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Delmenhorster nach Unfall auf A 29 in Lebensgefahr
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Aktualisiert vor 1 Minute.

Unfall Bei Großenkneten
Delmenhorster nach Unfall auf A 29 in Lebensgefahr

NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Riesenjubel nach Nervenschlacht

12.11.2018

Altjührden Wahrlich nichts für schwache Nerven war am Samstagabend das Heimspiel der SG VTB/Altjührden gegen die Ahlener SG. Ein von Lukas Kalafut sieben Sekunden vor dem Abpfiff nervenstark verwandelter Siebenmeter und eine Parade des zwischen den Pfosten reaktivierten Andre Seefeldt in der Schlusssekunde ließen bei den im Abstiegskampf enorm unter Druck stehenden Hausherren alle Dämme brechen. Unter dem Applaus von 550 begeisterten SG-Fans schrien die Drittliga-Handballer ihre Freude über den schwer erkämpften 18:17 (8:7)-Erfolg heraus und feierten ausgelassen im Hüpfkreis den – nach nur einem mageren Punkt aus den vorherigen fünf Spielen –so dringend benötigten zweiten Saisonsieg.

Statistik

3. Liga West

SG VTB/Altjührden - Ahlener SG 18:17 (8:7)

SG VTB/Altjührden Stasch, Plaszczak, Seefeldt - Schildknecht 1, Brötje, Warnecke 2, Janßen, Kalafut 5/2, Langer, Summa 2, Söndergaard, Behrends 2, Straten, Danielsen, Abram 3, Rohde 3.

Ahlener SG Tesch, Kroker - Hunkemoeller, Rogowski 4/1, Harbaum, Bekston, Fauteck 7, Huelsbusch, Wiegers, Huemmecke 1, Steffen 3, Stukalin, Seifert, Lemke 2,

Voigt.

Siebenmeter 5/2 SG VTB – 1/1 ASG.

Strafminuten 2 SG VTB – 10 ASG.

Rote Karte Harbaum (60./Ahlener SG) wegen Schlag ins Gesicht.

Zuschauer 550.

Schiedsrichter Felix Magalowski und Andre Schwieger (Magdeburg-Neustadt).

Stationen 3:0 (7.), 4:2 (11.), 7:2 (15.), 7:4 (22.), 8:5 (26.), 8:7 (Hz.) – 9:9 (36.), 11:12 (45.), 13:14 (53.), 15:16 (57.), 17:16 (59.), 18:17 (Endstand).

Nächstes Spiel SG VTB/Altjührden - Team Handball Lippe II (Sonnabend, 19.30 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle).

Doch der Reihe nach: Angesichts der enormen Bedeutung der Heimpartie hatten die SG-Verantwortlichen personell alle Register gezogen. So war nicht nur der eigentlich schon im Handball-Ruhestand weilende Seefeldt (41) Mitte der zweiten Hälfte im Tor aufgeboten worden, sondern hatte sich auch Trainer Ivo Warnecke (38) schon vor der Pause das Trikot übergestreift, um seiner seit Wochen im Angriff verunsichert wirkenden Mannschaft auf Rückraum Mitte einige Impulse geben zu können.

Dabei hatten die Vareler im Duell mit dem favorisierten ehemaligen Zweitliga-Rivalen aus Ahlen den besseren Start erwischt. Auch dank einer kompakten 6:0-Abwehr mit den unermüdlich rackernden Kai Schildknecht und Helge Janßen im Mittelblock sowie einem stark aufgelegten Levin Stasch dahinter im Tor führte die SG mit 7:2 (19.). Dann jedoch wurden bei den Zuschauern und wohl auch Spielern ungute Erinnerungen an die 22:27-Pleite im vorherigen Heimspiel gegen Großenheidorn wach, als die Vareler nach ebenfalls gutem Start (8:2) aufgrund mangelender Durchschlagskraft im Angriff noch auf die Verliererstraße geraten waren.

Diesmal sollte der SG in den letzten elf Minuten der ersten Hälfte lediglich noch ein einziger Treffer gelingen, sodass die Gäste aus dem westfälischen Münsterland im äußerst torarmen ersten Durchgang auf einen Treffer verkürzen konnten. Immer wieder hatten die Vareler selbst beste Wurfchancen ausgelassen, darunter zwei verworfene Siebenmeter und mehrere Pfostentreffer. Zudem bissen sie sich mehrmals am bulligen ASG-Keeper Andreas Tesch die Zähne aus.

„Dabei haben wir eine unserer besten Halbzeiten der Saison gespielt, aber wir belohnen uns einfach nicht“, analysierte Warnecke: „Wir hätten zur Pause trotz der Deckungsumstellung der Gäste von 6:0 auf 5:1 mit sechs, sieben Toren führen müssen.“

Auch nach Wiederbeginn wurde die Trefferquote der Gastgeber nicht wesentlich besser. Doch immerhin war auf die Deckung Verlass, die auch immer wieder geschickt die gefürchteten Kreisanspiele der Gäste unterband. So nahm die „Nervenschlacht“ (Warnecke) ihren Lauf.

Zwar legte die Ahlener SG, die in Jannis Fauteck (7) ihren besten Torschützen hatte, bis zur 57. Minute immer wieder einen Treffer vor. Doch konnten die Vareler stets ausgleichen – vor allem dank Kalafut, der in der äußerst spannenden Schlussphase Verantwortung übernahm und die letzten vier SG-Treffer markierte.

Zwar konnte Ahlen den 17:16-Führungstreffer des Rückraum-Linken (59.) noch ausgleichen. Nach einem an ihm selbst verübten Foul blieb Kalafut jedoch am Siebenmeterstrich cool – 18:17. Nach dem direkt folgenden Team-Timeout blieben den Gästen noch sieben Sekunden zum Ausgleich. Der letzte Wurf der Partie wurde jedoch vom bärenstarken Vareler Mittelblock abgefälscht und somit zur sicheren Beute von Seefeldt, der damit zugleich zwei enorm wichtige Punkte im Abstiegskampf festhielt.

„Das war mit das schlechteste Spiel, das wir dieses Jahr gespielt haben“, machte Ahlens Trainer Sascha Bertow trotz des Fehlens einiger Leistungsträger keinen Hehl aus seiner Enttäuschung: „Wir haben im Angriff alles vermissen lassen.“

Indes blickte Varels Warnecke nach dem Befreiungsschlag bereits auf das nachfolgende Heimspiel am Samstag (19.30 Uhr) gegen das Team Handball Lippe II: „Der Sieg hat gut getan und war ein Schritt in die richtige Richtung, aber jetzt müssen wir auch unbedingt nachlegen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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