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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Behrends hört auf Körper

29.04.2014

Nach 17 Jahren als erfolgreicher Handballer hängt Jan-Henrik Behrends am Ende dieser Saison seine Sportschuhe an den Nagel. Der 34-jährige Rückraumspieler des Drittligisten OHV Aurich war Ende Januar in der Anfangsphase des Nordderbys bei der HSG Varel-Friesland (27:22) verletzungsbedingt ausgefallen, seitdem reifte der Entschluss beim gebürtigen Wilhelmshavener, mit Blick auf sein vorgeschädigtes Knie seine aktive Laufbahn zu beenden. Hervorgegangen aus der Jugend des MTV Jever war Behrends 1997 bei der SG PSV/WHV Wilhelmshaven in den Profi-Handball eingestiegen. Es folgten Stationen beim damaligen Zweitligisten SG VTB/Altjührden (1999 - 2001), beim Erstligisten SG Wallau/Massenheim (2001 - 2005) und die Rückkehr zum Wilhelmshavener HV (2005 - 2007). Danach spielte der 1,98 m große Linkshänder zwei Jahre für ZMC Amicitia Zürich. Mit diesem Verein wurde er 2009 Schweizer Meister sowie Cup- und Supercupsieger und spielte in der EHF-Champions-League. Dann kehrte er nach Deutschland zurück, spielte drei Jahre für die HSG Düsseldorf (1. und 2. Liga), ehe er 2012 zum OHV Aurich kam. Behrends absolvierte zudem unter Heiner Brand 16 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft. Das alles ist nicht spurlos an seinem Körper vorübergegangen.

Handball-Drittligist Wilhelmshavener HV befindet sich auf der Suche nach einer neuen Nummer eins zwischen den Pfosten. Für Christoph Dannigkeit, der vor seiner Zeit beim WHV gemeinsam mit Andre Seefeldt beim damaligen Zweitligisten HSG Varel das wohl stärkste Torhüter-Duo der Zweiten Bundesliga gebildet hat, scheint eine Tätigkeit als Torwarttrainer an der Jade denkbar. WHV-Manager Dieter Koopmann hatte seine Fühler bei der Torwartsuche unter anderem zum Ligarivalen nach Leichlingen ausgetreckt. Dort konnte der ehemalige österreichische Nationaltorhüter Jürgen Suppanschitz, der im Oktober 2013 vom VfL Potsdam zum Leichlinger TV gewechselt war, bislang voll überzeugen. Für einen Wechsel müsste der WHV allerdings dem Vernehmen nach finanziell über die Schmerzgrenze gehen – die Suche nach einem geeigneten Dannigkeit-Nachfolger dürfte daher weitergehen.

Beim akut abstiegsgefährdeten Drittligisten Gladbeck hat VfL-Chef Siegbert Busch bis zum Saisonende den Trainerposten von Holger Krimpove übernommen. Die Verantwortlichen des Drittletzten hoffen damit, das Ruder vor der anstehenden Abstiegsrelegation nach der regulären Saison (noch zwei Spiele) noch im letzten Moment herumreißen zu können.

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