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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Behrens gibt SG-Nachwuchs viele Tipps

21.12.2013

Sande Brian Bruno Behrens hat sie: die Eigenschaften, die man braucht, wenn man einmal ein erfolgreicher Fußballtrainer werden will. Er hat klare Vorstellungen, spekuliert nicht, ist hart, aber fair. Davon konnte sich nun auch die von Thomas Uphoff und Martin Hayen trainierte D-Jugend der SG Sande/Gödens bei einem Besuch des Kapitäns des A-Junioren-Regionalligisten Eintracht Braunschweig in Sande überzeugen.

Mit vier Jahren war der aus Sande stammende Behrens zum Fußball gekommen. Von der G- bis zur D-Jugend gehörte er dem Heidmühler FC an, ehe er zum VfB Oldenburg wechselte und dort bereits ein hohes Trainingspensum absolvierte. In der C-Jugend avancierte er zum Torschützenkönig (107 Treffer). Auch in den folgenden Spielzeiten blieben Tore nicht aus. Im Juli 2010 erfolgte der Wechsel auf das Fußball-Internat des 1. FC Magdeburg. Dort machte er seinen Realschulabschluss und spielte sich in die Landesauswahl von Sachsen-Anhalt.

„Die Schule war schon sehr wichtig, auch für den Verein“, erinnert sich Behrens. „Wenn es einmal schlechte Noten gab, wurde eben das Zusatztraining gestrichen und die Zeit zum lernen genutzt.“ Die Umstellung sei ihm leicht gefallen, da es schon immer sein Traum war, solch eine Ausbildung zu genießen.

Führungsrolle als Kapitän

Zwei Jahre später, im Juli 2012, erfolgte im A-Jugend-Alter der Wechsel zu Eintracht Braunschweig. Dort nimmt er als Mannschaftskapitän eine Führungsrolle ein und steht derzeit mit seiner Elf ungeschlagen an der Tabellenspitze der Regionalliga Nord. Fünf Saisontore hat Behrens bislang erzielt. Einige Verletzungen warfen den Stürmer unglücklich zurück, doch mit viel Disziplin kämpfte er sich wieder ins Team zurück – jene Disziplin, die er auch auf dem Magdeburger Internat kennen und schätzen gelernt hat.

Doch mit der A-Jugend ist der Höhepunkt seiner Entwicklung noch nicht erreicht. Demnächst soll der 18-Jährige für der zweite Männermannschaft (U23) der Eintracht auflaufen und somit den Sprung in den Erwachsenen-Bereich schaffen. Dort befindet man sich ebenfalls in der Regionalliga-Nord, kämpft allerdings gegen den Abstieg. Nach einigen Einheiten im Perspektivteam stellte er eines schnell fest: „Das Tempo ist deutlich höher.“ Auch der Bundesliga-Coach der Eintracht, Torsten Lieberknecht, sei aber bereits auf ihn als Perspektivspieler aufmerksam geworden.

Ganz egal, wo für ihn der sportliche Weg noch hinführt, eines steht fest: „Ich möchte einmal Fußball-Lehrer werden.“ Bereits jetzt trainiert er in Braunschweig eine Jugendmannschaft und möchte demnächst seine C-Lizenz-Trainerausbildung starten. Dass er Erfahrung im Umgang mit Kindern hat, stellte er in Sande unter Beweis. Dort kamen die D-Junioren der SG Sande/Gödens in den Genuss seines Trainings.

„Ich denke, ich habe seitdem ich Fußball spiele schon sehr viel gelernt“, begründet er sein Interesse daran, als Trainer tätig zu sein. Der Kontakt zu seiner Heimatstadt Sande kam über den Vater, Heiko Behrens, zustande. Er arbeitet als Talentscout zwar in Magdeburg, wohnt aber noch in Sande. Dort kam er vor Kurzem mit einem Vater eines D-Jugendlichen auf die Idee einer Trainingseinheit unter Leitung seines Sohnes.

Die D-Jugend hat in dieser Trainingseinheit viel von Behrens gelernt. „Als ich gehört habe, dass Brian uns trainiert, war das echt hammermäßig“, erzählt Lukas aus der Nachwuchsmannschaft, der in Braunschweig geboren wurde und natürlich auch großer Eintracht-Fan ist.

Auch Behrens zeigte sich sehr zufrieden: „Die Mannschaft hat gutes Potenzial und kann Trainingsübungen auch gezielt umsetzen.“ Mit Parolen wie, „wir wollen Fußball spielen und keine Ecken schießen“, trieb er die jungen Spieler an und bewies dabei auch die nötige Konsequenz. So mussten die Verlierer eines Abschlussspiels in aller Sorgfalt jede ihrer zehn Liegestütze ausführen.

Präsente und Autogramm

Zum Abschluss des Trainings gab es für jeden Spieler noch ein kleines Präsent von der Braunschweiger Eintracht – Autogramme und Poster der Bundesligamannschaft. Behrens’ Autogramm stand jedoch vor allem ganz hoch im Kurs bei den Kleinen.

Über die Feiertage entspannt er nun bei seiner Familie in Sande und freut sich auch über den Kontakt zu alten Freunden. „Familie und Freundschaft haben nicht unter meinem Umzug gelitten“, ist er froh über das gute Verhältnis. Still sitzen bleiben, kann er natürlich nicht, denn auf die kommende Vorbereitung mit der U23 ist er schon mehr als gespannt. „Mal kurz ausspannen tut gut, aber natürlich werde ich mich fit halten“, erklärt er und weiß als Praktikant im Fitnessstudio sicherlich auch genau wie.

Einen letzten Tipp hat er auch noch parat: „Wille schlägt Talent!“ Dieses Credo hat er von seinem Trainer gelernt und verfolgt es seitdem konsequent. Dass Behrens diesen nötigen Willen besitzt, daran gibt es keinen Zweifel.

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