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NWZonline.de Region Friesland Lokalsport

Von der Turnhalle ins Prinzregentenhaus

03.02.2018

Bockhorn /Berlin /München „Da steigt man in München aus der U-Bahn, und das erste, was man sieht, ist das Dancin’-Carmina-Plakat. Das hätte ich mir nie träumen lassen“, sagt Jörg Auffarth. Der Karateka aus Zetel ist einer der Stars einer riesigen Musikshow, die jetzt in München und Berlin auf Tour geht. In der Show werden Elemente des Karate auf imposante Weise mit klassischer Musik kombiniert. Die Karateka, die mitmachen, sind neben Jörg Auffarth seine Frau Silke Auffarth, Kenny Grafenhorst, Malin Nebel und Moritz Roth. Sie nennen sich die „Blackbelt Artists“ – die Künstler mit dem schwarzen Gürtel.

Im September hatten sie ihren ersten Auftritt in Berlin Marzahn vor mehr als 10 000 Zuschauern. Und dabei sollte es eigentlich auch bleiben. Doch die Aufführung war so erfolgreich, dass jetzt gleich mehrere Auftritte im Prinzregententheater in München und in der Meistersingerhalle in Nürnberg anstehen.

Die Show „Dancin’ Carmina“ nach der Kantate Carmina Burana von Carl Orff geht in Süddeutschland auf Tour, und die friesischen Blackbelt Artists sind fester Bestandteil der aufwendigen Produktion mit den Berliner Symphonikern, dem Ernst-Senff-Chor, Opernsängern, Hip Hoppern und Ballett-Tänzern sowie Artisten der Staatlichen Artistenschule Berlin. Das Ensemble hat damit fast 150 Akteure auf und hinter der Bühne. Neun Vorstellungen werden sie im Prinzregententheater München und in der Meistersingerhalle Nürnberg ab dem 25. Februar geben. Im April ist dann noch eine weitere Aufführung in der Berliner Philharmonie geplant.

Der Produzent und Initiator der Show, Christoph Hagel, ist ein großer Fan der Karategruppe und hat für die Neuinszenierung den Bockhorner Karateka gleich zwei weitere Stücke der Kantate anvertraut, die sie wieder selbst choreografieren und auf die Bühne bringen sollen. Aber auch einige der bereits einstudierten Stücke wurden verändert, denn Echo-Klassik-Preisträger Hagel, der bei Leonard Bernstein studierte, möchte für die Karateka noch mehr Präsenz in der Show schaffen.

Zur Seite steht ihnen dabei mit Rat und Tat der renommierte Choreograf Aleksei Uvarov, der schon für Fernseh-Shows, wie „Willkommen bei Carmen Nebel“, aber auch im Friedrichstadt-Palast in Berlin und für Shows auf Kreuzfahrtschiffen für die Choreografien verantwortlich ist. Er richtet speziell für die Karateka an diesem Wochenende einen zweitägigen Workshop in Berlin aus, um ihnen den letzten Feinschliff vor den großen Auftritten zu geben.

Alleine dieser Workshop ist für die Kampfsportler ein besonderes Ereignis, und sie freuen sich darauf, mit einem so großartigen Künstler zusammen zu arbeiten. Und dann kommen die Auftritte in München und Nürnberg. „Das Prinzregententheater! Das ist ganz großes Kino, das ist ein wahr gewordener Traum“, sagt Jörg Auffarth.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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