehe die SG sich mit drei Toren binnen zwei Minuten eine 9:6-Führung erarbeitete (21.). Nach der Pause zeigten die Hausherren dann ihre beste Saisonleistung. Während Abwehr und Stasch zwischen der 31. und 46. Minute nur drei Gegentreffer zuließen, zogen die Vareler Tor um Tor davon. Beweis für das bis Samstag noch verschüttete, im Laufe der Partie aber freigelegte Selbstvertrauen der SG-Spieler im Angriff war ein Kempa-Trick. Diesen netzte Patryk Abram auf Zuspiel von Lukas Brötje zum 25:15-Zwischenstand (49.) ein.

Bereits am nächsten Sonnabend, 29. September, wollen die Vareler abermals vor heimischer Kulisse nun nachlegen. Zu Gast ist dann um 19.30 Uhr der Northeimer HC.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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