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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Tischtennis: Aufsteiger MTV Jever stürzt Spitzenreiter

18.11.2014

Jever Tischtennis-Regionalligist MTV Jever bleibt in eigener Halle ungeschlagen und behält das Ziel Klassenerhalt weiter fest im Blick. Dem 9:2-Pflichtsieg gegen Schlusslicht TTG Ahrensburg/Großhansdorf folgte die 9:6-Kür gegen den hochgerüsteten Ligaprimus TTC Düppel. Der wertvolle Punktedoppelschlag beschert den Friesen Platz vier im Klassement mit nunmehr 10:6 Zählern. „Aller Abstiegssorgen ledig sind wir aber noch nicht. Die Vorzeichen, die Liga zu halten, haben wir jedoch gewahrt“, schätzte MTV-Pressesprecher Malte Stickel realistisch ein.

In der Partie gegen Ahrensburg/Großhansdorf war der MTV mit 2:1 in Front gegangen, nachdem Kiryl Barabanov/Philipp Flörke (3:2) sowie Florian Laskowski/Fabian Pfaffe (3:0) ihre Gegner in Schach gehalten hatten. Dies misslang jedoch der Paarung Audrius Kacerauskas/Marek Janssen (1:3).

„Diese 2:1-Führung haben wir konsequent ausgebaut und großen Siegeswillen gezeigt“, so Stickel. Barabanov (mittlerweile 11:5 Siege) setzte sich deutlich gegen Willhöft durch, hingegen wurde der aufschlagstarke TTG-Spielertrainer Schildhauer in vier teils umkämpften Sätzen niedergerungen. Dieses Kunststück gelang auch dem überzeugend agierenden Flörke. Im mittleren Paarkreuz verlor Kacerauskas gegen Brockmüller (0:3), hingegen steigerte sich Janssen von Satz zu Satz, um noch mit 3:1 gegen Kleffel zu gewinnen. Auch Laskowski (3:1 gegen Jonathan Dietrich) und der angeschlagene Fabian Pfaffe gegen Mussäus (3:1) kamen zu ungefährdeten Erfolgen, die letztlich den klaren Sieg bedeuteten.

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Einen Tag später gastierten die mit imposanten Einzelbilanzen angereisten Berliner des TTC Düppel beim MTV, von Ehrfurcht aber bei den Gastgebern keine Spur. So beantworteten die Jeveraner Düppels taktische Doppelaufstellung mit einer 2:1-Führung. Die Gäste hatten ihre besten Akteure mit dem starken Sebastian Stürzebecher und dem noch ungeschlagenen Radoslaw Zabski als Doppel zwei aufgeboten, um das Jeveraner Spitzendoppel mit Kiryl Barabanov und Philipp Flörke „kaltzustellen“. Tatsächlich musste des MTV-Duo eine glatte Pleite quittieren, während das ungleich schwächere Gäste-Doppel mit Patrick Strahl und Johannes Heise aber von Audrius Kacerauskas/Marek Janssen mit 3:0 bezwungen wurde. Laskowski und Pfaffe erhöhten ebenso sicher gegen Konstantin Kriese und Ersatzmann Yannic Girra auf 2:1.

Im oberen Paarkreuz kam es dann zu einer Punkteteilung: Zwar musste Flörke sowohl Stürzebecher in vier Sätzen als auch Strahl nach großem Kampf in fünf Sätzen den Vortritt lassen. Jevers Spitzenmann Barabanov aber sprang in die Bresche. Gegen die eigens mit einem Trommler angereisten Gäste sorgte der Weißrusse für den Paukenschlag und rang in Stürzebecher den besten Spieler der Regionalliga nieder. Gegen den mit großem Ballgefühl ausgestatteten Hauptstädter musste Barabanov dabei fünf Sätze lang auf höchstem Niveau spielen, um schließlich in der Verlängerung zu triumphieren. Schon gegen Strahl hatte der MTV-Einser mit 3:0 gewonnen und seine starke Form nachgewiesen.

Auch im mittleren Paarkreuz teilten sich beide Teams die Punkte. Düppels Zabski blieb unbesiegt, Kacerauskas aber hatte den Polen an den Rand einer Niederlage gebracht und verlor unglücklich mit 2:3. Gegen den aufgerückten Heise ließ Kacerauskas indes kaum Gegenwehr zu (3:0). Janssen fuhr den wichtigen Punkt gegen Heise (3:2) ein. Im hinteren Paarkreuz dominierte der MTV. Zunächst mussten Laskowski und Pfaffe aber gegen den guten Gäste-Fünfer Kriese alles geben. Der am rechten Schlagarm leicht lädierte Pfaffe kam dabei zu einem Vier-Satz-Sieg. Laskowski indes unterlag in fünf Durchgängen – eine Niederlage, die zu verschmerzen war: Da beide Marienstädter den hoffnungslos unterlegenen Ersatzmann Girra keine Chance ließen, triumphierte Außenseiter Jever am Ende hochverdient.

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