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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

SG fordert Spitzenreiter heraus

01.02.2019

Altjührden Dicker hätte es im ersten Spiel des Jahres für die SG VTB/Altjührden nicht kommen können. So hat der abstiegsgefährdete Handball-Drittligist bei der Premiere unter der Regie von Trainer Christian Schmalz an diesem Samstag ab 19.30 Uhr gleich das Überfliegerteam der HSG Krefeld in der Manfred-Schmidt-Sporthalle zu Gast. Während die Vareler jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt benötigen, laufen bei den Gästen vom Niederrhein, die nach der überraschenden Auftaktniederlage in Spenge (23:24) 17 Siege in Serie folgen ließen, die Planungen für die Zweite Liga schon auf vollen Touren.

Abstiegszone

Fünf Teams sind in der dritten Liga West aktuell besonders gefährdet. Die Abstiegszone beginnt mit dem TuS Volmetal (12. Platz) und dem Team Handball Lippe II (13/beide 11:25 Punkte). Diese beiden Teams liegen noch über dem Strich am rettenden Ufer. Den ersten Abstiegsrang belegt der Drittletzte SG VTB/Altjührden (9:25). Auf den weiteren Plätzen folgen der Vorletzte SG Langenfeld sowie Schlusslicht MTV Großenheidorn (beide 6:30).

Bei Punktgleichheit entscheidet am Saisonende der direkte Vergleich. Die Vareler haben das Hinspiel gegen Volmetal (31:19) hoch gewonnen, gegen Großenheidorn (22:27) und Lippe II (16:26) klar verloren sowie gegen Langenfeld remis gespielt (28:28).

„Wir haben nichts zu verlieren“, betont Schmalz vor dem von der Papierform her ungleichen Duell: „Natürlich sind wir nicht so leistungsstark besetzt wie die Gäste, aber kämpfen können wir mindestens genauso gut. Also schauen wir mal, wie lange wir den Favoriten mit unserem Publikum im Rücken in einer hoffentlich gut gefüllten Halle ärgern können.“

Für die Hausherren kam nach dem bemerkenswerten Schlussspurt im Dezember mit dem überraschenden Remis beim Dritten Leichlingen (28:28) und furiosen 33:25-Heimsieg gegen die zweitplatzierten SGSH Dragons die lange Winter- und WM-Pause zur Unzeit. Verzichten müssen die Vareler nun auf Kevin Langer. Der Rückraum-Rechte zog sich im Testspiel gegen Cloppenburg eine Bänderverletzung im Fuß zu und muss zwei Wochen pausieren. Dafür steht Rechtsaußen Jan-Uwe Behrends nach überstandenen Schulterproblemen wieder zur Verfügung.

Fraglich ist dagegen der Einsatz von Torjäger Lukas Kalafut, der nach einer Knieverletzung aus dem Test gegen den OHV Aurich zu Wochenbeginn wieder ins Teamtraining eingestiegen ist. „Ob er auflaufen kann, wird sich am Spieltag entscheiden“, erklärt Schmalz: „Unabhängig vom Personal wollen wir gegen Krefeld zeigen, dass wir in der Vorbereitung vorangekommen sind.“ Wichtig sei gegen die nach Toren zweitbeste Offensive und beste Defensive der West-Staffel eine vernünftige Rückwärtsbewegung und eine starke Abwehr.

Herausragende Akteure im Team des dänischen Trainers Ronny Rogawska sind Kapitän und Kreisläufer Marcel Göden, Regisseur Tim Gentges, die Rückraum-Shooter David Hansen und Kevin Christopher Brüren sowie Linksaußen Max Zimmermann. „Sie sind nicht nur torgefährlich, sondern haben immer eine passende Antwort parat“, weiß Schmalz. Verzichten muss Krefeld indes auf Torhüter Stefan Nippes, der sich am vergangenen Wochenende beim 25:19-Sieg gegen die Bergischen Panther schwer am Knie verletzte und für den Rest der Saison ausfällt.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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