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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

SG will freien Fall im Kellerduell stoppen

07.12.2018

Altjührden Mehr Kellerduell und Abstiegskampf geht nicht: So hat die SG VTB/Altjührden als Tabellenvorletzter an diesem Samstagabend im Schicksalspiel das Schlusslicht SG Langenfeld zu Gast. Der Anwurf dieser so eminent wichtigen Partie für beide bislang enttäuschend agierenden Aufsteiger erfolgt um 19.30 Uhr in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden. Dabei trifft der nach erzielten Treffern schwächste Angriff der West-Staffel (Varel: 327) auf die zweitlöchrigste Abwehr (Langenfeld: 417).

„Die Vorzeichen sind klar, wir müssen liefern“, redet Varels Sportlicher Leiter Christoph Deters gar nicht erst lange um den heißen Brei herum. Schließlich würde sein Team im Falle einer Niederlage auf den letzten Platz abrutschen. Und der ohnehin schon nur noch mit einem großen Kraftakt in der Rückrunde zu erreichende Klassenerhalt würde in noch weitere Ferne rücken.

„Wir müssen dringend die technischen Fehler abstellen“, betont Ralf Koring. Er steht nach der Trennung vor gut einer Woche von Spielertrainer Ivo Warnecke nun vor seiner Heimpremiere als hauptverantwortlicher Coach der Friesen: „Jetzt heißt es, den Kampf annehmen. Da gibt es keinen Schönheitspreis, sondern zählen nur noch Punkte!“

Unter seiner Regie hatten die Vareler in der Vorwoche in Spiel eins nach Warnecke zwar eine Steigerung in der Trefferquote gezeigt. Dennoch waren sie angesichts vieler technischer Fehler und Fehlpässe sowie einer schwachen Abwehrleistung bei der 32:38-Niederlage gegen den Longericher SC in Köln unterm Strich chancenlos.

Noch ernüchternder dürfte die Stimmung indes bei Spielern und Verantwortlichen aus Langenfeld gewesen sein. Schließlich patzte das Team um SGL-Torwart Alexander Riebau, der als Einziger an diesem Tag Drittliga-Format zeigte, im Heimspiel gegen den TuS Volmetal und weist nach der 25:32-Pleite nun schon sechs Punkte Rückstand aufs rettende Ufer auf.

„Ich bin mittlerweile ein bisschen ratlos und weiß noch nicht, wie wir mental gegensteuern sollen“, sagte Langenfelds Trainer Markus Becker nach der Partie konsterniert. Der Ex-Co-Trainer hatte nach dem dritten Spieltag den zurückgetretenen Chefcoach Jurek Tomasik ersetzt – auch in Sachen Trainerwechsel in der laufenden Saison also eine Parallele zur SG VTB/Altjührden. Möglichst bis Weihnachten soll bei den Varelern ein Nachfolger von Warnecke präsentiert werden.

Bei den Hausherren fällt am Samstag erneut Rechtsaußen Jan-Uwe Behrends sicher aus. Er plagt sich noch immer mit einer vor Wochen erlittenen Schulterverletzung herum. Angeschlagen sind Kreisläufer und Abwehrrecke Kai Schildknecht sowie Lasse Thünemann (beide Grippe).

Torgefährlichster Werfer der Langenfelder, bei denen Regisseur Andre Boelken (Kreuzbandriss) schmerzlich vermisst wird, ist Felix Korbmacher (73 Saisontreffer). Varels bester Schütze, Lukas Kalafut, kommt auf 67 Tore. Viel wird nun auch im Abstiegskrimi gegen die Gäste aus Nordrhein-Westfalen vom Rückraum-Linken abhängen.

Zu einem weiteren wichtigen Faktor könnte sich neben der Deckung um Kapitän Helge Janßen die Heimkulisse entwickeln. „Trotz der enttäuschenden Vorstellung im vorherigen Heimspiel hofft die Mannschaft auf die Unterstützung durch die eigenen Zuschauer“, erklärt Pressesprecher Andreas Henk: „Sie könnten am Ende den entscheidenden Ausschlag in diesem Kellerduell geben!“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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