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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball-Oberliga: Schwierige Suche nach neuem SG-Trainer

21.01.2020

Altjührden Auch an Tag zwei nach dem überraschenden Rücktritt von Christian Schmalz als Trainer der Oberliga-Handballer der SG VTB/Altjührden (die NWZ berichtete) herrschte bei den Verantwortlichen, allen voran beim Sportlichen Leiter Christoph Deters, hektische Betriebsamkeit. Auch wenn das Aus im Titelrennen spätestens nach der 25:26-Heimpleite gegen Schlusslicht Elsflether TB bereits endgültig besiegelt sein dürfte, soll möglichst schnell ein Nachfolger präsentiert werden.

„Ich kann die Entscheidung von Christian, die für ihn vielleicht auch eine Art Erlösung gewesen sein mag, zum Teil nachvollziehen. Aber ich hätte mir gewünscht, dass er bis Saisonende noch durchzieht“, erklärte Deters am Montag „nach zwei Nächten, in denen ich schlecht geschlafen habe“: „Denn natürlich waren wir nicht darauf vorbereitet. Mit dem Erreichen des Final Four im Deutschen Amateurpokal haben wir zudem noch ein Saisonziel, bei dem ich gehofft hatte, dieses gemeinsam mit ihm umsetzen zu können.“

Dass Schmalz am Ende dieser Saison sein Traineramt bei den Varelern ohnehin niedergelegt hätte, hatte der Jeveraner dem Sportleiter indes schon im Dezember mitgeteilt. Deters, der sich anders als Schmalz eine längere Zusammenarbeit durchaus hätte vorstellen können, ist daher zu Jahresbeginn bereits in Gespräche mit potenziellen Nachfolgern eingestiegen. Allerdings natürlich mit Blick auf ein mögliches Engagement erst ab Sommer.

Diese Pläne könnten jetzt jedoch über den Haufen geworfen worden werden, weil nun schon in der laufenden Spielzeit eine Lösung her muss, während die anvisierten Kandidaten zurzeit aber noch anderweitig gebunden sind. „Wir sondieren. Mein Ziel ist es, so schnell wie möglich jemand in die Kommandozentrale zu holen“, erklärt Deters auch mit Blick auf mögliche Wünsche des neuen Trainers bei der Zusammenstellung des neuen Kaders für die kommende Spielzeit.

Erschwerend kommt für die SG-Verantwortlichen hinzu, dass der nach dem Schmalz-Rücktritt schnell als Wunschkandidat angefragte ehemalige Co-Trainer Ralf Koring aus privaten und beruflichen Gründen nicht als Interimscoach in Frage kommt. Gut möglich daher, dass zunächst Deters selbst an der Seitenlinie in die Bresche springen muss, bis eine zukunftsträchtige Lösung gefunden worden ist.

„So wie es zurzeit aussieht. müssen wir das Ganze zunächst intern und nicht extern auffangen“, erläuterte Deters. Er dürfte dabei auch auf die Unterstützung durch den Mannschaftsrat in Sachen Spiel- und Gruppentaktik setzen. Überhaupt müsse das Team mehr in die Pflicht genommen und an die Ehre der Spieler appelliert werden.

Denn auch der Sportleiter ist der Meinung, dass zumindest einige zurzeit längst nicht alles abrufen. „Wir haben uns immer gern dahinter versteckt, dass wir Verletzte haben“, gestand Deters: „Aber klar ist, wir müssen mit diesem Kader, der mit Blick auf die erste Sieben einer der besten der letzten Jahre ist, mehr PS auf die Straße bringen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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