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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Schock trübt Vorfreude auf Liga-Start

07.09.2019

Altjührden Die Saison hat noch gar nicht begonnen, da ist bei den Handballern der SG VTB/Altjührden bereits genau der Ernstfall eingetreten, der mit Blick auf den wegen zweier Langzeitverletzter ohnehin schon dünn gestrickten Oberliga-Kader nicht hätte passieren dürfen. Doch seit der Diagnose am Freitagmittag ist es amtlich: Linksaußen und Leistungsträger Patryk Abram fällt wegen einer Knieverletzung, die er sich unter der Woche in der Vorbereitung auf das erste Saisonspiel an diesem Sonntag (17 Uhr) beim Elsflether TB zugezogen hat, für rund drei Monate aus.

Ein Schock und herber Dämpfer für die Vareler Ambitionen, nach dem direkten Drittliga-Wiederabstieg möglichst in der Oberliga-Spitzengruppe mitzuspielen – trotz einer gleich auf acht Positionen neuformierten Mannschaft. „Natürlich ist Patryk nicht nur ein sehr zuverlässiger Linksaußen, sonder vorne und hinten ein wirklich wichtiger Spieler für uns“, weiß Coach Christian Schmalz um die Schwere des Verlustes: „Allerdings haben wir keine Zeit herumzujaulen, sondern ein absolut wichtiges erstes Spiel vor uns, über das wir uns im Falle des Erfolgs viel Selbstvertrauen für die Saison holen können.“

Der SG-Kader

Zugänge Rasmus Ots (Bergischer HC), Finn-Luca Schwagereit, Renke Bitter (beide VfL Edewecht), Michael Schröder (HSG Delmenhorst), Fynn Menne (Eintracht Hildesheim), Aydrian Dröge (JSG Wilhelmshaven), Felix Dick, Lucas Rüdebusch (beide JHSG Varel A-Jugend)

Abgänge Helge Janßen, Jan-Uwe Behrends, Lukas Brötje (alle Karriereende), Levin Stasch (Wilhelmshavener HV), Patryk Plaszczak (Rückkehr Polen), Thor Söndergaard, Teis Danielsen (beide Rückkehr nach Dänemark), Kevin Straten (TuS Obenstrohe Fußball)

Kader Rasmus Ots, Finn-Luca Schwagereit (beide Tor), Lukas Kalafut, Dennis Summa, Renke Bitter, Fynn Menne, Jonas Rohde, Kevin Langer, Lucas Rüdebusch (alle Rückraum), Kai Schildknecht, Michael Schröder, Lasse Thünemann (alle Kreis), Patryk Abram, Aydrian Dröge, Felix Dick (alle Außen)

Trainer Christian Schmalz Torwart-Trainer Stephan Alken Sportlicher Leiter Christoph Deters Betreuer Hans Hieronymus, Thorsten Pilger Teamarzt Dr. Mathias Schulz Physiotherapeuten Piet Ligthart, Dennis Ligthart, Natascha Wallerstein Geschäftsführer (HSG Varel-Friesland GmbH) Piet Ligthart.

Zurück zu Abram: Der wurf- und sprungstarke Pole hatte im Training – ohne Fremdeinwirkung – plötzlich ein Stechen im Knie verspürt. Eine MRT-Untersuchung am Donnerstag machte die Hoffnungen der SG-Verantwortlichen und Mannschaftskameraden, dass es sich „nur“ um eine kleinere Blessur handelt, dann zunichte. So muss Abram aufgrund einer Schädigung von Meniskus und Innenband unters Messer. Obwohl die Operation bereits nächsten Dienstag stattfinden soll, steht der 27-Jährige den Varelern damit wohl fast die komplette Hinrunde über nicht zur Verfügung.

Abram, der als Physiotherapeut arbeitet und seit Sommer auch das Athletiktraining der Vareler leitet, ist nach Lukas Kalafut und Lasse Thünemann (beide Kreuzbandriss in Vorsaison) also der dritte Langzeitausfall. „Es geht leider genauso weiter – aber wir können es nicht ändern“, bedauert Varels Sportlicher Leiter Christoph Deters. Die Mannschaft müsse nun noch enger zusammenzurücken.

Zugleich kommt auf Linksaußen nun viel Verantwortung auf den 19-jährigen Youngster Aydrian Dröge zu. „Ich habe allergrößtes Vertrauen in ihn. Er verfügt im Gegenstoß und Wurfverhalten schon über eine exzellente Basis, die es weiter auszubauen gilt“, traut Schmalz dem Zugang aus Wilhelmshaven den Sprung in die Bresche in jedem Fall zu.

Weil Abram aber auch in der Deckung eine wichtige Rolle spielt, ist der Coach gezwungen, seine Abwehr umzubauen. „Da Patryk seit Mittwoch raus ist, haben wir im Training schon ein paar Sachen ausprobiert. In jedem Fall kommen gegen einen schweren Gegner, den wir absolut ernst nehmen, eine Menge Aufgaben auf uns zu.“ Zudem sollte Abram sporadisch auch im linken Rückraum zum Einsatz kommen, wo Shooter Kalafut wohl bis November schmerzlich vermisst wird. Diese entlastende Option entfällt jetzt vorerst.

In jedem Fall treffen die Vareler in der Elsflether Stadthalle auf einen äußerst unbequemen Gegner. So verfügt der Aufsteiger aus der Verbandsliga, angeführt vom Ex-Vareler Florian Doormann, über einen agilen Rückraum, ist sehr eingespielt und setzt nach Ballgewinnen in einer knackigen Abwehr auf Tempospiel nach vorne. „Jetzt hat es 13 für unsere verbliebenen gesunden Jungs geschlagen“, betont Schmalz. Jeder müsse sich nun notgedrungen noch mehr reinhauen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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