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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

SG VTB/Altjührden gibt in Rotenburg Sieg noch aus der Hand

07.10.2019

Altjührden Zweite Niederlage der Saison und den Anschluss an die Tabellenspitze verloren: Mit einer knappen 22:23 (11:10)-Pleite sind die Oberliga-Handballer der SG VTB/Altjührden am Samstag von ihrem Auswärtsspiel beim TuS Rotenburg zurückgekehrt.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, indem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die schnelle 3:1-Führung der Gastgeber konterten die Vareler mit einem 6:4 (12. Minute). Tore blieben in diesem hart umkämpften Spiel aber Mangelware. „Es war ein sehr zerfahrenes Spiel, mit vielen Fehlern, vielen Zeitstrafen und vielen schlechten Wurfentscheidungen auf beiden Seiten,“ fasste der Sportliche Leiter der Vareler, Christoph Deters, das Spiel zusammen.

Nach 20 Minuten stand es 7:7, fünf Minuten später leuchtete es 9:9 von der Anzeigetafel. „Wir spielen teilweise einfach zu lässig. Dabei fehlen dann manchmal zwei bis drei Prozent,“ kritisiert Deters die Herangehensweise seiner Spieler. Rotenburg kämpfte leidenschaftlich in der Abwehr, bewegte sich aber mehrmals im Bereich des Unerlaubten, so dass Abwehrchef Jens Behrens schon in der 26. Minute seine dritte Zeitstrafe kassierte und das Feld für die restliche Partie verlassen musste.

Handball-Statistik

Oberliga Männer

TuS Rotenburg - SG VTB/Altjührden 23:22 (10:11) TuS: Bauer – L. Misere (4), Brandt (2), Nowosadtko (2), Behrens, Hausdorf (3), Kesselring (1), Behrens, Heyber (1), Kelm, Bruns (2), Barkholdt, M. Misere (6/3), Nowakowsky (2) SG: Ots, Schwagereit – Schildknecht (1), Dick, Dröge (4/3), Langer (2), Rüdebusch, Summa (W5/1), Schröder, Bitter (5), Menne (1), Rohde (4) Siebenmeter: TuS 3/3, SG 4/6 Zeitstrafen: TuS 8, SG 4

Trotzdem konnten die Gäste nur bedingt Kapital daraus schlagen. Rotenburg war immer wieder mit Tempogegenstößen erfolgreich – mit einer knappen 11:10-Führung ging die SG in die Halbzeitpause.

In den ersten fünf Minuten nach dem Seitenwechsel profitierten die Vareler dann von einigen Fehlern der Gastgeber und erhöhten auf 14:11. Außerdem hatten sie die Chance, in Überzahl den Vorsprung weiter auszubauen. Doch technische Fehler und wiederholt schlechte Abschlüsse sorgten für eine Torflaute bis zur 40 Minute.

Nach einem Tor von Aydrian Dröge zum 22:18 lagen die Gäste acht Minuten vor dem Ende dann aber mit vier Toren in Front. Rotenburg hatte zu diesem Zeitpunkt seinen Haupttorschützen Lukas Misere durch eine direkte Rote Karte verloren – die SG sah schon fast wie der sichere Sieger aus. „Vielleicht haben wir das Spiel danach schon etwas abgehackt und agieren dann zu überheblich,“ so Deters. Denn der Gastgeber gab nicht auf und bei Altjührden häuften sich die Fehler. Gut drei Minuten waren noch zu spielen, als SG-Coach Christian Schmalz die Auszeit nahm (22:20).

Beim nächste Spielzug rutschte den Varelern abermals der Ball aus den Händen und ein erneuter Konter führte zum Anschlusstreffer. Rotenburg setzte in den letzten Minuten alles auf eine Karte und nahm zwei Spieler in kurze Deckung. Wieder verloren die Gäste den Ball und Rotenburg erzielte 90 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich. Damit aber nicht genug: Den routinierten Gästen versagten im Angriff nun komplett die Nerven – wieder ging der Ball verloren. Es kam wie es kommen musste: Nach einer Auszeit spielte Rotenburg die Zeit geduldig runter und traf zwei Sekunden vor dem Abpfiff zum viel umjubelten 23:22- Siegtreffer.

„Das war ein typisch Nicht-Kleber-Spiel, aber das darf uns auf keinen Fall passieren. Rotenburg macht in der Schlussphase Tore fast aus dem Nichts und wir treffen im Angriff eine Fehlentscheidung nach der anderen und erzielen über acht Minuten kein Tor,“ zeigte sich Deters nach dem Spiel merklich enttäuscht. „Wenn wir nur unsere Heimspiele gewinnen, ist das eindeutig zu wenig,“ so Deters weiter. Erschwerend für das Selbstbewusstsein kommt nun eine Punktspielpause von drei Wochen, in die der Drittliga-Absteiger mit Tabellenplatz sechs geht.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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