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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Varel lässt in Vorbereitung Luft nach oben

19.01.2019

Altjührden Eine Woche haben die Handballer der SG VTB/Altjührden unter der Regie ihres neuen Trainers Christian Schmalz noch Zeit, sich auf die Fortsetzung des Abstiegskampfes in der dritten Liga West vorzubereiten. Nach dem überlebenswichtigen Schlussspurt im Dezember mit dem überraschenden Punktgewinn beim Tabellendritten Leichlinger TV (28:28) und dem noch furioseren 33:25-Heimsieg gegen die zweitplatzierten SGSH Dragons kam die Winterpause für die seit drei Spielen ungeschlagenen Friesen, die aktuell zwei Punkte vom rettenden Ufer trennen, zur Unzeit.

Andererseits hat der von der HG Jever/Schortens nach Altjührden geholte Schmalz somit drei Wochen Zeit, seine Mannschaft auf das schwere Auftaktprogramm mit der Auswärtspartie beim Tabellenzehnten VfL Gummersbach II (27. Januar) und dem nachfolgenden Heimkracher gegen Spitzenreiter HSG Krefeld (2. Februar) einzustellen.

„Ich fühle mich sehr gut aufgenommen“, betonte Schmalz, der das Training seit Anfang vergangener Woche leitet, und lobte die positive Einstellung seiner Spieler: „Die Jungs reißen sich im Training immer den Allerwertesten auf, und der eine oder andere macht sogar noch vor oder nach dem Training weitere eigene Übungen.“

Für einen großen Schreckmoment sorgte allerdings am Mittwochabend bei der Testspiel-Niederlage gegen den Oberliga-Spitzenreiter OHV Aurich in Lukas Kalafut ausgerechnet der Torjäger der Vareler. Bei einem normalen Zweikampf im Angriff hatte sich der ehemalige slowakische Nationalspieler in der Manfred-Schmidt-Sporthalle kurz nach der Pause eine schmerzhafte Knieblessur zugezogen, konnte nicht mehr weiterspielen und fällt vorerst bis Ende dieser Woche aus.

Immerhin konnte Mannschaftsarzt Dr. Mathias Schulz nach eingehenden Untersuchungen am Freitagnachmittag leichte Entwarnung geben. Ein Riss des Kreuzbandes wird beim 31-jährigen Rückraum-Shooter demnach ausgeschlossen.

Ohne ihren besten Torschützen hatten sich die Vareler gegen den ebenfalls nicht vollzählig angetretenen OHV noch schwerer getan. „Wir haben hinten gegen eine eingespielte Auricher Mannschaft mit Drittliga-Format insgesamt anständig gedeckt“, analysierte Schmalz: „Die Jungs sind im Angriff allerdings leider in alte Muster zurückgefallen, haben teilweise zu hektisch agiert und müssen ihre Wurfqualität noch steigern.“ Außerdem forderte der Coach mehr taktische Disziplin insbesondere von den Leistungsträgern ein: „Wir müssen die Sachen, die wir uns vorgenommen haben, auch spielen und durchziehen, um mehr Sicherheit dabei zu kriegen und selbstbewusst zu bleiben.“

Unterm Strich zeigte sich Schmalz, der zurzeit auch viele Einzelgespräche mit seinen Spielern sucht, mit dem Stand der Vorbereitung aber zufrieden. „Die Jungs haben in den letzten beiden Punktspielen ja gut gespielt – so viel brauchen wir gar nicht zu ändern.“

Gleichwohl hat der 48-Jährige natürlich Steigerungspotenzial beim Tabellen-14. ausgemacht: „Wir müssen vor allem mehr Variabilität ins Überzahlspiel bekommen und haben in der ersten Woche insbesondere an der Zweiten Welle gearbeitet, die es weiter zu verbessern gilt.“

Die nächste Trainingseinheit steht an diesem Samstagvormittag auf dem Programm – zum Schwerpunkt Abwehrarbeit. Am Dienstag ist dann ein weiteres Vorbereitungsspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den Oberligisten TV Cloppenburg geplant, ehe der Fokus voll auf den ersten Punktspiel-Gegner gerichtet wird, den Gummersbacher Bundesliga-Unterbau.

„Unsere Spieler sind mit vollem Herz dabei“, lobt Varels Sportlicher Leiter Christoph Deters die Einstellung der SG-Spieler: „Der Glaube ist komplett da, dass wir die Wende im Abstiegskampf noch schaffen können.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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