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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Nur noch ein Wunder kann die SG retten

01.04.2019

Altjührden Der erneute Abstieg in die Oberliga ist für die Drittliga-Handballer der SG VTB/Altjührden kaum noch zu vermeiden. Nach einer erschreckend schwachen Leistung unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Schmalz am Samstagabend in der heimischen Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden Mitaufsteiger TuS Spenge deutlich mit 16:34 (6:16). Da sich zeitgleich der TuS Volmetal beim 27:27 im Duell zweier Abstiegsrivalen gegen Lippe II einen wichtigen Zähler sicherte, beträgt der Abstand zum rettenden Ufer vier Spieltage vor Saisonende bereits vier Punkte.

Statistik

3. Liga West

SG VTB/Altjührden - TuS Spenge 16:34 (6:16)

SG VTB/Altjührden Stasch, Plaszczak, Seefeldt - Schildknecht 1, Brötje 1, Janßen, Langer 1 , Summa 7/1, Söndergaard 2, Thünemann, Straten 3, Danielsen, Abram, Rohde 1.

TuS Spenge Räber, Becker - Prüßner 7, Wolff 4, van Zütphen 6, Brezina 5, Tesch, Holland 6/5, Breuer 4, Gräfe 2, Werner.

Siebenmeter 2/1 SG VTB – 5/5 Spenge.

Strafminuten 8 SG VTB – 16 Spenge.

Rote Karte Werner (Spenge/60.) wegen dritter Zeitstrafe.

Schiedsrichter Julian Lauenroth und Arne Surrow (Lübeck/Kiel).

Zuschauer 516.

Stationen 0:3 (5.), 0:5 (9.), 1:10 (15.), 2:12 (21.), 4:14 (26.), 6:16 (Hz.) – 8:19 (36.), 12:22 (40.), 13:25 (46.), 14:31 (54.), 16:34 (Endstand).

Nächste Spiele Team Handball Lippe II - SG VTB/Altjührden (Sonnabend, 18 Uhr).

„Danke an die Fans, dass sie uns weiter die Stange halten“, versuchte SG-Trainer Christian Schmalz dem Abend doch noch etwas Gutes abzugewinnen. Die 516 zahlenden Zuschauer hätten auf dieses Lob wahrscheinlich gerne verzichtet, wenn ihre Mannschaft eine bessere Leistung aufs Parkett gebracht hätte. Nach neun Minuten lagen die Vareler bereits aussichtslos mit 0:5 hinten. Erst ein verwandelter Siebenmeter durch Dennis Summa ließ die traditionell bis zum ersten Tor des Heimteams stehenden Fans aufatmen – mehr aber auch nicht. In der 18. Minute führte Spenge bereits 11:1. Selbst die Verletzung ihres bis dato besten Torschützen Nils van Zütphen brachte die Gäste nicht aus ihrem Rhythmus. Schon zur Pause lag der TuS deutlich mit 16:6 vorne. Die Friesländer hatten sich schon in Halbzeit eins aufgegeben. „Es ist das erste Mal in dieser Saison, dass wir nicht gekämpft haben“, stellte Varels Sportlicher Leiter Christoph Deters fest.

Symptomatisch war auch der Beginn der zweiten Hälfte, als Dennis Summa, mit sieben Treffern bester SG-Schütze, einen Siebenmeter übers Gästetor hämmerte. Spenge hatte zudem einen Sahnetag erwischt. Der Mannschaft von Trainer Heiko Holtmann gelang fast alles. Über 17:6 zog der TuS bis Mitte der zweiten Hälfte auf 25:12 davon. Bei den Gästen überzeugte Phil Holland nicht nur mit sicher verwandelten Siebenmetern, sondern als Passgeber setzte er immer wieder seine Mitspieler glänzend ein. Das brachte ihm sogar Szenenapplaus der Vareler Fans ein. Am Ende stand ein deutlicher 34:16-Sieg für Spenge.

„Wir haben so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Das war fast schon eine Galavorstellung von uns. Die Fehlerquote war sehr gering“, lobte Holtmann seine Spieler. Ziel der Gäste ist es jetzt, am Saisonende unter den besten sechs Teams zu landen, um sich für den DHB-Pokal zu qualifizieren.

„Meine Spieler haben den Kopf nach der Niederlage in Großenheidorn verloren. Wir haben gegen Spenge vorne und hinten nicht ansatzweise überzeugen können. Wenn die Köpfe unten sind, passiert so etwas“, erklärte Schmalz.

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