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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: SG-Team bricht nach Pause völlig ein

29.10.2018

Altjührden Fassungslosigkeit: Weder Christoph Deters, Sportlicher Leiter des Handball-Drittligisten SG VTB/ Altjührden, noch Trainer Ivo Warnecke konnten erklären, was sie am späten Samstagnachmittag in der Manfred-Schmidt-Sporthalle gesehen hatten. Nach einer starken ersten Hälfte und einer mehr als verdienten 14:11-Führung brach das Spiel der Gastgeber nach 40 Spielminuten vor 510 Zuschauern komplett zusammen. Ohne sonderlich zu glänzen, gewann der MTV Großenheidorn am Ende verdient mit 27:22, auch wenn der Sieg zu hoch ausfiel.

„Wir hätten in Halbzeit eins mit zehn Toren führen müssen, haben unsere Chancen aber nicht gemacht und sechs bis sieben freie Bälle kläglich verworfen. Wenn der Gegner dann zwei, drei Tore in Folge wirft, kommt bei uns der Kopf ins Spiel. Ich habe für die Leistung keine Worte – es ist eine große Enttäuschung“, versuchte Deters nach Spielschluss einen ersten Erklärungsversuch: „So haben wir keine Berechtigung, in der dritten Liga zu spielen.“ Man dürfe den Kopf jetzt aber nicht in den Sand stecken, schließlich sei das Team insgesamt besser als die Leistung in Halbzeit zwei.

Die Gastgeber begannen extrem konzentriert. Dennis Summa markierte die frühe 1:0-Führung, und SG-Keeper Levin Stasch parierte im Gegenzug gegen den freien Maksym Byegal glänzend. Nach zwölf Minuten führte die SG trotz einer Manndeckung gegen Lukas Kalafut völlig verdient mit 8:2.

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Eine Auszeit von MTV-Trainer Marc Siegesmund brachte dessen Mannschaft wieder etwas in die Spur. Glück hatten die Gäste, als Luca Jonathan Ritter nach einem rüden Foul gegen Jonas Rohde nur mit einer Zwei-Minuten-Strafe davonkam. Pech dagegen hatte das Warnecke-Team, als Patryk Abram (19.) und Summa (20.) bei einer 10:6-Führung nur den Pfosten trafen. So konnte Großenheidorn noch bis zum Pausenpfiff des gut leitenden Schiedsrichtergespanns Sebastian Kassing und Alexander Wulf auf 11:14 verkürzen.

Nach Wiederbeginn konnte Altjührden den Vorsprung bis zur 41. Minute nach einem sicher verwandelten Siebenmeter von Kalafut auf 19:15 ausbauen. Anschließend lief dann bei den Gastgebern nichts mehr zusammen. Nach fünf Treffern in Folge führte Großenheidorn plötzlich in der 50. Minute mit 20:19.

Der SG fehlte die Leichtigkeit. Kein Spieler wollte in dieser schwierigen Phase Verantwortung auf dem Feld übernehmen. Die Gäste spielten völlig unaufgeregt ihren Stiefel herunter und bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Natürlich hatten die Altjührdener in dieser Phase auch Pech mit Pfostentreffern von Abram, Danielsen und Kalafut. Doch im Angriff lief nichts mehr zusammen. Symptomatisch war der letzte Siebenmeter in der Schlussminute, den Kalafut weit übers MTV-Gehäuse donnerte.

„Ich bin sprachlos. Wir hätten deutlich mit neun Toren zur Pause führen müssen. Was anschließend passiert ist, kann ich nicht verstehen. Auf einmal haben wir im Angriff den Kopf verloren. Die Spieler haben nicht mehr miteinander gespielt und oft die falschen Entscheidungen getroffen“, resümierte Warnecke, der mit seinen Ein- und Auswechslungen außerdem auch nicht gerade ein glückliches Händchen bewies.

Zu allem Überfluss hatte sich Jan-Uwe Behrends nach zehn Minuten so schwer an der Schulter verletzt, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Die Niederlage hätte sogar noch teurer enden können, als der erst gerade wiedergenesene Abram in der Schlussminute vom Feld humpelte. Warnecke: „Zum Glück war es nur ein Krampf.“

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