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Handball: Bedauerlicher Schlusspunkt einer Ära

30.04.2011

VAREL „Ich fühle mich befreit“, sagt Peter Kalafut über seinen vorzeitigen Abschied als Trainer von Zweitligist HSG Varel. Der Entschluss ist dem akribischen Arbeiter, der dem Verein viel gegeben hat, ganz sicher nicht leicht gefallen – aber die Erleichterung ist ihm anzuhören. Zumeist sei es eine „schöne Zeit mit viel Arbeit“ gewesen, blickt der 50-Jährige zurück. In den letzten drei Saisonspielen muss der Verein nun ohne den exzellenten Handball-Fachmann auskommen.

Schweigend habe die Mannschaft die Nachricht aufgenommen, als er sie vor dem Training am Donnerstagabend über die Entscheidung unterrichtet habe, erklärt HSG-Vorstand Lothar Brecht. „Peter hat sich enorme Verdienste um den Verein erworben. Dass es jetzt so zu Ende geht, ist sehr bedauerlich“, meint er. Der Verein habe versucht, ihn noch umzustimmen. „Leider ohne Erfolg“, bedauert Brecht, den mit Kalafut ein „sehr freundschaftliches Verhältnis“ verbindet.

Nach der 22:35-Niederlage in Dessau am Gründonnerstag hatten sich Differenzen ergeben, die auch in intensiven Gesprächen nicht überwunden werden konnten. „Spannungen“ habe es schon vorher gegeben, die Unstimmigkeiten nun hätten Kalafut „heftig getroffen“, so Brecht.

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Mit dem vorzeitigen Abgang des 50-Jährigen, der den Verein von 1995 bis 2000 sowie ab 2005 maßgeblich vorangebracht hat, gehe „eine Ära zu Ende“, meint Brecht. Kalafut habe „sich „große Verdienste für den Handballsport in Varel“ erworben.

„Ich bin ein Trainer, der sich immer hart und akribisch vorbereitet – davon haben viele profitiert“, sagt Kalafut. Es sei ihm eine Freude gewesen, mit Spielertypen wie Christian Brecht, Jan-Philip Willgerodt und Ralf Koring zu arbeiten, die „im Training wie im Spiel immer alles gegeben haben“.

Der aktuelle Kader muss die Saison nun ohne Kalafut beenden. Bis zum Schluss übernimmt Brecht mit Vaidas Dilkas das Training. In den letzten drei Spielen coacht der Vorstand das Team auch an der Seitenlinie. „Natürlich werde ich dafür Peters Rat suchen. Wir haben einen guten Draht zueinander.“

Nur kurz habe er darüber nachgedacht, ob es sinnvoll sei, dass Jörg Rademacher, der nach Kalafuts Ankündigung im Februar, nur noch bis zum Sommer als Trainer zur Verfügung zu stehen, für die beiden nächsten Spielzeiten verpflichtet wurde, das Team vorzeitig übernimmt. Mitte der Saison wäre es eine Möglichkeit gewesen, so kurz vor dem Saisonende mache es aber „keinen Sinn“, so Brecht, der Kalafut in den Verein weiter einbinden möchte. „Peter lebt für den Handball. Er ist ein exzellenter Fachmann“, sagt Brecht. Das enorme Wissen wolle man weiternutzen. „Das halte ich für sehr realistisch“, sagt Kalafut, der sich das Spiel an diesem Sonnabend gegen Emsdetten nicht in der Halle anschauen wird: „Das ist noch zu früh, alles zu frisch.“

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Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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