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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Varel vor emotionalem Abschied

26.04.2019

Altjührden Es wird emotional werden, wenn die Handballer der SG VTB/Altjührden an diesem Samstagabend um 19.30 Uhr zum letzten Heimspiel der laufenden Saison in der heimischen Manfred-Schmidt-Sporthalle auflaufen. Zum einen deutet vieles darauf hin, dass nach dem Schlusspfiff der Partie gegen den favorisierten Longericher SC bereits am vorletzten Spieltag der direkte Wiederabstieg der gastgebenden Friesen auch rechnerisch besiegelt ist. Zum anderen werden gleich acht Spieler verabschiedet, die den Verein am Saisonende verlassen – darunter der Kapitän und langjährige Publikumsliebling Helge Janßen.

„Wir wollen den Spielern, die uns verlassen, mit einer guten Leistung einen guten Abschied ermöglichen – allen voran Helge“, betont Trainer Christian Schmalz: „Natürlich wollen wir uns im letzten Heimspiel daher nicht nur möglichst gut verkaufen, sondern umso mehr gerne gewinnen. Aber das wird gegen einen sehr starken Gegner alles andere als einfach.“

So haben die in der Hinrunde von großem Verletzungspech gebeutelten Gäste aus Köln aus den elf Spielen dieses Jahres acht Siege und ein Remis geholt und lediglich zweimal das Feld als Verlierer verlassen. Dadurch ist die Mannschaft von LSC-Trainer Andreas Klisch in der Tabelle bis auf den sechsten Tabellenplatz geklettert.

Die Ausgangslage für die Vareler ist indes klar: Schon ein Remis gegen die Longericher würde den Abstieg in die Oberliga Nordsee bedeuten. Selbst im Falle eines Sieges gegen den LSC sind die letzten noch theoretischen Hoffnungen auf den Klassenerhalt der SG VTB/Altjührden (13:43 Punkte) vom Ausgang des parallel angesetzten Kellerduells zwischen dem TuS Volmetal (17:39) und Schlusslicht SG Langenfeld (8:48) abhängig. Selbst bei einem Unentschieden wären die Volmetaler von den Varelern nach Punkten nicht mehr einzuholen – und der gewonnene direkte Vergleich gegen den TuS käme nicht mehr zum Tragen.

„Wir wissen ja seit Wochen, wo die Reise leider hingehen wird“, gibt sich Schmalz keinen Illusionen hin. Zumal sich die ohnehin seit Monaten schon angespannte Personalsituation bei den Friesländern – wie berichtet – durch die in der Vorwoche im Training erlittene schwere Knieverletzung von Kreisläufer Lasse Thünemann (Saisonende wegen Kreuzbandriss) weiter verschärft hat. Das wiederum bedeutet zusätzliche Arbeit für den Sportlichen Leiter Christoph Deters, der weiter dabei ist, den SG-Kader für die neue Spielzeit zusammenzustellen.

So dürfte Thünemann erst Mitte der zweiten Saisonhälfte, also im März 2020 wieder aufs Spielfeld zurückkehren können. Bei Torjäger Lukas Kalafut, der seine Kreuzband-OP bereits hinter sich hat, darf mit dem Comeback wohl nicht vor November 2019 gerechnet werden. „Das bereitet uns natürlich Bauchschmerzen“, gibt Coach Schmalz zu: „Wir werden auf den Positionen am Kreis und auf Rückraum links noch etwas tun und den Kader aufstocken müssen – auch wenn es nicht einfach wird.“

Im rechten Rückraum haben die Vareler indes seit Donnerstag Planungssicherheit. So kehrt in Renke Bitter ein alter Bekannter an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der 27-jährige Linkshänder spielte schon zu Zweit- und Drittligazeiten für die damalige HSG Varel und kämpft aktuell noch mit dem Oberligisten VfL Edewecht um den Klassenerhalt.

„Ich kenne die Qualitäten von Renke in Abwehr und Angriff, er wird uns nicht nur auf dem Feld helfen“, freut sich Deters über den Zugang. „Ich bin begeistert“, zeigt sich auch Schmalz hoch erfreut über den Zugang: „Renke ist sehr erfahren, hilft uns vorne wie in der Abwehr weiter und kann einer der Häuptlinge der neuen Mannschaft werden.“

„Wir haben jetzt ein gutes Gerüst für die kommende Saison zusammen“, erklärt Deters: „Weitere Zusagen sind in Kürze zu erwarten. Wir werden die nächsten Tage dazu nutzen, um zu sehen, welche Spieler wir noch aufnehmen wollen und können.“

Folgende Akteure aus dem aktuellen Kader laufen an diesem Samstag indes vorerst zum letzten Mal vor heimischer Kulisse in Altjührden im SG-Trikot auf: Helge Janßen, Jan-Uwe Behrends, Andre Seefeld, Kevin Straten, Patryk Plaszczak, Lukas Brötje sowie die Dänen Thor Koch Söndergard und Teis Danielsen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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