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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Auf dem Pferd und in der Bibliothek

27.10.2017

Mehr als 30 Reiter haben beim vereinsinternen Turnier des Pferdesportvereins (PSV) Bockhorn auf der Reitanlage von Sabine Carstens teilgenommen. Sieben Prüfungen standen auf dem Programm. Den Reiterwettbewerb in der Gruppe A gewann Franziska Wieting auf Joe mit der Wertnote 7,2 gefolgt von Leni Neumann auf Marthe, Platz zwei, und Isabell Struß mit Catch me auf Platz drei. In der Gruppe B siegte mit der Wertnote 7,2 Jette Funke mit Catch me, gefolgt von Naike Konk auf Willi und Jorja Hoppe auf Carino.

In der E-Dressur lagen die Ergebnisse eng zusammen. Den Sieg sicherte sich mit der Wertnote 6,8 Jeelka Bakker mit ihrem erst dreijährigen Ferdinand. Platz zwei teilten sich mit einer Wertnote von 6,7 Malina Lammers mit Shadow und Anna Lohse mit Willi. Dritte wurde Michelle Spekowius auf Bruno mit der Wertnote 6,6. Anja Lammers gewann mit ihrem Friesen Shadow die A-Dressur mit der Wertnote 7,2. Manuel Knips auf Antaios belegte mit einer 7,1 den zweiten Platz. Jasmin Feiner und Bartus erzielten mit der Wertnote 7,0 Platz drei. Die Siegerin der diesjährigen L-Dressur heißt Nina Bokker. Mit Dusty gelang ihr die Wertnote 7,5. Henriette Lehmann ritt mit ihrem Pferd Lümmel und einer Wertnote von 6,9 auf Platz zwei. Die Vorjahressiegerin Kerstin Hinrichs belegte mit ihrem Pferd Beelano den dritten Platz.

Auch in den Springprüfungen erzielten die Reiter tolle Erfolge. Im Springreiterwettbewerb siegte Jorja Hoppe auf Carino mit der Wertnote 7,2. Platz zwei ging an Antonia Preuß auf Mira, Wertnote 6,9, und Platz drei an Isabella Struß auf Catch me mit der Wertnote 6,5. Das darauf folgende E-Stilspringen gewann Henriette Lehmann mit ihrem Pferd Lümmel und der Wertnote 7,4. Die Vorjahressiegerin Nina Bokker belegte in diesem Jahr mit der Wertnote 7,2 Platz zwei mit ihrem Dusty, und Manuel Knips auf Antaios sprang auf den dritten Rang. Im finalen Wettbewerb dieses Turniers, dem A-Springen, ging es nicht nur um möglichst wenig Fehlerpunkte, sondern auch um die geringste Zeit beim Absolvieren des Parcours. Hier konnten sich gleich drei Teilnehmer für die ersten drei Plätze qualifizieren. Henriette Lehmann auf Lümmel sprang mit null Fehlern und der Bestzeit von 28,1 Sekunden auf das Siegertreppchen. Mit ebenfalls null Fehlerpunkten in 28,9 Sekunden ritt Pia Söchting mit Hägrid auf den zweiten Platz. Auch Manuel Knips gelang ein fehlerfreier Ritt. Mit 33,0 Sekunden erzielte er mit Antaios den dritten Platz.

In den Wettbewerbspausen demonstrierten die Voltigiererinnen ihr akrobatisches Können am Pferd.

Sportlich aktiv waren außerdem Kinder beim TuS Grabstede. Mit Hase Hoppel und Igel Bürste machten sich die Kinder auf den Weg durch den Hallenwald zu Frau Eules Geburtstag. 30 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren ließen sich dabei von den Übungsleiterinnen des TuS das Minisportabzeichen abnehmen. Sie zeigten in einem Hindernis- und Kletterparcours an sechs Stationen ihre Fähigkeiten beim Balancieren, Kriechen, Werfen, Hüpfen, Schwingen, Ziehen und Rollen. Als Belohnung für ihre Anstrengungen erhielten die Kinder eine Urkunde und das Minisportabzeichen zum Aufbügeln.

Die elementaren Grundtätigkeiten, die in verschiedenen Ausführungsvarianten absolviert wurden, sind Grundlagen vieler Bewegungsaktivitäten, die im Alltag benötigt werden. „In unseren Kindersportgruppen werden diese von unseren Übungsleiterinnen auf spielerische und fantasie­anregende Weise den Kindern vermittelt. Sie sind dem jeweiligen motorischen Entwicklungsstand der Kinder angepasst und bringen somit Freude an körperlicher Aktivität“, berichtet Elke Molenda vom TuS Grabstede.

Eine hochinteressante Führung durch die Johannes a Lasco Bibliothek erlebten die Teilnehmer einer Fahrt nach Emden. Die Führung übernahm Dr. J. Marius J. Lange van Ravenswaay. Die Teilnehmer tauchten ein ins 16. Jahrhundert, die Zeit der Reformation, und waren den daraus resultierenden Entwicklungen auf der Spur, die geprägt waren von Macht, Politik, Glauben, Säkularisierung und Kriegen.

Dadurch wurde Emden ein Fluchtpunkt mehrerer Tausend Glaubensflüchtlinge, aus vielen Regionen des Reiches und Europas: Calvinisten, Lutheraner, Katholiken, Mennoniten und anderer Minderheiten. Viele Menschen brachten ihr wirtschaftliches und kulturelles Kapital und Wissen mit. Ein Schmelztiegel am Rande des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Emden wuchs von 3000 auf 20 000 Bewohner an, und zehn Druckereien ermöglichten die Verbreitung von Schriften und Flugblättern. Am Ende des Jahrhunderts war Emden größter Reedereistandort Europas.

„Bei der anschließenden Teerunde am Delft waren wir alle von der Führung begeistert und können einen Besuch in der Johannes a Lasco Bibliothek nur empfehlen“, berichtet Anke Bödecker.

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