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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Squash: BBJ-Team behält Nerven im Abstiegskrimi

29.03.2017

Schortens Groß war die Erleichterung nach dem letzten Spieltag beim Squash-Oberligisten Boast-Busters Jeverland. Schließlich hatten die ersatzgeschwächten Gastgeber vor heimischer Kulisse trotz der 0:4-Auftaktniederlage gegen den SC Achim-Baden die Nerven bewahrt, im alles entscheidenden Duell gegen den Abstiegsrivalen Boastars SC Osnabrück mit 3:1 die Oberhand behalten und sich dadurch buchstäblich im letzten Moment den Klassenerhalt gesichert.

Extrem ausgeglichen

Dass die Jeverländer so lange um den Klassenerhalt bangen mussten, lag auch an der extremen Ausgeglichenheit der Liga. Zwar gewann das BBJ-Team (19 Punkte) im Laufe der Saison nur vier Begegnungen. Doch hat Vizemeister Bassumer SC (31) hinter dem souveränen Meister Squash Hôncas Neustadt (43) gerade einmal einen Sieg mehr auf dem Konto als die Friesen.

Aber der Reihe nach: Beim abschließenden Heimspieltag mussten die Jeverländer auf Sjoerd Wiersma und Andreas Thomas verzichten. Die Nummer eins Jorrit de Vries verweilt noch bis Anfang Mai in Australien. So mussten Marvin Stöhr, Mark Schleheck, Michael Ulrich und Joke Ulrich die nötigen Punkte zum erhofften Ligaverbleib einfahren. Gegen den ehemaligen Regionalligisten Achim-Baden wurde daraus beim 0:4 allerdings zunächst nichts.

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„So eindeutig wie das Ergebnis war, ist es nicht gewesen“, betonte BBJ-Sprecher Mathias Urban. So verloren Joke Ulrich und Mark Schleheck ihre Spiele jeweils mit 1:3 Sätzen und hatten dabei je einen umkämpften Satz erst im Tiebreak abgeben müssen. Noch enger wurde es bei Marvin Stöhr gegen Florian Schiffczyk. Trotz einer 2:0-Satzführung zog der zur Nummer eins aufgerückte Jeverländer am Ende hauchdünn mit 2:3 den Kürzeren. Für Stöhr war es im Saisonverlauf bereits das vierte Spiel, das er in fünf Sätzen abgeben musste.

Während Achim-Baden durch den 4:0-Sieg den Klassenerhalt schon sicher hatte, folgte abschließend das „Endspiel“ zwischen den Hausherren und Osnabrück, in dem der zweite Absteiger neben Braunschweig ermittelt werden musste. Den Grundstein zum Erfolg der Jeverländer legte Joke Ulrich: Im Schnelldurchgang setzte sich der 16-Jährige mit 3:0 Sätzen gegen Andreas Kohl durch. Auch Vater Michael Ulrich ließ gegen Frank Meyerrose beim 3:0 nichts anbrennen.

Für Stöhr setzte es eine 0:3-Niederlage gegen Frank Richter, obwohl beim 9:11, 3:11, 11:13 mehr drin war für den Lokalmatador. Somit musste Mark Schleheck an Position zwei gegen Timo Namyslo unbedingt siegen. „Und er tat dieses beeindruckend“, freute sich Urban. Mit 11:7, 3:11, 11:3, 11:5 machte der Routinier im letzten Spiel der Saison den Klassenerhalt der Boast-Busters perfekt.

Zwei Spitzenspiele

Derweil musste sich in der Landesliga West die Zweite der Jeverländer mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben. Im Auftaktspiel und Verfolgerduell gegen den Tabellendritten SC Achim-Baden III hatte sich das BBJ-Team nach Siegen von Frank Zeh und Jan Focken (beide 3:0) sowie Niederlagen von Mathias Urban (1:3) und Marko Badberg (2:3) aufgrund der mehr gewonnenen Sätze (9:6) den wichtigen Zusatzpunkt gesichert.

Somit hatten die Boast-Busters Jeverland II im direkten Duell mit dem Tabellenführer SC Rüstersiel II noch die Chance, durch einen glatten 4:0-Erfolg Meister zu werden. Und es ging gut los: Die ersten Punkte fuhren Zeh (3:2) und Focken (3:0) ein. Spannend ging es in den Duellen von Badberg und Urban zu, doch mussten sich am Ende beide BBJ-Spieler in fünf umkämpften Sätzen geschlagen geben und den Rüstersielern zum Titelgewinn gratulieren.

„Mit der Vizemeisterschaft sind wir sehr zufrieden“, betonte Urban: „Wir hätten jetzt sogar die Möglichkeit, in die Verbandsliga aufzusteigen. Ob wir davon Gebrauch machen, ist aber fraglich.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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