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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Handball: Trotz Sieg läuft bei Varel nicht alles rund

13.01.2020

Altjührden Einen gelungenen Start nach der Winterpause haben die Oberliga-Handballer der SG VTB/Altjührden gefeiert. Das Team von Trainer Christian Schmalz setzte sich am Samstagabend in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden vor 392 Zuschauern verdient mit 29:24 gegen den Tabellenfünften VfL Fredenbeck durch. Dadurch festigten die Vareler den dritten Tabellenplatz, zumal parallel die direkten Konkurrenten HSG Schwanewede (31:32 gegen SG Achim/Baden) und HC Bremen (24:25 gegen TSG Hatten-Sandkrug) zu Hause jeweils gegen Abstiegskandidaten schwächelten.

SG-Trainer Christian Schmalz, der erstmals in dieser Saison nach einer langen Verletzungsserie seine erste Sechs auf dem Feld aufbieten konnte, hatte seine Spieler in der Defensive gezielt auf die Stärken des VfL-Shooters Jan Torben Ehlers eingestellt. Das funktionierte auch bestens, denn der Halblinke, der laut Schmalz auch mal für zwölf Treffer in einem Spiel gut ist, erzielte „nur“ fünf Tore.

Für Ehlers sprang aber überraschend Paul Nwachukwu Mbanefo in die Bresche. Der Kreisläufer der Gäste ließ die Vareler Abwehr immer wieder alt aussehen und markierte zehn Treffer, die Bestmarke in der Partie. Nur Altjührdens Spielmacher Dennis Summa kam Mbanefo mit 9/5 Treffern gefährlich nahe.

Statistik

Oberliga Nordsee

SG VTB Altjührden - VfL Fredenbeck 29:24 (13:11)

SG VTB Altjührden Ots, Schwagereit – Dick (n.e.), Schildknecht 2, Kalafut 6, Langer 3, Rüdebusch (n.e.), Summa 9/5, Schröder 4, Bitter 3, Menne, Abram, Rohde 2.

VfL Fredenbeck Peveling, Piatke – Buhrfeind, Mbanefo 10, Köksal, Lens, Ehlers 5, Sauff, Richter 6/3, Fock 3, Bohmann, Müller, Thomsen. 

Siebenmeter SG 5/5 – VfL 3/4.

Strafminuten SG 2 – VfL 4.

Schiedsrichter Ali Farhat und Nils Jansen (SSC Dodesheide/HSG Nordhorn).

Zuschauer 392. 

Stationen 3:1 (5.), 4:5 (12.), 7:7 (16.), 9:8 (21.), 12:9 (27.), 13:11 (Hz.) – 15:12 (33.), 17:14 (36.), 19:16 (42.), 21:20 (46.), 24:20 (49.), 26:24 (56.), 29:24 (Endstand).

Nächstes Spiel SG VTB/Altjührden - Elsflether TB, Sonnabend, 19.30 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle.

Die Gastgeber, denen im neuen Jahr noch ein wenig die Frische fehlte, mussten sich von Beginn an gegen einen nie aufsteckenden Gast zur Wehr setzen. Als Summa kurz vor der Pause mit einem verwandelten Siebenmeter zum 12:9 erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung für die Gastgeber markierte, schien die SG in der richtigen Spur zu sein.

Doch der VfL verkürzte noch vor dem Seitenwechsel auf 11:12 und hatte sogar noch wenige Sekunden vor der Pause die Gelegenheit zum Ausgleich, doch Varels starker Keeper Finn-Luca Schwagereit (10 Paraden bis zur 43. Minute) hielt und leitete einen Gegenstoß ein. Fast von der Mittellinie fasste sich SG-Kapitän Kai Schildknecht ein Herz und wuchtete das runde Leder per Aufsetzer zum 13:11 in die Fredenbecker Maschen. VfL-Keeper Fabian Piatke machte in dieser Szene keine gute Figur.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste immer in Tuchfühlung. Die Vareler konnten machen, was sie wollten. Mehr als zwei Tore Vorsprung sprangen bis Mitte der zweiten Hälfte nicht heraus. Das lag mit daran, dass die Defensive der Gastgeber noch nicht so funktionierte, wie Schmalz es sich für die Zukunft vorstellt. „Wir haben in der Abwehr noch nicht so gut verschoben. Die Absprache klappte noch nicht richtig“, resümierte der SG-Coach. Da sei auf jeden Fall noch Verbesserungspotenzial.

Mit der Einwechslung von Rasmus Ots ins Vareler Tor bekam die Partie die entscheidende Wende. Der estnische Nationalkeeper konnte in der Folge einige Bälle parieren und sorgte mit dafür, dass sich die Gastgeber jetzt weiter absetzen konnten. Durch zwei Ehlers-Tore kam Fredenbeck kurz vor dem Ende zwar noch einmal auf 24:26 heran (56.). Doch Summa, Jonas Rohde und Michael Schröder trafen anschließend zum 29:24-Sieg.

„Wir können zufrieden sein. Der Sieg ist verdient. Für uns ist das ein neues Jahrzehnt und ein praktisch ein neuer Saisonstart. Wir wollen oben dran bleiben. Als zweites Ziel wollen wir unsere Chancen im Pokal nutzen. Wir wollen nach Hamburg“, sagte Schmalz. „Wir haben zu viele Fehler gemacht. So kannst du kein Spiel in Altjührden gewinnen“, resümierte Fredenbecks Trainer Igor Sharnikau.

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