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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

SG will Wölfen Zähne ziehen

22.02.2019

Altjührden Fünf Heimspiele haben die Handballer der SG VTB/Altjührden in dieser Saison noch vor der Brust, fünf Heimspiele in denen sie – auch angesichts der äußerst dürftigen Ausbeute in der Fremde (1 Punkt) – unbedingt die Grundlage für den Klassenerhalt in der Dritten Liga West legen müssen.

So wollen die Friesen an diesem Samstag (19.30 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle) den Sauerland-Wölfen der SG Menden mit einem ähnlich couragierten Auftritt den Angriffszahn ziehen, wie sie in den beiden Heimspielen zuvor schon den zweitplatzierten Dragons aus Schalksmühle-Halver (33:25) sowie den erstplatzierten Eagles aus Krefeld (24:22) überraschend die Flügel gestutzt hatten. Mit lautstarker Unterstützung der Fans sollte auch gegen Menden trotz anhaltender Personalnot etwas drin sein.

„Es ist das wichtigste Heimspiel des Jahres“, weiß SG-Coach Christian Schmalz natürlich um die Bedeutung der Partie gegen den Tabellenzehnten – auch weil danach wieder zwei Auswärtsspiele in Folge anstehen. Daher ergänzt er martialisch: „Die Jungs sind heiß und wollen jetzt gegen die Wölfe das Messer zwischen die Zähne nehmen.“ Zumal bei der unglücklichen 25:28-Niederlage im Hinspiel ein paar Dinge passiert seien, die es nun geradezurücken gelte – unter anderem eine unberechtigte Rote Karte in der umkämpften Schlussphase gegen Patryk Abram. „Wir wollen zu Hause ein Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt setzen – und das werden wir auch“, gibt sich Schmalz zuversichtlich.

Im Training am Donnerstagabend bekamen die SG-Spieler von ihrem Coach ein „Playbook“ an die Hand, in dem noch einmal die wichtigste Vorgaben für das richtungweisende Heimspiel vermerkt sind. „Wichtig ist, dass wir zur Halbzeitpause noch voll mit bei der Musik sind“, betont Schmalz. Zudem gelte es, die Fehlerquote im Angriff weiter stark zu minimieren.

Zwar hatte sich seine Mannschaft bei der 21:25-Niederlage in Northeim schon verbessert gegenüber der 19:30-Pleite in Volmetal gezeigt. Doch haderte er insbesondere mit der Offensivleistung zwischen der 5. und 20. Spielminute angesichts von 13 Fehlern und nur einem einzigen Treffer.

Verzichten muss der Vareler Coach weiter auf Torjäger Lukas Kalafut (Knie-OP), Rechtsaußen Jan-Uwe Behrends (Schulter-OP) und Torhüter Patryk Plasczak (Bein-OP). Derweil ist Rückraumspieler Kevin Langer nach überstandener Bänderverletzung im Fuß und mehrwöchiger Pause unter der Woche wieder ins Training eingestiegen. Vielleicht reicht es zu einem Kurzeinsatz.

Unterdessen haben sich letzte Hoffnungen der SG-Verantwortlichen auf personelle Verstärkung bis zum Saisonende zerschlagen. Doch es gab auch positive Nachrichten. So hat Regisseur Dennis Summa seinen zum Sommer auslaufenden Vertrag um zwei Jahre verlängert. „Wir freuen uns, dass Dennis sich für unser Angebot entschieden hat. Er ist speziell im Angriff eine wichtige Personalie für die Zukunft“, erklärt Varels Sportlicher Leiter Christoph Deters. Zudem würden im Hintergrund schon länger die Vertragsgespräche auch mit anderen Spielern laufen.

Dem Vernehmen nach stehen etwa auch bei Kreisläufer Kai Schildknecht die Zeichen auf Verlängerung. Für die neue Saison sind neben Summa aktuell Levin Stasch, Patryk Abram und Kevin Langer bei der SG unter Vertrag.

Der Kontrakt des in der Winterpause geholten Trainers läuft vorerst bis zum Saisonende. „Wir sind in guten Gesprächen“, verriet Schmalz auf Nachfrage. Sein Verbleib wäre ein weiteres wichtiges Zeichen im Abstiegskampf für Spieler und Fans.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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